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Heinz Mölleken


Pro Mitglied, Duisburg

Kommentare 1

  • Augen.Blick 5. Dezember 2013, 18:45


    Güll Friedrich

    Will sehen, was ich weiß,
    Vom Büblein auf dem Eis



    Gefroren hat es heuer
    Noch gar kein festes Eis.
    Das Büblein steht am Weiher
    Und spricht zu sich ganz leis:
    Ich will es einmal wagen,
    Das Eis, es muß doch tragen. -
    Wer weiß?

    Das Büblein stapft und hacket
    Mit seinem Stiefelein.
    Das Eis auf einmal knacket,
    Und krach! schon bricht's hinein.
    Das Büblein platscht und krabbelt,
    Als wie ein Krebs und zappelt
    Mit Arm und Bein.

    O helft, ich muß versinken
    In lauter Eis und Schnee!
    O helft, ich muß ertrinken
    Im tiefen, tiefen See!
    Wär nicht ein Mann gekommen,
    Der sich ein Herz genommen,
    O weh!

    Der packt es bei dem Schopfe
    Und zieht es dann heraus.
    Vom Fuße bis zum Kopfe
    Wie eine Wassermaus.
    Das Büblein hat getropfet,
    Der Vater hats geklopfet
    Zu Haus.
    Aus.





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