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Frankfurter Skyline mit der Brücke dem Eisernen Steg im Vordergrund. Aufgenommen bei Regen...

Frankfurter Skyline mit der Brücke dem Eisernen Steg im Vordergrund. Aufgenommen bei Regen...

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Frankfurter Skyline mit der Brücke dem Eisernen Steg im Vordergrund. Aufgenommen bei Regen...

...im Wasser erkennt man, dass es regnet.

Der Eiserne Steg ist eine im Jahre 1868 erbaute Fußgängerbrücke in Frankfurt am Main, die den Römerberg mit dem Stadtteil Sachsenhausen verbindet und über den Main führt. Er ist 170 m lang, besteht aus vernietetem Stahlfachwerk mit zwei Strombrückenpfeilern und wird stilistisch der Neugotik zugerechnet. Da zur Zeit der Errichtung für das Material der Begriff „Eisen“ üblich war, wurde die Brücke so genannt.

Bevor der Eiserne Steg errichtet wurde, gab es im damaligen Magistrat unter dem Oberbürgermeister Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein zahlreiche Eingaben und Diskussionen seitens der Bevölkerung, die bemängelten, dass die bislang einzige Brücke keinesfalls ausreichend sei, die Kommunikation mit den südlichen Stadtteilen und dem Umland zu verbessern. Nie und Nimmer, heißt es da, könne die Alte Brücke die zunehmenden Fiakerfahrten zu den Bahnhöfen, die Steinfuhren, sowie besonders die vermehrten Bierfuhren verkraften. Doch der Magistrat zeigte sich ob der Kosten dieses Projektes stur.
Schließlich griffen die Bürger und - wie in Frankfurt üblich - speziell die Händler zur Selbsthilfe und gründeten im Juni 1867 einen Verein zum Bau einer eisernen Fußgängerbrücke, die bald darauf nur noch unter ihrem bis heute erhaltenen Namen Eiserner Steg in den Nachrichtenblättern bekannt wurde. Man konnte Anteilsscheine im Wert von 100 Gulden verzinst zu 5% von einer Privatgesellschaft erwerben. Nach vollständiger Tilgung der auf 120.000 Gulden geschätzten Baukosten sollte die Brücke kostenlos der Stadt übereignet werden.

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