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Halloween


Die/Der Bildautor*In schreibt:
"Da in Zeiten von Corona ja alle Halloween-Parties ausgefallen sind, haben wir uns für einem spontanes Shooting entschieden. Ich fand die Auswahl der Accessoirs sehr schwerig, einerseits sollte auf dem Bild was passieren und andererseits sollten sie nicht zu sehr vom Model ablenken."
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Kommentare 34

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 20. Dezember 2020, 9:44

    Die Diskussion ist hier nun beendet. Agora geht weiter unter
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    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 20. Dezember 2020, 9:44

    Klaus_10405 schreibt: Vielen Dank an die vielen Fotofreunde, die sich mit dem Bild beschäftigt haben. Aus Eurer Kritik habe ich eine ganze Menge gelernt. Auf alle Fälle werde ich nie wieder Kerzenständer anschneiden und ich werde mir auch bei spontanen Shootings mehr Mühe bei der Auswahl der Kerzenständer geben. 
    Die flackernden Flammen resultieren aus dem Luftzug der Nebelmaschinen. 
    Ich wünsche allen trotz Corona fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 
    Und ich hoffe, dass wir in 2021 bald wieder ganz normal fotografieren können !
  • MBodo 19. Dezember 2020, 16:02

    Vom Bildaufbau passt hier für mich alles. Das Modell, rotbraunes Haar, wird von rechts nach links auslaufend, von den roten Kerzen eingerahmt. Rechts mehr Kerzen als links ist deshalb für die Blickführung der Betrachtenden auch richtig gewählt. Ausrichtung des Gesichts geht auch nach links, also in die Fließrichtung des Rauchs. Die lila Kerze vor ihr und dieser graue Blubbervulkan passen zu ihrer Kleidung und den Tattoos, hätten folglich nicht anders in das Bild gepasst. Man stelle sich vor, sie hätte nach vorne in die Kamera geschaut. Das hätte die Harmonie im Bild etwas durcheinander gebracht, aber vielleicht auch Überraschendes gezeigt. Ihre perfekt mittige Position passt ebenfalls in den Gesamtaufbau des Bildes. Das sieht schon gut geplant aus.
    Mir gefällts, weil das Bild spannend, lebendig, ideenreich ist und thematisch schön diskutiert werden kann.
  • Matthias Brose 17. Dezember 2020, 11:06

    Mir gefällt die Idee schon ganz gut. Das steckte mit Sicherheit auch viel Arbeit drin. Aber große Bilder sind auch mit viel mehr Arbeit verbunden. Ich denke, dass der Fotograf das sicherlich nochmal verbessern kann, wenn die Anzahl und Position der Kerzen verändert wird. Das wirkt so unausgewogen. Der Anschnitt der Kerzenleuchter paßt nicht. Das wurde hier ja schon erwähnt. Die Auswahl der Gegenstände auf dem Tisch wirkt so willkürlich. Ich vermute, sie sollen hier eine Bedeutung haben. Dafür müßten sie schon sorgfältiger positioniert werden und teils die Erkennbarkeit verbessert werden. Das eklige Getier, was hier lustvoll verspeist werden soll, hat ja eine zentrale Rolle. Dafür sollte mehr Licht darauf liegen. Fazit: ein Hingucker ist das Bild allemal. Wäre aber auch interessant zu sehen, ob der Fotograf dranbleibt und verbessert.
  • motorhand 17. Dezember 2020, 9:45

    Das spannendste ist die Flamme der Minikerze und deren Wachstropfen.
    Drapiert wie ein Obstgemälde alter Tage sind trotzdem einige Gegenstände abgeschnitten oder verdeckt. Das Durcheinenander bei den Kerzenständern finde ich eigentlich ganz gut, dann sollten aber auch verschiedene Kerzen drin stecken.
    Die perfekte Ausleuchtung tötet die Stimmung.
    • Wolf Schroedax 19. Dezember 2020, 8:27

      Ich meine , das Licht hier sollte nicht von außerhalb des Motivs kommen ... "Also
      dat Janze is reine Theatralik un will och nich mehr sein .. denk ick mer."
  • eckstein 16. Dezember 2020, 16:28

    Das Bild wirkt abstoßend. Hier insbesondere die Gender-Person beim Einnehmen des Essens. Positiv wirken die angezündeten Kerzen. Sehr kitschig.
  • Kerstin Stolzenhain 16. Dezember 2020, 11:06

    Gute Idee und die Umsetzung für ein "Schnellschuss ist ok. Die Anordnung der Kerzen rahmt die Person schön ein, das gefällt mir gut. Die Farbe der Kerzen finde ich etwas zu grell, könnte mir dunkel lila oder schwarze Kerzen auch gut vorstellen. Und dann ist da alles noch etwas zu "clean". Keine Blutstropfen auf dem sauberen Tischtuch und bei den krassen "Wunden" im Gesicht fehlen auch Blutspritzer am restlichen Körper und Kleidung.  Das die Flammen der Kerzen mal nach rechts und mal nach links flackern hätte ich vielleicht sogar noch etwas ausgearbeitet (unterstreicht das mystische/okkulte). Nebel passt.
    • Painterman 16. Dezember 2020, 19:29

      Nein, ein autarkes Bild ist nie Teil eines Films, es gelten andere Gesetze, denn es ist statisch (Komposition, Richtung, Schwerpunkt u.a.m), 'mal nachsehen: W. Kandinsky, "Punkt und Linie zur Fläche". Ich will Dein Bemühen nicht lächerlich machen, d.h. Dich nicht in Deinem schöpferischen Wollen abwerten: Aber es passiert, daß zuviel Wollen das Werk zerstört - und, wie schon angedeutet, so mancher Meister hat Lächerliches, Kitschiges produziert. Abgesehen davon soll man zu seinem Werk stehen, so lange es geht; irgendwann, auf dem Weg zur Reife, kann es dann passieren, daß man sich schämt - nicht vor den Anderen - die sind unwichtig, weil zumeist inkompetent - sondern vor sich selbst, der nun höhere Ansprüche hat.

      Weitermachen!
      Schönen Advent - in seinen derzeitigen staatlich oktroyierten Grenzen.

      Arnulf
    • wittebuxe 16. Dezember 2020, 19:48

      Zuviel der Ehre: dies ist nicht mein Werk. ;-))

      Danke für die guten Wünsche, die ich dir ebenso gern von Herzen erwidere.
    • Painterman 17. Dezember 2020, 20:47

      Dies ist nicht Dein Werk? Wessen?
      Und ich habe mir so viel Mühe gemacht mit Kritik, Ratschlägen und Besserwisserei!
    • wittebuxe 17. Dezember 2020, 20:55

      :-))

      Das wird bald von der agora-staff aufgelöst. Deine Kritikpunkte bleiben ja nachzulesen und werden vom Schöpfer des Werkes sicher auch gerade  aufmerksam verfolgt. Ich bin auch gespannt. ;)
  • magic-colors 15. Dezember 2020, 17:52

    Bilddiskussion intensiv, habe ich noch nie gemacht.
    Auch verstehe ich nicht viel von solch arrangierten Szenen, ob spontan oder lange vorbereitet.
    Für mich wirkt das Model authentisch, die "Schminke" absolut gelungen und auch ihr Gesichtsausdruck ist wirklich überzeugend. Halb neugierig, halb angewidert, was mag sie da an kulinarischen Genüssen erwarten? Die Tätowierung wirk wie eine Eintrittskarte für das Gruselkabinett. Eine Kerze mit zwei Flammen. Sehr witzig,
    Warum nicht? An Hallo Wien ist alles möglich.
    Der Nebel wirkt wie Weihrauch, irgendwie ein sakrales, irrwitziges Element.
    Einzig das Arrangement auf dem Tisch finde ich etwas zu willkürlich.
    Die Kerzenständer unten abgeschnitten, rechts etwas zu gedrängt. Ich habs gern aufgeräumt im Bild ;-)
    Insgesamt könnte das Bild noch ein Ideechen dunkler sein, dann würde es noch dramatischer wirken.
    Alles in Allem bin ich sehr beeindruckt von so viel Kreativität!!
  • Doris Wepfer 15. Dezember 2020, 17:37

    Du hast dir dein Bild im Kopf  bereits gemacht und bist an die Arbeit herangegangen und Accessoires gesucht die deiner Vorstellung am ehesten entsprachen. Du schreibst auch es soll etwas passieren und etwas auslösen und nicht vom Model ablenken. Ich finde es ist dir alles gelungen.
    Eine Szene da ging und geht die Post ab. Man stellt sich vor was die Frau für Kämpfe ausgetragen haben muss und nach dem Kampf des Überlebens und den vielen wunden, setzt sie sich an den Tisch und isst was von den Angreifern noch übrig blieb. Da sie hart ihm nehmen ist, ist es ihr egal was sie in den Mund stopft. Ein wenig Überwindung braucht sie trotzdem darum schliesst sie auch die Augen.  Der Rauch im Raum verstärkt die Szene. Ich will nicht wissen wie viel Zeit du für das gebraucht hast, aber auch das Model war sehr lange damit beschäftigt ihre Wunden herzurichten. Kompliment ich finde das Bild der Hammer. LG Doris
  • wittebuxe 14. Dezember 2020, 22:53

    Gute Arbeit.

    Die Kerzen rechts erscheinen mir zu präsent und klar, wie isoliert vom Rest in Rauch/Nebel. Sind die evtl. (teilweise) 'reinkopiert? Das tätowierte Model ist klug gewählt zum Thema, immerhin gibts es da als Zugabe immer noch was zu lesen/entdecken.Allein ihr Gesichtausdruck (Augen) scheint mir nicht entschlossen genug: kein reiner Genuss, aber auch kein richtiger Ekel, das Spinnenessen. Eher irgendwie dazwischen. Die übrigen Accessoires sind klasse, könnten aus dem Fundus des Herrn der Ringe oder des Harry Potter entliehen sein; der Dame fehlen vlt. noch ein paar schwere, handgeschmiedete, durchgeknipste Ohringe im entsprechenden Läppchen. ;-)

    Man sieht dem Bild an, dass es allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.
  • Rogam 14. Dezember 2020, 20:53

    So wie beschrieben im Eingangstext passt das Bild. Es war spontan, die Accessoires auf die schnelle, was da war, zusammengesucht. Auch das Licht, habe ich den Eindruck, ist so entstanden. Die Kerzen haben zu viel davon abbekommen. Bei der kleinen roten Kerze mit den zwei Flammen bin ich hängen geblieben. Kann ich mir nicht erklären.
    Mir fehlt die entsprechende Sauerei auf dem Tisch, und etwas Geschmiere am Körper, Gesicht den Armen und der Hand.
    Was mich doch sehr verwundert, ist das CoCo Chanel Logo auf Ihrem rechten Unterarm. Das ist für mich der Start vom Kopfkino! Haut cuture trifft innere Fantasien und Abgründe. Dazu finde ich das Bild wieder sehr passend. Man möchte mal richtig das Böse und Abartige sein und zeigen, aber bitte die Contenance nicht verlieren! Alles irgendwie ordentlich arrangiert und dann doch nicht das gute Kleid in Mitleidenschaft ziehen und alles schnell wieder aufgeräumt.
    Aber so kostümiert an eine Party, dass ist schon ein Hingucker! Das Teil auf, in der Stirn und der Hals, wirklich gut gemacht. Ich denke, das wird auch der ursprüngliche Grund für dieses Shooting gewesen sein.
  • elstp 14. Dezember 2020, 16:03

    Halloween ist ein Fest des Grauens, das seinen Ursprung in der keltischen Mythologie hat. Die Seelen der Toten kehren in die Gegenwart zurück. 
    Die Protagonistin ist zum gruseln präpariert. Sie tritt im Bild ein wenig zurück, weil die vielen Kerzen klar im Vordergrund stehen, zieht aber dann doch die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, obwohl sie von Rauchschwaden umgeben ist. Das machen die spektakulären Wunden, die sie im Gesicht und an der Kehle trägt; Empathie vermittelt Schmerz und Gewalterfahrung. Ganz im Gegensatz dazu ist sie aber gerade im Begriff, eine große Spinne zu verzehren - was dem Betrachter ein Ekelgefühl macht; ihre Vergangenheit ist daher im Reich der Unterwelt, der Hexen und Zauberer zu suchen.
    Gruß LILO
  • Dieter Geßler 14. Dezember 2020, 9:44

    Die Flammen der Kerzen flackern nach links, nach recht, einige brennen total ruhig. Eine Kerze lila, alle anderen rot, hmmm.
    Der Schnitt rechts zu eng, unten alles lieblos angeschnitten.
    Das Blut eng um die Wunden begrenzt, Dekolletee und Arme total ohne Blut, die Schere (Tatwerkzeug) sauber und adrett, ein z.B. großes blutiges Messer wäre realer dazu..
    Das ganze wirkt auf die schnelle lieblos hin geschustert, nur auf Effekt getrimmt. Das unappetitliche Viehzeug am Mund bringt es so auch nicht den Gruseleffekt, der Gesichtsausdruck der Dame wirkt eher als wenn sie es genüsslich verspeisen möchte.
    Das ganze könnte man realistischer darstellen.

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