Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Erster Weltkrieg 10: Fünf von der Artillerie in der Feuerpause

Erster Weltkrieg 10: Fünf von der Artillerie in der Feuerpause

2.121 1

Histo-LU-MA


Free Mitglied, Ludwigshafen

Erster Weltkrieg 10: Fünf von der Artillerie in der Feuerpause

Ein Freund unserer Familie schrieb:

Feuerstellung, 27.3.1916
Werte Familie! Sende Ihnen meine Photographie und teile Ihnen mit, dass es mir noch gut geht. Auf dem Bild sind auch noch die drei anderen Geschützführer und der Feuerleiter. Grüße Sie alle herzlich.

*******************************************

Das Foto von den Karten spielenden Artilleristen wirkt nach meinem Geschmack für ein Kriegsfoto schon fast ein wenig zu idyllisch. Doch es handelt sich nicht um Kriegspropaganda, sondern um ein authentisches Foto eines Kriegsteilnehmers. Solche Momente der Entspannung gab es auch, wie wir aus den autobiographischen Berichten aus dem Krieg wissen, auch wenn in anderen Momenten und an anderen Stellen der Front das Grauen triumphierte.

******************************************************************************

Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des ersten Weltkrieges veröffentliche ich einen kleinen Ausschnitt meiner historischen Sammlung als Scans.
Dabei versuche ich, die Balance zu finden zwischen der teils chauvinistischen, teils kitschigen Kriegspropaganda und den Fotos und Dokumenten, die den Alltag des Krieges realistischer wiedergeben.
Viele Exponate meiner Sammlung stammen aus altem Familienbesitz.
Viele Fotos wurden von Vorfahren gemacht, die im Ersten Weltkrieg dienten.
Es war damals möglich, dass Soldaten ihre eigenen Fotos drucken lassen und als Feldpostkarten verschicken konnten (Schwarz-Weiß).
So erhielten ihre Lieben in der Heimat Ansichtskarten, auf der ihr Ehemann, Bräutigam, Bruder, Vater, Sohn oder Enkel persönlich (meistens mit seinen Kameraden) zu sehen war.

Kommentare 1

  • gemaa24 19. August 2014, 11:27

    Sehr beeindruckend kann ich nur dazu sagen. Es ist wichtig nicht zu vergessen.