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Gerbermühle

Der mit Johann Jakob von Willemer befreundete Goethe besuchte die Familie Willemer in der Gerbermühle erstmals am 15. September 1814 und in diesem und dem darauf folgenden Jahr 1815 des Öfteren. In dieser Zeit lernte er Marianne von Willemer kennen, seit 1800 die „Ziehtochter“ des Geschäftsmannes, die dieser 1814 – kurze Zeit nach Goethes ersten Treffen mit Marianne – geehelicht hatte.

Zwischen Goethe, seinerzeit bereits 65 Jahre alt, und der um etwa 35 Jahre jüngeren Marianne entwickelte sich eine innige Beziehung, die auch in kreativer Hinsicht Früchte trug.[8] Dies kam im Buch Suleika, einem Teil des von Goethe 1819 veröffentlichten Werks West-östlicher Diwan schon dadurch zum Ausdruck, dass darin drei Lieder aus der Feder von Marianne stammen: Hochbeglückt in deiner Liebe, Was bedeutet die Bewegung und Ach, um deine feuchten Schwingen. Goethe nahm sie stillschweigend auf, die wahre Urheberschaft wurde erst posthum bekannt.

Quelle Wikipedia

Wenn sich die Strahlen seines Geistes
in seinem Herzen conzentrierten,
das war eine Beleuchtung, die einen
eigenen Blick verlangte......

Marianne von Willemer über Goethe

Kommentare 4

  • Georges Vermeulen 9. Dezember 2013, 11:13

    Schön so in s/w.
    Gr Georges
  • Elke Ilse Krüger 8. Dezember 2013, 22:52

    Hallo Esther, sehr schön die beiden Bildteile und die Infos dazu. Goethe war schon was ganz Besonderes.
    LG Elke
  • Henry Nees 8. Dezember 2013, 10:46

    Die SW Tonung passt bei deiner schönen Collage wirklich gut und den Text dazu finde ich sehr interessant.
    LG Henry
  • Alfred Gschweng 7. Dezember 2013, 22:13

    Und wie der - trotz der großen Liebe zu Marianne - zum Verzicht gezwungene Goethe im Gespräch mit Eckermann viel später zugab, hat Suleika/Marianne ihm eine "temporäre Verjüngung" und "wiederholte Pubertät" beschert, die sich "bei vorzüglich begabten Menschen auch während ihres Alters immer noch" ereignen könne, "während andere Leute nur einmal jung sind".
    Ein toll gestaltetes Foto der Lokalität, sehr schön von den Zweigen umrahmt und passend dazu die klassizistische Goethe-Büste nach dem Vorbild von Chr. D. Rauch. Sehr interessant und informativ auch wieder der Begleittext.

    LG Alfred