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Felsenkirche von Lalibella

Lalibella, ein kleines Bergstädtchen auf 2'500 MüM, gehört zu den touristischen Höhepunkten Äthiopiens. Den Namen erhielt es von König Lalibella, der es im 11./12. Jhd. zur Königsstadt erkoren hat.

Berühmt ist es wegen der diversen Kirchen, die vom 10. bis zum 12. Jhd. direkt aus dem Fels gehauen wurden, sei es von oben nach unten oder wie hier von vorne nach hinten. Diese Kirchen gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Anlage ist äusserst faszinierend, insbesondere da die Kirchen keine reinen Museen sondern noch in Gebrauch sind. Wie auf diesem Bild bieten sie eine pittoreske Kulisse, sind aber so oder ähnlich in praktisch jedem Reiseprospekt oder -führer zu finden (wohl meist ohne Stahlträger für das Schutzdach). Von daher lade ich von ihnen stellvertretend nur ein Bild hoch. Äthiopien, Oktober 2016.

Kommentare 12

  • Marc Erpelding 17. Mai 2018, 5:57

    Beeindruckende Location!
  • visionsandpictures 27. September 2017, 12:12

    Sehr beeindruckend
  • Andreas Hurni 4. Dezember 2016, 21:53

    interessantes bild, die stahlträger tragen es in die neuzeit.

    und ein schönes licht hast du eingefangen

    gruss
    andreas
  • Stefan Kiep 11. November 2016, 23:46

    Hammerguut !!!++
    LG Stefan.
  • Erhard K. 7. November 2016, 16:19

    Die Stahlträger kommen von Mannesmann.
  • Vitória Castelo Santos 6. November 2016, 16:34

    Wunderschöne Aufnahme gefällt mir sehr gut!
    LG Vitoria
  • _LIB_ 6. November 2016, 14:16

    Glaube formt Berge... und Kirchen, toll dokumentiert! :)
  • marie-antoinettesgiraffenhals 6. November 2016, 10:26

    Wellblechfetzen rissen Ritzen in die Zitronen.
  • philou.61 6. November 2016, 10:14

    Hallo Ute

    Wir waren rein urlaubsmässig unterwegs, hatten aber ein Programm, welches einzelne nähere Einblicke ermöglichte: Besuch bei einer Mittelstandsfamilie in Addis Ababa, mehrere Tage Führung bei einer Kaffee Kooperative und zum Abschluss einen Tag bei einer NGO für Strassenkinder in Addis.

    Seit ca. 2000 wurde die touristische Infrastruktur laufend verbessert und Äthiopien hat viel zu bieten: Uralte Kulturgüter, vielfältige Tierwelt, die meisten 4'000er in Afrika mit der Möglichkeit zu Trekkingtouren.

    Es ist eine armes Land mit ca.80% der Menschen in der Landwirtschaft, welches bei uns va. Schlagzeilen macht mit Hungersnöten und Grenzkonflikten. Dabei geht gerne vergessen, dass ein Grossteil des Landes sehr fruchtbar ist und keinen Hunger kennt. Viele Gebiete befinden sich auf 1'500 MüM und höher mit angenehmem Klima. Der Staat fördert die Schulbildung, praktisch alle Kinder können zur Schule. Die Qualität der Bildung wird aber von ÄthiopierInnen noch angezweifelt.

    Aktuell wird der Tourismus von den Demonstrationen gegen die restriktive Regierung und einzelne ausländische Firmen überschattet. Warnungen von vielen westlichen Regierungen haben diesen regelrecht einbrechen lassen, so dass nur wenige westliche Reisende selbst an touristischen Hot-Spots zu sehen waren.
  • Gerhard Körsgen 6. November 2016, 10:10

    Das wirkt schon strange, diese Mischung aus Archaik und Moderne im Bild. Die Infos helfen beim Verständnis - nicht immer kann man ein Bild rein visuell ergründen. Und gerade auf Reisen findet man ja eher etwas was man vorher so noch nie gesehen hat. Insofern: Alles prima !
    LG.
  • Michel Seitz 6. November 2016, 8:47

    Ich kenne Zentral- und Südäthiopien. Den Norden mit den Felsenkirchen leider noch nicht. Dein Foto gefällt mir gut, weil Du uns gerade nicht die Postkartenansicht zeigst und die Stahlträger einbezogen hast. Durch die Menschen bekommt man ein Gespür für die Größe der Kirche..
    LG Michel
  • † Ute Allendoerfer 6. November 2016, 1:24

    danke für die zusätzlichen Infos unter dem Fotos. Auf den ersten Blick dachte ich an eine Theateraufführung und habe dann erst deinen Text gelesen und genauer hingeschaut. Wie kommt man auf die Idee dieses Land zu bereisen? Ernsthafte Frage: Urlaub, Beruflich oder im Rahmen der Entwicklungshilfe.?Würde mich unabhängig vom Foto interessieren.

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Ordner Publik
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Exif

Kamera NIKON D750
Objektiv AF-S Nikkor 24-120mm f/4G ED VR
Blende 10
Belichtungszeit 1/640
Brennweite 24.0 mm
ISO 400

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