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Was ist neu?
God (House of the Lie)

God (House of the Lie)

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God (House of the Lie)

https://www.youtube.com/watch?v=sqV-kHTPFzM

nach dem letzten nine inch nails fotoprojekt mit bliXXa ,
bei dem wir 14 bilder zu 14 songs angefertigt haben,
erhöhen wir den schwierigkeitsgrad nun etwas.
das neue ziel lautet: 5 bilder zu einem song.

ausgewählt haben wir "haus der lüge" von den einstürzenden neubauten.
inhaltlich hat der song sicherlich eine andere bedeutung,
er eignet sich aber einfach wunderbar zum erstellen
von surrealen und plakativen bildern.
(ach ja...und schwer zugänglich, wie immer. ;> )

wie beim letzten mal setzt wieder jeder
das thema auf seine art und weise um.


Rebirth
Rebirth
bliXXa



Vielen Dank an für den Galerievorschlag!

Kommentare 93

  • Fotomama 20. November 2015, 20:12

    @Reinhard Gerbauer: Schön, wenn wir das klären konnten. Das zeigt wohl auch, wie schwierig es ist, moralische Wahrheiten in wenigen Worten auszudrücken ;-) Wenn du dich genauer erklärst, klingst du plötzlich ganz anders ;-))
    Ich glaub, wir sehen die Dinge gar nicht so verschieden. Nur von unterschiedlichen Seiten.

    Ob sich der Glaube aus der Politik raushalten kann, weiß ich nicht. Immerhin werden auch in der Politik viele Gesetzt auf Grundlage von moralischen Prinzipien gemacht. Und die sind in unserer westlichen Welt stark von unserer christlichen Kultur beeinflusst. Und viele Politiker sind auch gläubig. Die werden ihre Gesetze aufgrund ihrer moralisch/religiösen Überzeugungen machen.

    Und wie sich der aktuelle Papst zum Beispiel schon vor Monaten über die Flüchtlingskriese geäußert hat, kann ich nur befürworten.
    Gruß, Fotomama
  • Reinhard Gebauer 20. November 2015, 4:51

    @ Fotomama:
    Hinsichtlich der unverantwortlichen Zeugung von Kindern stimme ich Dir zu.

    Was der aktuelle Papst über „Sex ohne Ehe“ denkt, weiß ich tatsächlich nicht. Ich meine, das angesprochene Statement stammt noch von Papst Johannes Paul II.

    Ich sprach von einer theoretischen Gefahr, die von der katholischen Kirche ausgeht, wenn ein Satz wie „Sex ohne Ehe ist Todsünde“ in weltliche Gesetze gegossen würde.

    Zur Macht der Kirche müsste natürlich auch noch ein böser Wille stoßen. Hinsichtlich des Christentums denke ich dabei eher an geschichtliche Ereignisse, den Dogmatismus und Fundamentalismus im Islam sehe ich dagegen als aktuelle Gefahr.

    Die großen Religionen benutzen die Sexualität, um Kontrolle über die Menschen zu erlangen: Kein Sex ohne Ehe. Keine Ehe ohne Zugehörigkeit zur jeweiligen Glaubensgemeinschaft.

    Im Mittelalter wollte die katholische Kirche sogar durchsetzen, daß Sex nur erlaubt sei, wenn er der Fortpflanzung diene. Weise Frauen wurden als „Hexen“ verbrannt, weil sie Kenntnisse von der Empfängnisverhütung hatten, die Landesherren nach den vielen Kriegen aber neue Untertanen brauchten.

    Ich meine, Sex ist Privatsache und religiöser Glaube ist Privatsache. Die Kirche soll sich aus dem Sex raushalten und die Religion soll sich aus der Politik raushalten.

    VG
    Reinhard
  • Fotomama 19. November 2015, 19:02

    @Reinhard Gebauer: Du hast gerade den Papst mit den aktuellen Terroristen und der Inquisition des Mittelalters gleichgesetzt? Und wo nimmst du die Idee her, er würde alle Ehebrecher umbringen, wenn er die Macht dazu hat? Franziskus predigt immer Friede, Verständnis und Vergebung. Und gegen die Todesstrafe ist er sowieso. Von daher stellst du hier gerade haltlose Anschuldigungen als Tatsache hin.
    Das kann ich jetzt nur als extrem pauschalisierend bezeichnen.

    Und das Sexverbot auf "Sex ohne Ehe ist Totsünde" zu reduzieren hat auch nichts mit Franziskus zu tun. Bleib doch bitte mal bei der Realität. Hast du dir überhaupt mal die Meinung von Franziskus zum Thema Sex angesehen? Oder beschränkt sich dein Wissen auf das, was die Presse so meldet? Falls du es genauer wissen willst, kann ich dir das Buch empfehlen, das er zusammen mit Rabbi Abraham Skorka geschrieben hat.

    Und genau da liegt das Problem: Die Sache mit dem Sex und der Ehe ist nicht so einfach. Entsprechend lang und differenziert lässt sich die Kirche darüber aus. Denn mal ehrlich: Auch in Deutschland wurden Paare ohne Trauschein noch stigmatisiert. Es gibt heute noch genug Länder, wo Frauen, die ohne Ehe entjungfert werden als "gebrauchte Wahre" gelten. Da ist die Aufforderung "Leute, überlegt euch, ob das eine gute Idee ist" sicher sinnvoll.
    Und hier bei uns kenne ich jede Menge Leute, die Kinder in die Welt setzen mit jemand, von dem sie noch nicht wissen, ob er der Richtige ist. Und wenn sich die Eltern trennen, müssen es die Kinder ausbaden.
    Von daher hat die Sache mit der Ehe zwei Extreme. Und so ähnlich hab ich die letzten Päpste argumentieren hören. Das geht aber nicht in einer schnellen Schlagzeile und ist dementsprechend nichts, was durch die Presse geht.

    Und da sind wir bei der Realität: Extremisten jedweder Couleur nehmen sich Glaubenswahrheiten, die differenziert sind. Dann gießen sie sie in Propagandasätze und schon ist es aus mit der Toleranz. Aber ich muss sagen, das machst du in Teilen ähnlich. Du präsentierst kurze, pauschalisierende Statements als komplette Wahrheit. Und das kommt dann nicht mehr tolerant an, weil die Differenzierung fehlt. Die gibst du dann auf Nachfrage ausführlicher. Aber da ist das Übel schon geschehen und es wurde wieder pauschalisiert...
    Gruß, Fotomama
  • Reinhard Gebauer 19. November 2015, 1:45

    @ A.-J.O.:
    Die von Dir angesprochene Disposition des Menschen sehe ich genauso. Gewaltbereitschaft scheint in der menschlichen Natur zu liegen. Sie sichert in evolutionärer Hinsicht sein Überleben, stellt aber zugleich eine stetige Gefahr für dasselbe dar.

    Der von Dir angesprochene Erfindungsreichtum (hinsichtlich von Rechtfertigungsgründen) des Menschen scheint mir ebenfalls zutreffend. Gerade das Gefühl moralischer Überlegenheit hat zu allen Zeiten Menschen zu Bestien werden lassen.

    @ Fotomama:
    Ich möchte Dir Deinen Glauben nicht wegnehmen.

    Deinen Ausführungen zum Thema „Glauben“ stimme ich zu.

    Meine Kritik zielt derzeit vor allem auf islamische Fanatiker,
    von denen ich mich als Ungläubiger (mehr abstrakt als konkret) bedroht fühle.

    Die Macht der katholischen Kirche dagegen scheint gebrochen und sie kann ihre Verbrechen der Vergangenheit (gegenüber Anders- oder Ungläubigen) kaum wiederholen. Von ihr geht eine mehr theoretische Gefahr aus, zum Beispiel, wenn der Papst erklärt: „Sex ohne Ehe ist Totsünde.“

    Hätte diese christliche Kirche noch dieselbe Macht wie vor Jahrhunderten, würde diese päpstliche Ansicht, in weltliche Gesetze gegossen, schnell zur Todesstrafe für die Betroffenen.

    Im muslimischen Pakistan werden noch heute Frauen, die Sex vor der Ehe hatten, öffentlich ausgepeitscht.

    Auch die Steinigung von Ehebrecherinnen ist keine Erfindung des Islams – sie wurde bereits im Alten Testament empfohlen.

    Wenn ich schon intolerant sein muß, dann gegenüber der Intoleranz.
  • Fotomama 18. November 2015, 16:41

    @Reinhard Gebauer: Für mich ist mein Glaube weder Autosuggestion noch ist mein Gott erfunden. Ich glaube daran, dass er existiert und zu mir Kontakt aufnimmt. Du glaubst das nicht.

    Aber nur ich habe hier deinen Glauben stehen lassen. Du musst in jedem Satz klar machen, dass Gott für dich erfunden ist und gehst sogar so weit, dass du ihn nur mit einem entsprechenden Attribut versehen schreibst:
    - eingebildeter Gott
    - erfundener "Gott"

    Respekt gegenüber Gottgläubigen würdest du zeigen, wenn du ihren Glauben stehen lassen könntest, ohne ihn in jedem Satz in Zweifel zu ziehen.

    Ehrlich gesagt klingst du damit konservativer und auch ein Stück intoleranter als viele Gläubige, die auch andersgläubigen gegenüber tolerant sind und ihnen ihre Berechtigung lassen. Nur dass deine Doktrin der Atheismus ist ;-)

    Ich habe geschrieben dass du den Glauben der einfachen Menschen nicht respektierst, wenn du ihn als Lüge bezeichnest. Ok, du glaubst, dass es Gott nicht gibt. Aber wenn du Religionen als Lüge bezeichnest, dann solltest du das auch beweisen können. Und genau da liegt das Problem: Beweisen kann man weder, dass Gott existiert, noch dass er nicht existiert. Nur glauben. Letztlich ist Atheismus ein Glaube wie jeder andere auch.
  • A.-J. O. 18. November 2015, 13:47

    Der Antrieb, Gewalt auf andere ausüben zu wollen, um sich und seinen Interessen Geltung zu verschaffen, steckt in jedem Menschen und kommt je nach Persönlichkeitsstruktur und Lebensumständen unterschiedlich stark und mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Tragen. Dabei kann jede Religion und jedwede Weltanschauung ein willkommenes Werkzeug sein. Wir Menschen sind unglaublich erfindungsreich in solchen Dingen. Nicht dass ich für Religionen an dieser Stelle eine Lanze brechen will. Doch darf ich die Religion anderer und meine Weltanschauung nicht mit zweierlei Maß messen.

    Es gibt in jeder Religion Menschenfreunde und Menschenfeinde. Und wenn Du einem religiösen Fanatiker seinen Glauben wegnimmst, wird er andere Gründe für seinen inneren und äußeren Terror finden. Ob es Wege gibt, einen solchen Fanatismus überhaupt abzutragen, frage ich mich seit langem. Vielleicht ist es ja ein Kampf gegen Windmühlen und wir müssen schon zufrieden sein, wenn wir uns nur gegenseitig beleidigen, anstatt uns gleich Sprengstoff- oder Waffengürtel umzuschnallen ...
  • Reinhard Gebauer 18. November 2015, 2:37

    @ Fotomama
    Als Idioten habe ich nur diejenigen bezeichnet, die im Namen eines eingebildeten Gottes andere Menschen töten.

    Zu Hause, in seinem Kämmerlein, kann von mir aus jeder glauben, was er will. Dass Menschen durch „Autosuggestion“ Kraft gewinnen können, streite ich nicht ab. Friedfertigkeit und Nächstenliebe sind durchaus zivilisatorische Errungenschaften.

    Abzulehnen dagegen ist, wenn Menschen mit ihrem angeblichen Wissen über einen erfundenen "Gott" versuchen, Macht auszuüben über andere Menschen und Andersdenkende, auch "Ungläubige" oder "Ketzer" genannt, mit dem Tode bedrohen, wegen angeblicher "Feindschaft gegen Gott", dem "Abfall vom Glauben" oder der "Beleidigung des Propheten".

    Die angebliche Verletzung „religiöser Gefühle“ wird gerne instrumentalisiert, um selbst Gewalt ausüben zu können.
    Diese Gewalt hat dann Ventilfunktion und zeugt von einem hohen Druck innerhalb solcher „Glaubensgemeinschaften“.

    Das ist ein Rückfall in das europäische Mittelalter und erinnert mich an „Inquisition“, Hexenverbrennung, Folter, Mord und Totschlag – einfach an eine Zeit weit vor der „Aufklärung“.
  • Fotomama 14. November 2015, 22:31

    @A.-J.O.: Was mit uns passiert, wenn man an der Fassade kratzt, das sieht man doch gerade. Da kommen Flüchtlinge zu uns. Hungernde, arme, verzweifelte Bürgerkriegsflüchtlinge. Die gefüttert, eingekleidet und in Wohnungen untergebracht werden müssen.
    Und was tun wir? Wir bauen Zäune, reden über Grenzabsperrungen und haben Angst, dass wir für all die Nächstenliebe bezahlen müssen.

    ...und auf der anderen Seite sind die Leute, die sich für die Flüchtlinge einsetzen. Stundenlang Hallen vorbereiten und Menschen erstversorgen.

    Da sind Nazis, die "gegen Verfremdung" wettern. Und Menschen, die die Arme öffnen.

    Wir sind alle unterschiedlich. Jeder reagiert anders. Manche heldenhaft. Manche verachtenswürdig.
  • A.-J. O. 14. November 2015, 21:46

    Möglicherweise ist es gar nicht von Belang, ob ich daran glaube, dass Gott uns erschaffen hat oder ob ich mir sicher bin, es ist umgekehrt. Entscheidend ist, dass wir alle in der Lage sind, jeden Glauben, jede Überzeugung so auszulegen, wie es uns passt. Und wenn wir sie dabei bis zur völligen Perversion biegen müssen. So war es unseren Vorfahren in Europa möglich, im Namen eines Gottes, der gebot, jeden so zu lieben wie sich selbst, grausamste Massaker zu verüben und dabei ohne Schamgefühl noch seine Loblieder zu singen.

    Ob ich nun also Moslem, Christ, Buddhist, Atheist oder was auch immer bin, entscheidet nicht darüber, was ich tue. Und – nebenbei – frage ich mich, was aus uns aufgeklärten Europäern würde, kratzte man nur ein wenig an dem, was uns so wohlig einhüllt ...
  • Fotomama 14. November 2015, 21:08

    @Reinhard: Du schreibst "Gott ist eine Erfindung der Menschen und ein großer Irrtum"

    Es gibt so viele Menschen in so vielen Religionen, die an Gott glauben und dadurch positiv inspiriert werden. Viele Menschen finden in ihrem Glauben die Kraft, etwas gutes zu tun. Sich für andere aufzuopfern.

    Wenn ein paar Fanatiker es geschafft haben, dass du all diese Menschen öffentlich zu Idioten abstempelst, die einer Lüge glauben (auch die, die nicht dafür töten) - dann haben die Terroristen einen großen Sieg errungen! Denn sie haben die Toleranz gegenüber Andersgläubigen getötet.

    Ich weiß nicht, ob Gott da draußen ist. Aber du weißt es auch nicht. Wir glauben beide etwas. Und es wäre schön, wenn du den Glauben anderer respektieren könntest statt ihn als große Lüge zu bezeichnen.
    Gruß, Fotomama
  • Reinhard Gebauer 14. November 2015, 19:17

    Die eigenen Gefühle muß man dabei natürlich unter Kontrolle haben.
  • A.-J. O. 14. November 2015, 18:05

    Reinhard, das stimmt. Doch beide entspringen den gleichen Gefühlen, oder? Die Frage soll kein Angriff sein. Ich grüble selber darüber ...
  • -Z-W-I-E-L-I-C-H-T- 14. November 2015, 18:02

    Das Bild finde ich total spannend, aber die Musik ;-) ist gar nicht meins

    LG
  • Reinhard Gebauer 14. November 2015, 18:01

    Nein !
    Eine Beleidigung rechtfertigt keine Tötung.
  • A.-J. O. 14. November 2015, 17:55

    Reinhard, bin ich auf dem Weg, einen anderen zu töten, nicht schon den ersten Schritt gegangen, wenn ich ihn mit beleidigenden Worten belege?

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