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Frankenreise (19)

Frankenreise (19)

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Elke Ilse Krüger


World Mitglied, Tönisvorst / Niederrhein

Frankenreise (19)

Ein Teil des prunkvollen Festsaals von Schloss Ehrenburg in Coburg, wegen der 28 Atlantenfiguren auch Riesensaal genannt.

Das Schloss Ehrenburg in Coburg wurde 1543 von Herzog Johann Ernst von Sachsen bei den Architekten Paulus Beheim (Nürnberg) Nikolaus Gromann und Caspar Fischer (Kulmbach) in Auftrag gegeben. Unter Einbeziehung eines nach der Reformation aufgelösten Franziskanerklosters entstand ein neues Stadtschloss, wofür nur bezahlte Handwerker und nicht – wie damals üblich – Fronarbeiter verpflichtet wurden.

Diese Besonderheit soll der Grund für den Besuch Kaiser Karls V. im Jahre 1547 gewesen sein. Karl verlieh der mittlerweile bezugsfertigen Dreiflügelanlage bei dieser Gelegenheit den Namen Ehrenburg.
1623 bis 1627 ließ Herzog Johann Casimir das Schloss nach Plänen des Italieners Giovanni Bonalino zu einem geschlossenen Geviert erweitern. Durch einen Großbrand wurde 1690 der größte Teil der Renaissanceanlage bis auf den Südflügel und den Treppenturm völlig zerstört; diese Teile sind allerdings bis heute erhalten.

Dies nahm Herzog Albrecht III., der seit 1680 die Ehrenburg als Residenz nutzte, zum Anlass bis 1699 einen Neubau im Barockstil errichten zu lassen. Die Dreiflügelanlage um einen weiträumigen Ehrenhof gliedert sich auf in den Hauptflügel, der rückwärtig an die ältere Schlossanlage angrenzt, den Westflügel mit der Schlosskirche und Repräsentationsräumen und den als Gästetrakt genutzten Ostflügel.

Nach der Gründung des Freistaates Coburg schloss dieser 1919 mit dem Herzog Carl Eduard einen Abfindungsvertrag in Höhe von 1,5 Millionen Reichsmark über dessen Besitztümer. Damit ging unter anderem auch Schloss Ehrenburg in das Eigentum des Staates über. Die Einrichtungsgegenstände wurden der Coburger Landesstiftung zugesprochen. Seit 1941 wird das Schloss durch die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung betreut.
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