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....für Sylvia M....ja, die Wüste hat was weiblich erotisches

....für Sylvia M....ja, die Wüste hat was weiblich erotisches

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Peter Bemsel


World Mitglied, Innsbruck

....für Sylvia M....ja, die Wüste hat was weiblich erotisches

heiß und wild
kalt und abweißend
nicht zu fassen und unberechenbar
wunderschön und schrecklich
ihre Umarmung kann ein Traum oder ein Alptraum sein und zum Tode führen.
...aber ich liebe sie, so lange ich nicht 252 Tage dort sein muß.

Kommentare 13

  • Trestone 14. Februar 2012, 8:19

    Hallo,

    ich bin zufällig auf Bild und Geschichte gestoßen und möchte beides am Mittwoch 15.02. in einem Mitmachtheater / Musical /Singspiel für mein Projekt "De-Mail" in Heusenstamm (bei Frankfurt/Hanau, ab 16:00 Trakt E 1. Stock "hier-da-Platz" einbauen. Oder habt Ihr was dagegen?

    Ihr beide seid natürlich herzlich eingeladen (andere leider nicht, außer Bauchtänzerin für Blume als Lohn), ggf. könntet Ihr sogar mitspielen, anschließend ist ein Fest mit Diskjockey (und vielleicht Bauchtanz, wenn sich eine Mutige/Blumige findet)

    Gruß

    Oskar Trestone


  • lemmi65 3. Dezember 2008, 18:23

    ++++++++++
    Gut gesehen
    ++++++++++
    :)))
    lg lemmi65
  • Günter Frank 2. Dezember 2008, 23:18

    es ist schon erstaunlich, wie Du mit fünfzehn schon "wüste" Gedanken hattest - eine Wüste-Sylvia durch und durch! ich freue mich schon auf die Dünenlandschaft und kann es nicht erwarten etwas nachzuvollziehen, was Dich so begeistert!
    Liebe Grüße von Günter
  • foto fex 2. Dezember 2008, 7:29

    der wüste Peter und die wüste Sylvia....
    Hilde: unbedingt!
    lghh
  • Marguerite L. 1. Dezember 2008, 22:19

    Wunderbare Aufnahme und ein Wüstenduett, das mich beflügelt .....
  • Sylvia M. 1. Dezember 2008, 21:38

    @Peter: Nein, das brauchst du nicht - ich bin auch hier glücklich und zufrieden, muss halt viel heizen....:-))) - ABER von Zeit zu Zeit brauche ich einfach etwas Wüste! Der Sternenhimmel ist auch bei uns schön.
    LG Sylvia
  • Hilde Nairz 1. Dezember 2008, 21:04

    @ Sylvia und Peter- Ihr mit Euren Wüstengeschichten-
    schön langsam aber sicher werde ich auch neugierig auf diese unbekannte Welt für mich. Ich kann nur danke sagen Euch beiden- Dir Peter für Deine traumhaften Bilder und Dir Sylvia für die Worte und den Text-Gruss Hilde
  • Peter Bemsel 1. Dezember 2008, 21:02

    .....wenn ich das lese werde ich fast traurig....es erhebt sich allen Ernstes die Frage, ob Du in winterlicher, kalter, rauher Bergwelt, nur mit dem gleichen Sternenhimmel, glücklich bist...ich hoffe doch.
    LG Peter
  • Sylvia M. 1. Dezember 2008, 20:52

    Noch was Peter. Beim Stöbern auf dem Dachboden fand ich vor einigen Wochen einen alten Schulaufsatz (war 15 Jahre jung) hier ein Auszug: " Ich werde meine Hände und Füße mit Henna bemalen und werde lernen mit einem Falken zu jagen.
    Mein Mann der Wüste wird mir einen Falken schenken mit goldenem Gefieder, beim Festmahl im Beduinenzelt wird mein Falke hinter mir sitzen und mich bewachen mit scharfen Augen. Ich werde die Sprache der Beduinen lernen, und der Rhythmus ihrer Tage wird mein Rhyhtmus werden. Mein Geliebter wird mir ein Pferd schenken, einen wilden Wüstenhengst, und ich werde lernen ihn zu zähmen. Ich werde ein Leben haben wie in meinen Träumen, wild und wunderbar. Wir werden in der Wüste schlafen neben unseren Kamelen. Wir werden Wasser aus Lederschläuchen trinken. Ich werde eine Wüstentochter sein und unter Beduinen leben wie eine Einheimische, in wallenden arabischen Gewändern. Ich werde einen Hammel schlachten lassen, wenn mein Geliebter von der Reise zurückkommt, und ihm Rosenwasser über die Hände gießen. Wir werden ein Lehmhaus haben, und hinter den Lehmmauern einen Garten anlegen, Datteln und Feigen pflanzen und Olivenbäume wässern. Abends werden wir unsere Füße im klaren Wasser eines Wadis kühlen, und mein Geliebter wird mir den Sternenhimmel erklären."
    Ist schon seltsam - diese Wüstensehnsucht ist mir wohl in die Wiege gelegt.
  • Sylvia M. 1. Dezember 2008, 20:43

    @Peter: Die erotische Geschichte schrieb ich während meiner ersten Jemenreise.....:-))) 1996!
    Vielleicht schreibe ich mal ein kleines Büchlein.....darum: Fortsetzung folgt nicht! :-))))
    LG Sylvia
  • Peter Bemsel 1. Dezember 2008, 20:39

    ich glaube Du solltest ein romantisches Buch schreiben und mit Deinen bearbeiteten Wüstenbildern ausschmücken...es würde ein Renner, nicht gerade für den Weihnachtstisch aber fürs ganze Jahr.

    LG Peter
  • Sylvia M. 1. Dezember 2008, 20:33

    Und was Erotisches: Aischa, ihr Gesicht gleicht dem Vollmond einer sternenklaren Wüstennacht. Ihre Augen sind groß und ihre Brüste sind fest und hochstehend. Ihr Gang hat die Grazie einer Gazelle.........

    ...aber nachdem die schöne Aischa die Liebe der Männer genossen hatte, verwandelten sich ihre Liebhaber in Sanddünen. Man träumte im fernen Jemen - in den kalten Nächten von der Wüstenschönheit Aischa, man bewunderte sie und betrauerte die Männer, die Körper, Geist und Seele bei ihr verloren hatten. Aber es fehlte ihr nie an jungen Wüstensöhnen. .
    Ihre Gefährlichkeit erhöhte ihre ohnehin vorhandenen Reize ins Unermeßliche. Kann man die Sonne verbieten - und der Sonne das Scheinen? Junge, Alte, Häßliche und Schöne, umwarben sie, umschlichen ihr Zelt, suchten ihre Nähe - und warteten nur darauf, von ihr ins Bett geführt zu werden. Es war ihr Geheimnis, die Gefahr, die lockte. Und die Männer fühlten sich wie im Paradies. Wie große Weise waren sie davon überzeugt, daß sie das Geheimnis lüften und die schöne Aischa von ihren Fluch erlösen würden. Die bereits verwandelten Dünen - Versager allesamt - würden sie großzügigerweise auch aus ihrer Verzauberung befreien..........

    Nach der liebenden Vereinigung schuf eine seufzend weinende Aischa eine weitere Sanddüne , umschritt wehklagend die neue Düne und musterte aufmerksam die Höhe, das Muster und die Farbe der Düne.....
    Und am Horizont erschien bereits wieder ein junger Mann, dem der Name Aischa erregend durch den Körper prickelte...............................Es war die Stunde des Sonnenuntergangs, absolute Stille, der Himmel färbte sich rot, die vollendete Schönheit des Sandmeeres - Aischa lag auf ihrer Lieblingsdüne und sah wie der junge Mann näher kam. Seine Haut glühte. Sie beobachtete ihn wie er vom Kamel stieg und mit ergreifender Anmut archaiische Dinge tat. Dinge, wie sein Kamel tränken - dabei sprach er in sanftem, beruhigenden Ton auf sein wunderbares Tier ein - Dinge, wie einen Tee zubereiten, sein Nachtlager aufschlagen.........


    Aischa wachte mitten in der Nacht auf. Als sie die Augen aufschlug, sah sie die Sterne. Millionen Sterne, die wie Brillanten am nachtschwarzen Himmel blitzen. Der Wind war frisch. Er strich über ihr Gesicht, durch das Haar, er brachte den Geruch vom Kamel, einen harzigen Moschusgeruch, vermischt mit seinem Dung. Sie richtete sich auf und betrachtete, auf den Ellenbogen gestützt, den geheimnisvollen Mann, von dem ein eigenartiger Zauber ausging. Er hatte seinen Kopf in ein Tuch gerollt, so geschickt, dass es gleichzeitig ein weiches Polster für den Kopf und die Arme bot, er lag auf der Seite, sie konnte sein Profil studieren, und seinen Körper. Er hatte kräftige, dunkle Arme und sehr schmale, sensible Hände, einen kräftigen, sehr schlanken Körper.
    Wann wird er er sie berühren? Wann wird er endlich sein Gesicht über sie beugen und seine Lippen auf ihre Lippen legen? Von der Hitze und Trockenheit aufgesprungene Lippen mit weichen tiefen Fruchen; sie stellte sich vor wie sie sich lieben würden......

  • Sylvia M. 1. Dezember 2008, 20:27

    Lautlos züngeln die kleinen Flammen des Kamelmistfeuers, wärmen unsere Füße, die ungeschützt in Sandalen stecken. Die Luft ist lau. Wir schlürfen heißen Tee. Es ist wie eine heilige Handlung. Manchmal huschen Dschenun über den Sand. Geister der Wüste. Sie kommen ganz nahe heran, spähen in das Zelt und tauchen zurück ins Dunkel. Die Geister haben Augen wie Stecknadelköpfe, große runde Ohren und lange dünne Beine. Diese Springmäuse sind unsere treuesten Begleiter. Fast jeden Abend leisten sie uns Gesellschaft. Sie haben keine Angst vor Menschen. Sie kennen sie nicht. Nächte in den Bergen von Muidir, wie die Tuareg sagen, beginnen mit einer Orgie in Rot, ausgelöst von den letzten verglühenden Pfeilen der Sonne. Die Schatten wachsen ins Unendliche, verlieren zunehmend an Schärfe und versinken schließlich im ockergrauen Grund.
    Dann sind die Berge schwarz, ragen wie Zinnen einer gigantischen Burg in das lichte Gelb des Himmels, das immer dumpfer und blasser wird und allmählich die Kontur des Mondes freigibt.
    Tage und Nächte in der Wüste. Wann werden sie Erinnerung? Waren sie je Wirklichkeit? Die Grenze zwischen Traum und Realität erscheint so schmal wie die Sichel des Mondes in diesem Land, das wie kein anderes dazu anregt, sich ins Zeitlose zu versenken.

    VIELEN DANK PETER, freue mich sehr über dein wunderbares Wüstenbild!!!!!
    LG Sylvia

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