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Fisheye-Tender und Korrektur

Fisheye-Tender und Korrektur

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Peter Depping


Basic Mitglied, Meckenheim

Fisheye-Tender und Korrektur

Aufgenommen mit Canon EOS 300, Zenitar Fullframe Fisheye 2,8/16 auf Fuji Superia 200.

Geradegerechnet mit PT Gui und den Panotools.

Kommentare 17

  • Reinhard Wenzlaff 9. März 2004, 11:38

    Der einzige Grund warum die Lokomotive irgendwie komisch aussieht, liegt nicht an der Verzerrung, sonder an der Blickrichtung der Kamera. Wenn ich vor einer 10 Meter langen Logomotive nur mit einem kurzen Abstand stehe, dann sehe ich oder die Fisheye-Kamera die linke Seite der Lokomotive eben sehr stark von links oder die rechte Seite sehr stark von rechts. Alle Vertiefungen und Wölbungen sieht man von der Seite nicht. Wenn ich das jetzt entzerre, ändert sich der Bildinhalt ja nicht. Es wird nur die richtige 'Dimension' in der Mitte (die Räder) hergestellt. Je näher man an die Lok kommt desto länger wird sie beim Entzerren auch. Woran man sieht, das die Perspektive nicht stimmt, hat den selben Grund, warum man beim Entzerren der Fluchtperspektive mit einem Grafikprogramm erkennt, dass das nicht stimmt: Man schaut in Winkel rein, die man so nie gesehen hätte. Hier zB der 'Stossdämpfer' vorne bei der Lock. Man schaut von hinten rein, obwohl man ihn schon von der Seite sehen müßte. Oder das Haus im Hintergrund... von der rechten Fensterseite könnte man gar nicht soviel sehen. Trotzdem finde ich die Methode sehr interessant. Die Perspektive ist so, wie die ersten Malereien im Mittelalter oder wie von einem Kinderbuchautor. Man zeigt das, was man sehen muß, um das Bild zu verstehen. Also von vorne und von der Seite. Im Grunde hat man sich ja mit der modernen Zentralperspektive in der Darstellung beschnitten. In Wirklichkeit, würde man um das Haus oder die Kirche herumlaufen, um sie zu erfassen. Auf einem Bild geht das nicht. Da ist es doch naheliegend auf die Zentralperspektive zu verzichten und zu schummeln, denn es zeigt einfach mehr. Das man sich heute an die Zentralperspektive gewöhnt hat, ist im Grunde gar kein Vorteil. Es ist auch ein Zeichen unserer egozentrischen Sichtweise. Auch die Panoramabilder um 360° sind extrem egozentrisch. Sie zeigen alles mögliche vom eigenen Standpunkt aus gesehen. Aber nichts genaues aus verschiedenen Richtungen. Man kann das ja auch umgekehrt machen. Also um einen Gegenstand herumlaufen und ihn im Bild praktisch aufklappen. Das ist im Grunde realistischer als die Zentralperspektive. Beispiel: Die gesamte Erde auf einer Weltkarte.
    Na denn ..
    Grüße Reinhard
  • FotoMAC 11. Mai 2003, 16:24

    ich denke wenn die Lok nicht mit einem Fisheye sondern "nur" mit einem 20 oder 17mm korrigierter Linse aufgenommen worden und dann Gerichtet würde die Lok auch nicht so flach sein .
    Das Pano Tool macht halt alles nur gerade aber es weis ja nicht wie die tatsächlichen Relationen zu einander sein müssen .

    mac
  • Peter Depping 9. Mai 2003, 21:36

    @Joachim: Jepp ;-)

    Gruß, Peter
  • Joachim Stöver 8. Mai 2003, 22:10

    @Peter
    ...alles klar soweit. Ich finde den Versuch, wie gesagt, ganz interessant.
    Vielleicht können wir uns dahingehend einigen:

    Fisheye bleibt fisheye und Dampflok-Standardfotos werden mit Brennweiten nicht unter 40mm und nicht über 60mm gemacht.
    Hauptsache, die EFZ erteilen uns kein "Hausverbot"..
    (nicht so ganz ernst gemeint)

    VG
    Joachim
  • Peter Depping 4. Mai 2003, 20:33

    @ Joachim: Selbstverständlich setzt die Physik die Grenzen. Gleichwohl hab ich´s nochmal probiert und die Homepage der Eisenbahnfreunde Zollernbahn zu Rate gezogen. Dort gibt´s u.a. eine Bilderseite zur 01.5 incl. Aufrißzeichnung von der Seite. Hier der Link:

    http://www.eisenbahnfreunde-zollernbahn.de

    Wegen Uploadlimit habe ich das Ergebnis unter folgender URL abgelegt:

    http://www.deppings.de/tender/01519.html

    Mehr dürfte nicht drin sein. Ich denke die EBV-Grenze ist erreicht.

    Gruß, Peter
  • Joachim Stöver 4. Mai 2003, 0:32

    Hallo Peter, ich will Dich ja nicht unnötig enttäuschen, aber jedes Fischeye produziert eine so genannte Äquidistante Abbildung (Ich hoffe, kein Physiker liest mit), die jede Abbildung wahrscheinlich unrettbar VERZERRT. Anders als bei einem Perspektivenausgleich nach Herrn Scheimpflug ist ein vollständiger Ausgleich auch mit ausgeklügelter Software -wie man sieht- nicht möglich.

    Die Räder bleiben rund, weil sie vorher schon rund waren. Der Tender ist auf dem Original einigermaßen in seinen Proportionen, beim "Entzerren" wird er aber so in die Länge gezogen, dass es dem Eisenbahnfan sofort auffällt. Das Gleiche gilt sinngemäß für die Vorderfront der Maschine. Hier verraten die Windleitbleche (für weniger Kundige: die "Scheuklappen an der Lok) sofort den "Schwindel".
    Auffällig ist auch die Schiefstellung der Schornsteinoberkante, die eigentlich parallel zum Kessel und waagerecht sein sollte.

    Ich habe leider aus dem Stegreif keine Vergleichsaufnahme zur Hand. Nur eine 01.5 in Hamburg Altona von schräg vorne, Ma1 1973. ich suche mal..
    viele Grüße
    Joachim Stöver
    01 0525 vor D-Zug nach Berlin
    01 0525 vor D-Zug nach Berlin
    Joachim Stöver

  • Peter Depping 3. Mai 2003, 16:36

    @ Joachim: Mit weniger Streckung siehe:
    01 519
    01 519
    Peter Depping

  • Peter Depping 3. Mai 2003, 15:53

    @ Erich: :-)))
    Das ist die Bezeichnung der Lok. Siehe:
    Nostalgie03 - ...
    Nostalgie03 - ...
    Peter Depping

    Gruß, Peter
  • Andreas Depping 3. Mai 2003, 9:15

    eine sehr saubere Arbeit, die durch die Gegenüberstellung der beiden Fotos erst richtig klar wird
    Gruß
    Andreas
  • Peter Depping 3. Mai 2003, 8:00

    @ Jochen und Joachim: Also ich hab auch den Eindruck, dass die Lok ein wenig gezogen erscheint, aber wegen der immer noch kreisrund erscheinenden Räder konnte ich mir das auch nicht erklären. Da bedurfte es schon eines Eisenbahnkenners (der ich nicht bin), um festzustellen, dass die Lok irgendwie "verzerrt" erscheint.

    @ Christian: könnte eine Erklärung sein. Die Fisheye-Verzeichnungen sind auch in der Mitte geringer als an den Rändern.

    Werde mal mit PS versuchen, die Lok zu stauchen, ohne die Räder zu Ovalen zu machen.

    @ Pius: Was das Objektiv bringt, kannst Du ja sehen. Im Druck sind die Bilder auch nicht schlechter. An den Rändern kommt es zu achromatischen Verzeichnungen, was aber nicht immer negativ auffällt. Bin mit Preis-Leistungsverhältnis absolut zufrieden. Fotografiere aber analog. ;-)

    Grüße an alle, Peter
  • Pius Götz 3. Mai 2003, 7:02

    Hi Peter,

    trotzdem ich nicht gerade ein "Lok-Fan" bin, muß ich absoluter Analphabet was EBV betrifft, Dir meine Bewunderung aussprechen, was Deine hier gezeigte Leistung betrifft!

    Interessieren würde mich außerdem, wie Du mit dem Zenitar, bzw. dessen Abbildungsleistung zufrieden bist-arbeite digital und war schon mal am überlegen mir dies Teil zu bestellen!?

    groetjes

    Pius
  • Christian Meesters 3. Mai 2003, 1:37

    Ich erkläre es mir so, dass die Lock zu lang erscheint:
    Die Normalperspektive beim verzerrten Bild ist in der Mitte des Bildes zu finden. Beim Entzerren wird die Mitte "nach hinten" gerückt. Dadurch wirkt es immer noch irgendwie "falsch".
    Könnte das eine Erklärung sein, oder irre ich mich da? Kenne mich ehrlich gesagt auch nicht damit aus.
    Grüße
    Christian
  • Jochen Busch 2. Mai 2003, 23:22

    @Joachim
    Das müßtest du erklären, denn offensichtlich sind die Räder der Lok 100% rund. Trotzdem kommt es mir auch so vor, als sei die Lok zu lang.

    @Peter
    Ja, das ist toll. Bei "meinen" Motiven muß ich aber nicht so tief in die Trickkiste greifen, weil ich das Fisheye für Action-Aufnahmen benutze. Körper -sprich Menschen- werden nämlich kaum verzerrt. Ich korrigiere nur manchmal, wenn die Verzerrungen im Hintergrund (Gebäude, Raumecken usw) zu offensichtlich werden.
    Ich habe Karneval einen Film mit der Kölner Prinzengarde in einer Kneipe mit dem Fisheye verschossen, und es ist niemandem auf den Fotos aufgefallen, daß das eigentlich ganz extreme Perspektiven sind.

    Bis Sonntag
    jochen
  • Joachim Stöver 2. Mai 2003, 22:48

    Hallo Peter,
    auf den ersten Blick wirkt die Technik eindrucksvoll, könnte man doch auf die Idee kommen, alle Platzprobleme beim Aufnehmen unserer großen Lieblinge hätten ein Ende.

    ..wenn da nicht die irrsinnige Verzerrung wär...
    Die 01.5 sieht nicht mehr aus wie eine 01.5, sondern wie eine Karikatur...

    Nicht unwitzig diese Technik, aber nutzlos finde ich.

    Trotzdem schönen Dank für die Demo.
    mfg
    Joachim Stöver
  • Peter Depping 2. Mai 2003, 22:43

    @ Andreas: eigentlich unter http://www.ptgui.com
    habe aber gerade festgestellt, dass die Seite ab 01.05. geschlossen ist. Wahrscheinlich gibt´s Lizenzprobleme.

    @Chris: ;-)))