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Gut getarnt ist die blauflügelige Ödlandschrecke.

Gut getarnt ist die blauflügelige Ödlandschrecke.

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Dieter Eichstädt


Pro Mitglied, Schneverdingen

Gut getarnt ist die blauflügelige Ödlandschrecke.

Wie ihr Name besagt, hält sie sich am liebsten auf spärlich bewachsenem Ödland auf. Dort findet man sie aber trotz der auffälligen Flügelfärbung nur sehr schwer: Oedipoda caerulescens ist nämlich in dieser üblicherweise braungrauen Umgebung mit ihrem grau bis braun marmorierten Körper ganz hervorragend getarnt – und die hellblauen Hinterflügel sind ja beim Sitzen gut versteckt unter den Deckflügeln. Sie verlässt sich ganz und gar auf ihre Tarnung und springt erst im letzten Augenblick auf, wenn die Gefahr eines sich nähernden Fressfeindes oder menschlichen Schuhwerkes ihr keine andere Wahl mehr lassen. Plötzlich blickt derjenige, der die Ödlandschrecke aufgescheucht hat, auf ein leuchtendes Hellblau, das vor ihm herfliegt und offenbar leicht zu orten und damit zu verfolgen ist. Doch ebenso plötzlich wie das Blau erschien ist es auch wieder verschwunden, wenn die Ödlandschrecke noch in der Luft die Hinterflügel unter die tarnfarbenen Deckflügel einzieht. So kommt es, dass das Tier, wenn aufgejagt, nur immer eine kurze Strecke fliegt und dann plötzlich verschwunden ist. Dazu trägt auch bei, dass sie bei der Landung einen Haken schlägt und somit immer abseits der vermuteten Landestelle sitzt.

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Exif

Kamera DMC-FZ200
Objektiv ---
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/640
Brennweite 67.0 mm
ISO 100