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Frauenschuh

Gelber Frauenschuh oder Gelb-Frauenschuh (Cypripedium calceolus)

Der Gelbe Frauenschuh ist eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas und steht unter Schutz.

Ich habe ihn im Felssturzgebiet Goldau (Kanton Schwyz) entdeckt. Der Bergsturz ereignete sich 1806 und war die bisher grösste Naturkatastrophe der Schweiz. 40 Millionen m3 Nagelfluhgestein donnerte innert 3 Minuten 1000m ins Tal hinab.

Kommentare 33

  • Isy H. 10. Juli 2022, 14:47

    Wunderschön das Bokeh im HG, gefällt mir auch sehr gut! Vg Isy
  • Ingrid und Gunter 21. Juni 2022, 8:04

    Unseren Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Aufnahme. Gratulation.
    LG Ingrid & Gunter
  • Tobila... Toni Bischof Ladir 19. Juni 2022, 12:45

    Die Frauenschuh-Orchidee
    finde ich die Königin
    unter unseren einheimischen Orchideen...

    und so vor dem Bokeh
    hast Du sie in voller Schönheit und Schärfe abgelichtet...
    ein Stack?

    Liebe Grüsse Toni
  • Dorothea Weckmann - Piper 9. Juni 2022, 8:01

    Den Frauenschuh habe ich dieses Jahr  verpasst, leider.
    Wunderbar, in der bestmöglichen Perspektive mit ganz feinem Hintergrund und einer herrlichen Farbharmonie hast Du ihn festgehalten. Fast tänzerisch sind die Blütenblätter.
    Ein Foto, das ich mir gerne länger angesehen habe.
    LG Dorothea
  • Reinhard Arndt 6. Juni 2022, 1:42

    Du zeigst eine wunderschöne Blume vor einem tollen Bokeh.
    Well done.
    Viele Grüße Reinhard
  • philipp52 5. Juni 2022, 11:58

    wunderbares, brillant scharf gestackter Frauenschuh.
    Ich wünsche dir schöne Feiertage
    LG Philipp
  • ALLWO 3. Juni 2022, 20:03

    Glückwunsch zu dieser wundervollen Blume .. aber auch aufrichtige fotografische Anerkennung zum bestens gelungenen Foto - Herzliche Pfingstgrüße schickt dir
    der Wolfgang
  • EWi sLichtbild 2. Juni 2022, 23:18

    Sehr detailliert sind die Strukturen  des „Kessels“, „Schuhs“, „Labellum“ oder Der „Lippe“ der heimischen Orchidee Gelber Frauenschuh zu erkennen. Doch lest selbst (es lohnt wirklich):
    Die Kurzbeschreibung:
    •  verbringt ein bis drei Jahre im Einblattstadium, dann dauert es noch einmal ein bis vier Jahre bis zur ersten Blüte
    •  benötigt für das Wachstum speziellen Mykorrhizapilz

    oder die schönste Beschreibung, die ich gefunden habe:
    Der auffällig zitronengelbe, bauchige „Schuh“ – auch Labellum oder Lippe genannt – soll Bestäubern ein prall gefülltes Nektarsäckchen vortäuschen. Angelockt von diesem optischen Reiz und dem fein-süßlichen Duft, den die Orchidee verströmt, dringen hungrige Insekten in die Blüte ein. Doch statt der versprochenen Leckereien ist das Blütenblatt von innen mit einem feinen Ölfilm überzogen und spiegelglatt. Die Insekten rutschen in das Innere der sogenannten Kesselfalle hinein und kommen nicht wieder heraus – jedenfalls nicht über den Eingang.
    An dieser Stelle greift die wilde Schönheit wieder tief in die Trickkiste: Sie eröffnet den Insekten einen Weg über den „Hinterausgang“. Dieser führt zunächst an der Narbe vorbei, die das Insekt quasi im Vorbeigehen bestäubt. Anschließend drückt sich die „Gefangene“ an den Staubblättern vorbei und bekommt auch noch neuen Pollen mit auf den Weg, bevor sie zur nächsten Blüte weiterfliegen darf.
    Die bestäubenden Insekten, meistens kleine, erdbewohnende Andrena-Sandbienen, werden übrigens nicht nur getäuscht, sondern auch betrogen: Die auf dem Blütenboden in Reihen angeordneten Haare wurden früher fälschlich als „Futterhaare“ gedeutet. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass die Orchidee weder an den Haarreihen noch an anderen Organen der Blüte Zucker oder andere Nährstoffe anbietet. Zudem gehen die Insekten nicht nur leer aus, sie befinden sich oft auch noch in Todesgefahr. Im Kessel des Frauenschuhs lauern gerne Raubspinnen und warten auf Futter.
    Am neuen Wuchsort benötigen die kleinen Frauenschuhsamen Hilfe: Wegen der „Massenproduktion“ konnte die Mutterpflanze dem einzelnen Samen praktisch keine Nährstoffe mit auf den Weg geben. Unterstützung erhalten die Samen durch einen Wurzelpilz, einen Mykorrhizapilz der Gattung Rhizoctonia. Dieser stellt den kleinen Frauenschuhsamen die dringend benötigten Nährstoffe zur Verfügung. Doch gut Ding will Weile haben: Die Topmodels unter den Blühpflanzen lassen sich richtig viel Zeit. Erst nach drei bis fünf Jahren treibt aus der Sprossachse ein grünes Laubblatt. Diese Entwicklungsphase wird daher auch als Einblattstadium bezeichnet. Danach dauert es in der Regel weitere ein- bis vier Jahre, bis der Gelbe Frauenschuh seine Hauptattraktion, seine Blüten preisgibt. Die ausgewachsenen Pflanzen leben weitgehend unabhängig von Wurzelpilzen und ernähren sich autotroph, das heißt, sie gewinnen ihre Bau- und Reservestoffe ausschließlich aus anorganischen Stoffen, beispielsweise durch Photosynthese.

    Diese und weitere Informationen:
    https://www.bund-naturschutz.de/pflanzen-in-bayern/gelber-frauenschuh-orchidee
    Gruß EWi
  • Daniel 19 2. Juni 2022, 16:49

    Ein Wunder der Natur, wunderschön der Bokeh-Hintergrund.
  • Holger G. Mx 2. Juni 2022, 13:39

    Frauen und Schuhe... :-)
    Hast sie wunderschön portraitiert.

    Glückwunsch zu der wohl seltenen Begegnung.
    Liebe Grüße
    holger
  • werner thuleweit 2. Juni 2022, 12:49

    Schrecken u. Schönheit liegen oft nahe beieinander! Feines Portrait!
    LG
    Werner
  • Rike Gr. 2. Juni 2022, 10:36

    das ist eine wundervolle Aufnahme von diesem tollen Frauenschuh... ganz fein mit diesem Bokeh liebe Doro..
    Lieben Gruß
    Rike
  • Astrid Wiezorek 2. Juni 2022, 9:21

    Die sieht auch schön aus.
    LG Astrid
  • claudia scheuber 2. Juni 2022, 7:56

    das sieht einfach prächtig aus, eine hervorragende aufnahme in allen belangen. lg.claudia
  • will bach 2. Juni 2022, 6:04

    Ein klasse Foto in perfekter Schärfe, tollem Bokeh und wunderschönen Farben. Viele Grüße