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Dirk Frantzen


World Mitglied, Viersen

Feuerleitstand

Nahe der Stadt Arromanches-les-Bains (Frankreich) befindet sich eine der größten deutschen Küstenbatterien bei Longues-sur-Mer - am Atlantikwall. Trotz eines Bombenteppichs von 600t, der in der Nacht vom 5. auf den 6.Juni 1944 von 124 Flugzeugen der Royal Air Force auf die Stellungen niederprasselte, waren die vier Geschütze am 6.Juni noch einsatzbereit und eröffneten das Feuer in den frühen Morgenstunden. Der französische Kreuzer "Georges-Leygues" holte als erster zum Gegenschlag aus, gefolgt von "Montcalm" und kurz danach vom amerikanischen Panzerkreuzer "Arkansas". Die Deutschen stellten kurzfristig ihr Feuer ein, da drei der vier Geschütze außer Gefecht gesetzt waren; gegen Nachmittag begannen sie erneut mit dem Beschuß der Alliierten, und erst gegen 19 Uhr schwiegen die Geschütze, die von der "Georges-Leygues" zwei Volltreffer erhalten hatten.
Der Gefechtstand bestand aus vier 150-mm-Kanonen mit einer Reichweite von 20 km und konnte den gesamten Bereich von Omaha- und Gold-Beach abdecken.

Auf dem Foto ist der 300m vor den Kasematten am äußersten Rand der Klippe installierte Beobachtungsposten und Geschützleitstand der Batterie zu sehen. Dieser war auch in einer berühmten Szene des "The longest day" (Der längste Tag) zu sehen.



Nikon Coolpix 995
Weitwinkelkonverter WC-E63@24mm
6 Einzelaufnahmen mit PanoramaFactory zusammengesetzt.
01.05.2003

Kommentare 6

  • Kurt Salzmann 9. Mai 2003, 17:35

    Philipp hat mir am User Treffen von seine Experimenten erzhält.

    Innen - Aussen
    Innen - Aussen
    Philipp Mohr

  • Dirk Frantzen 9. Mai 2003, 13:39

    @Kurt: vielen Dank! Mir ist inzwischen auch aufgefallen, daß sich Linien die vom Vordergrund in den Hintergrund verlaufen, die Panoramen richtig interessant machen. Es ist aber garnicht so einfach, passende Motive zu finden.
  • Kurt Salzmann 9. Mai 2003, 9:58

    Sehr schön, genau bei solchen Motiven liegt dein Potenzial. Der Einbezug eines sehr nahen Vordergrundes mit der Sicht in die Weite ist dir gut gelungen. Ich glaube genau solche Panoramen mit dieser Aufteilung wirken sehr positiv auf den Betrachter. Ein ‚Wow’ ist dir sicher. vg ks
  • Dirk Frantzen 4. Mai 2003, 10:10

    @Ralf: leider nein, hinter mir war schon die Leiter, über die man in den Bunker gelangt.
  • Ralf E. Ulrich 4. Mai 2003, 8:51

    Eindrucksvolle Perspektive. Hättest Du noch einen Meter nach hinten gehen können, damit die Linien links zusammen kommen?

    Ralf
  • Dirk Frantzen 3. Mai 2003, 22:43

    Übrigens wird das mehr als einen Meter dicke Stahlbeton-Dach des Bunkers nur von diesen kleinen, rostigen Stahlstelzen getragen, ein mulmiges Gefühl wenn man darunter steht. Ich fand das nicht sehr vertrauenserweckend.