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Freie Meinungsäusserung in der Freien und Hansestadt Hamburg

Freie Meinungsäusserung in der Freien und Hansestadt Hamburg

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Freie Meinungsäusserung in der Freien und Hansestadt Hamburg

Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kritik

Kritiker werfen der Sammlung eine zu große Fokussierung auf militärische Aspekte und insbesondere einen zu unkritischen Umgang mit Fragen der NS-Zeit vor.[5] Das Institut versucht, die Vorwürfe durch einen wissenschaftlich anerkannten Beirat, der bei der Konzeption der Ausstellungen helfen soll, zu entkräften. Zwischenzeitlich hat sich der Schauspieler Rolf Becker, der sich zunächst an die Spitze dieser Bewegung gesetzt hatte, nach Besichtigung des Museums von der Bewegung und deren Aussagen distanziert.[6] Die Reproduktion von Positionen der NS-Zeit sei überdies nur vage in ein museales Konzept eingebunden. Überwiegendes museales Prinzip sei die Exposition möglichst vieler (oftmals völlig identischer) Objekte.[7]
Der Kaispeicher B von außen

Als problematisch wird die Finanzierung durch die Stadt angesehen: Während der Eigentümer Peter Tamm dem Museum die Ausstellungsstücke zwar unentgeltlich zur Verfügung gestellt habe, seien die 30 Millionen Euro teuren Baumaßnahmen für die Renovierung und den Umbau des Kaispeichers vollständig von der öffentlichen Hand finanziert worden, hinzu kommen Erschließungskosten von 5 Millionen Euro. Die Zuschüsse für die neue, private Stiftung, die das Museum betreibt, stünden angeblich im Gegensatz zu den allgemeinen Kürzungen in der Hamburger Kulturförderung, die obendrein mit dem Museum für Hamburgische Geschichte und dem Altonaer Museum auch zwei Institute beträfen, die sich bereits seit Jahrzehnten auch mit der - allerdings regionalen - Schifffahrtsgeschichte beschäftigen.

Befürworter weisen darauf hin, dass die Stadt Hamburg ihren einzigen aus dem 19. Jahrhundert noch erhaltenen historischen Kaispeicher ohnehin vor dem Verfall retten musste. Ein Großteil der Kosten sei für den Erhalt dieses Kulturdenkmals angefallen. Zudem müsse umgekehrt gesehen werden, dass die Öffentlichkeit praktisch kostenlos Zugang zur Sammlung Tamm erhalten habe, also im Gegenteil Kosten gegenüber einem eigenen umfassenden maritimen Museum gespart worden seien.

Hinzu kommt, dass die für den Beschluss zuständige Senatorin Dana Horáková eine Bekannte Peter Tamms aus jener Zeit ist, als sie beim Axel-Springer-Verlag als Journalistin Karriere machte und Tamm dort Vorstandsvorsitzender war. Allerdings fand das Projekt in der Hamburger Bürgerschaft breiteste Zustimmung: Der Beschluss vom 12. Februar 2004 kam ohne Gegenstimmen und mit Stimmenthaltung der GAL zustande.
Quelle : Wikipedia

Kommentare 5

  • Lorenzo Redoni 7. März 2010, 11:22

    Urban feinen Details!!
    ciao Lorenzo
  • Clara Hase 3. März 2010, 12:22

    ja, alles bekannt, schon länger - angeschaut hast du die Ausstelllung?
    Und, muss man jemandem immer gleich unterstellen die Zeit zu verglorifizieren?
    Jeder sammelt irgendwas, was mit seinem Leben zu tun hat - auch ungeliebte Erinnerungen hängen daran.
    Das würde ich also nicht zu sehr überbewerten bei Herrn Tamm, den ich aber nicht genauer kenne.
    Und eine Sammlung ist nicht wirklcih je zuende -
    wenn das neue Museum noch Potenzial für Weiteres hat, ist das ein Teil unserer miesen Geschichte.
    Aber auch die Christenverfolgung ist ein übles Kapitel und man reist doch nach Rom und anderswo hin?

    Wie oft geben wir selbst sinnlos geld aus? Weils grad wichtig erscheint? Damit etwas erhalten bleibt?
    Natürlich zahlen wir nur selbst - aber Steuergelder sind auch von uns - insofern stimmt das Hafenbild - man kann dagegen wettern.

    Steht das abgebildete Haus eigentlich noch? Von hinten waren auch Gerüste


    auch eine: freie Meinungsäusserung
  • Dieter Craasmann 3. März 2010, 10:13

    Diese Blindgänger haben sowieso nur ihre Sprüche
    drauf, diskutieren ist sinnlos.
    Klasse auch die Dokumentation dazu, Jens.
    Viele Grüße
    Dieter
  • Sanne - HH 2. März 2010, 23:28

    "freie Meinungsäußerung" ist an den Hafenstraßenhäusern Gott sei Dank noch an der Tagesordnung.....lG.Sanne
  • Adrianus Aarts 2. März 2010, 22:13

    Super gesehen Jens, eine sehr besondere aufanhme
    LG AD