Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Manfred Seidel


Premium (World), Freistaat Bayern

Gemeine Feldschwebfliege

" Von Europa bis Asien, in Nordafrika und Nordamerika verbreitet ist die Gemeine Feldschwebfliege,

die man in der älteren Literatur auch unter dem Namen Metasyrphus corollae findet.

In Mitteleuropa kommt sie überall vor und ist zahlreich auf Wiesen und Feldern und

an Wegrändern im offenen Gelände zu finden. Von ihrer Gattung ist sie die häufigste Art.

Die Art wird 7-10,5 mm lang und hat auf den Hinterleibssegmenten 3 und 4 drei gelbe Fleckenpaare,

die auf den Seitenrand übergehen. Bei den Männchen haben diese Flecken meistens eine schmale

Verbindung, bei den Weibchen sind sie stets getrennt und gekrümmt.

Weitere Kennzeichen von Eupeodes corollae sind gelbe Beine mit schwarzen Hüften und

teilweise schwarze Schenkel und das überwiegend gelb behaarte Schildchen.

Die Stirn ist beim Weibchen halb schwarz und halb gelb.

Auffällig ist das asymmetrische Genitalorgan des Männchen,

das als Knubbel an der Spitze des Hinterleibs zu sehen ist.

Mit ihrer Gelb-Schwarz-Zeichnung ahmt die harmlose Schwebfliege eine wehrhaftere Wespe nach,

mit oft großem Erfolg, wenn auch einzelne Vogelarten wie der Grauschnäpper sie zahlreich erbeuten.

An vielen unterschiedlichen Blüten naschen Feld-Schwebfliegen,

an Disteln und Doldenblütlern, an Kriechendem Hahnenfuß,

aber auch an Margerite und anderen Korbblütlern.

Ihre Eier legen Gemeine Feldschwebfliegen in der Nähe von Blattlauskolonien ab,

denn wie viele andere Schwebfliegenarten ernähren sich ihre Larven von Blattläusen.

Somit kann diese zutrauliche Fliege, die im Sommer oft in Gärten oder an Blumenfenstern

in die Nähe des Menschen gelangt, in der Biologischen Schädlingsbekämpfung

eine wichtige Rolle spielen.

Besonders zahlreich tritt diese Schwebfliege Anfang bis Mitte August auf,

wenn zu den schon anwesenden Individuen sich dann noch häufig Artgenossen gesellen,

die als Wanderart die Alpen überquert haben. "

Textquelle: Wikipedia









Panasonic Lumix DMC FZ 1000 / Modus S / f 4 / ISO 125 / 1/2000 Sek.







****** Vielen Dank für Eure Kommentare. ******

Kommentare 12