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Gesehen auf den Oldtimertagen 2014 Fürstenfeld .....................................................

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DJCarl


World Mitglied, Dachau

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Mercedes Benz 300 d
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Der Mercedes-Benz W 189 war der Nachfolger der Repräsentationslimousine 300 c (W 186/IV). Nachdem Konrad Adenauer, der erste deutsche Bundeskanzler, sich für dieses Fahrzeug als Dienstwagen entschieden hatte, bürgerte sich auch die Bezeichnung „300 Adenauer“ (als Unterscheidung von anderen Mercedes-Benz 300) ein. Der 300er war bis zur Einführung des W 100 (Mercedes-Benz 600) die deutsche Staatslimousine schlechthin. Auch viele ausländische Staatsoberhäupter kauften den 300er. Er war das seinerzeit größte und (vor Produktionsbeginn des Porsche 356 1500 S) schnellste Serienfahrzeug deutscher Produktion.

Der Typ 300 d (W 189), der ab November 1957 produziert wurde, brach mit der markanten hinteren, gerundeten Seitenscheibe der „Adenauer“-300er und führte die letzte Seitenscheibe im Winkel auf die Gürtellinie. Bei diesem Wagen konnten die Seitenscheiben ganz versenkt und das hintere Eckfenster herausgenommen werden. Durch die fehlenden seitlichen Säulen entstand für Deutschland der neuartige Begriff der Hardtop-Limousine, die auch im größten Absatzmarkt USA angeboten wurde. Als erstes Pkw-Modell von Mercedes bekam der Wagen eine Saugrohr-Benzineinspritzung - im Gegensatz zu der aufwendigen Direkteinspritzung des 300 Sc (W 188) und 300 SL (W 198 - „Flügeltürer“). Während die frühen Modelle durch das hohe Gewicht von 1770 bis 1940 kg bei nur 85 kW (115 PS) bzw. 92 kW (125 PS) etwas behäbig auftraten, war der 300 d mit dem 118 kW (160 PS) starken Einspritzmotor wesentlich agiler. Weitere technische Neuerungen gegen Aufpreis waren die Servolenkung, elektrische Fensterheber, orthopädische Sitze, Klimaanlage (diese kam im 300 d zum ersten Mal bei einem Mercedes-Benz-Pkw zum Einsatz und kostete 3500 DM) und das erste Stahlschiebedach von Webasto. Für einen seinerzeit beachtlichen Mehrpreis von 8500 DM gab es den 300 d auch als Cabriolet. Der Basispreis betrug nun 27.000 DM. Diese Summe entspricht heute ca. 62.000 Euro.

Drei von 5,19 m auf 5,64 m verlängerte W 189 wurden als Pullman-Limousine bzw. Pullman-Landaulet hergestellt. Die Limousine mit dem Kennzeichen S-LR 134 und ein Landaulet blieben als Mietfahrzeuge in Werksbesitz; ein Landaulet wurde an den Vatikan als „Papamobil“ für Papst Johannes XXIII. geliefert.

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Exif

Kamera NIKON D7100
Objektiv Sigma 18-250mm F3.5-6.3 DC Macro OS HSM
Blende 10
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 38.0 mm
ISO 200

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