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Was ist neu?

Jürgen Ringmann


Complete Mitglied, Dortmund

Fern der Unruhe

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen Kölns und der Mittelpunkt der Stadt. Nach dem Ulmer Münster gilt der Kölner Dom als zweithöchste Kirche Deutschlands und dritthöchstes Gotteshaus der Welt.

Im Jahr 1996 erklärte die UNESCO die Kathedrale zu einem der größten europäischen Meisterwerke gotischer Architektur und zum Weltkulturerbe. Unter frommen Katholiken gilt der Kölner Dom als wichtige Wallfahrtsstätte, schließlich liegen dort die Gebeine der Heiligen Drei Könige.

Doch auch hunderttausende Touristen und Kulturliebhaber, wie auch heimische Kölner selbst, entfliehen oft für einen Moment Ruhe und Besinnung, dem Trubel und Bummel der Stadt , statten dem Gotteshaus gerne einen Besuch ab. Durch den Haupteingang der Portalzone der Westseite schreitend, befindet man sich vor einer lichtdurchlässigen Fassade die mit geschnitzten Ornamenten versehen ist. Rechts und links davon befinden sich die eigentlichen Durchgänge um ins Innere des Doms zu gelangen.

Mich überkommt ein Gefühl, was sich so leicht kein zweites Mal erleben lässt. Der Eindruck von Weite und Höhe vermittelt mir ein Gefühl von der eigenen Winzigkeit. Beeindruckt und innehaltend erlebe ich ein Gotteshaus und von Meisterhand erschaffenes Bauwerk in einer wahrlich unbeschreiblichen Dimension.

Vor dem Verlassen der Kirche, gehe ich einem wunderschön einfallenden Licht der Sonne, welches durch die magisch anziehende Ornamentik dringt und sich Schattenartig auf den Kirchenboden wirft, in kleinen Schritten entgegen.

Auch hier bleibe ich wieder wie angewurzelt stehen, lasse diese faszinierende Stimmung von Licht und Schatten eine ganze Weile auf mich einwirken und erlebe dabei, wie die Menschen beim Betreten und des Doms, mit Licht, Schatten und Ornamentik zu einer Einheit, fern der Unruhe, verschmelzen.

Für mich ein wirklich schöner Grund, abschließend diese Szenerie einzufangen.

Wer mag, kann auch gern Voten.

http://www.fotocommunity.de/pc/vote/votingfilter/all/uniqueId/2722116

Vielen herzlichen Dank für diesen Vorschlag an Dich Hilde ( aeschlih ).

Kommentare 129

  • Gegenlichtfreundin 27. Juni 2018, 21:28

    Ganz stark!
    lgm
  • Ebert Harald 25. Januar 2018, 11:20

    traumhaft diese Stimmung, VLG Harald
  • Velten Feurich 12. Januar 2018, 5:20

    Die Lichtstimmung hast Du großartig eingefangen und da akzeptiere ich als Gestaltungsmittel auch s/w , obwohl ich sonst kein Freund davon bin, weil manche auch sehr undifferenziert meinen, das es "manchmal schick" sei...Zum Kölner Dom habe ich eine schon besondere Beziehung, weil ich bis 1961 als ich 12 Jahre alt war jedes Jahr bei meiner Bonner Großmutter war - bis die Mauer kam...Deine Gefühle fern der Unruhe hatte ich damals aber nicht sondern eher das Gegenteil, sicherlich auch deshalb, weil ich dort schon damals immer Menschenmassen und viel Trubel erlebt habe. Durch Besuche des auch geschichtsträchtigen Meissner Domes kann ich mich aber gut in Deine geschilderten Gefühle hinein versetzen.
    Grundsätzlich habe ich aber die "protestantische Schlichtheit" in den Gotteshäusern wesentlich lieber solange noch jeden Tag Menschen auf der Welt elend verhungern...
    Trotzdem verstehe ich natürlich die Motivation Kirchen prunkvoll aus zu gestalten...
    Ein kompliziertes Thema, das aber keinesfalls die ermutigenden aktuellen Signale der Bewegung der beiden großen christlichen Religionen auf einander zu belasten darf...
    Am Voting hier beteilige ich mich grundsätzlich nicht. Herzliche Grüße Velten
    • Jürgen Ringmann 12. Januar 2018, 14:44

      Ganz besonderen Dank an Dich Velten, für Deinen so lesenswerten und auch zeitversetzten Einblick, den du uns gewährst. Ich teile Deine Auffassung, Gotteshäuser sollten Prunk in den Hintergrund stellen, was sich sicher auch schon oft alleine durch ihre Dimension, kaum verbergen lässt. Trotzdem, Reichtum fängt für mich im Herzen an. LG Jürgen
  • Bernhard Jörgensmann 11. Januar 2018, 22:23

    Sehr schön hast Du die faszinierende Stimmung von Licht und Schatten eingefangen.
    Stimmig auch die gewählte Perspektiv und die Bearbeitung in s/w.
    L G Bernhard.
  • Uschi D. 8. Januar 2018, 10:43

    Pro
  • Jü Bader 8. Januar 2018, 10:43

    pro
  • Photomann Der 8. Januar 2018, 10:43

    e
  • rschaefer 8. Januar 2018, 10:43

    +
  • Heiko Hoffmann 8. Januar 2018, 10:43

    e
  • Matthias von Schramm 8. Januar 2018, 10:43

    +
  • Claudy B. 8. Januar 2018, 10:43

    (+)
  • Rübe 8. Januar 2018, 10:43

    +
  • schwarz.licht 8. Januar 2018, 10:43

    +
  • Holger Droste 8. Januar 2018, 10:43

    c
  • Stefan Jo Fuchs 8. Januar 2018, 10:43

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