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Erst der Schatten zeigt dein wahres Ich!

Erst der Schatten zeigt dein wahres Ich!

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Erst der Schatten zeigt dein wahres Ich!

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 18

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 7. Juni 2019, 16:27

    Die Fotografin Ester Greiner bedankt sich und schreibt:

    "Herzlichen Dank an Alle, die sich die Zeit genommen haben sich mit meinem Bild  zu befassen und zu kommentieren.

    Als ich das Bild fotografiert habe, kam mir der Titel in den Sinn. Ob er aus der Sicht der anderen passt oder nicht, wurde hier in den Kommentaren ja auch angesprochen. Die einen meinen JA, die anderen meinen NEIN!  Also werfe ich jetzt einfach eine Münze! 

    Dass ich versteckte Gesichter gerne entdecke und meiner Kreativität freien Lauf lasse, ist, wie ich in dem einen oder anderen Kommentar gelesen habe, nicht nur meine alleinige Leidenschaft. Somit war meine Frage dahingehend beantwortet! 

    Der Titel des Bildes war auch eine unausgesprochene Einladung sich dem Thema Schatten und wahre Gesichter im übertragenen Sinne zu nähern. Das habe ich deshalb nicht dazu geschrieben, weil ich es jedem überlassen wollte, wie er/sie sich mit dem Bild bzw. dem Thema auseinandersetzt! 
    Einige haben diese Einladung angenommen und ich habe mit großem Interesse und Freude diese Kommentare gelesen.

    Dass es auch Betrachter gab, die mit dem Bild und dem Titel haderten, finde ich völlig normal! 

    Und schließlich kamen auch die aus ihrer Ecke, die das Bild mit geballerter Geringschätzung in den Staub traten! 

    Alles in allem bin ich mit dieser Diskussion sehr zufrieden, da es sehr unterschiedliche Reaktionen auf dieses Bild gab. Ich habe somit alles richtig gemacht...
    Das MUSS so sein  - zumindest mal bei mir!

     In diesem Sinne, viele Grüße Ester Greiner"
  • Wolf Schroedax 5. Juni 2019, 19:18

    Der Titel mit seinem egotrophischen Ansatz könnte das kokette Zitat eines einschlägigen Philosophen sein. Somit ist er für mich nur mit viel Augenzwinkern nachzuvollziehen.  Denn den Schattenriss eines durchlöcherten Brombeerblattes ein >Ich< darstellen zu lassen, erscheint mir ziemlich aufgeblasen.  -   Das Narrativ des Bildes liegt m.E. darin,
    dass neben der Seitenansicht des Blattes durch dessen Schatten gleichzeitig auch ein Begriff der Aufsicht  gegeben wird - ohne Spiegel und ohne Tiefenillusion durch das Spiel von Schärfe und Unschärfe.

    >Kann mein Ich durchlöchert sein,
        löchert sein, löchert sein, löchert  sein
    >Und wie kommt der Wurm hinein
        Wurm hinein, Wurm hinein, Wurm hinein
    >Am falschen Orte ?
    >Durch böse Worte ??
    >An der dunklen Pforte ???

    >Beestiiiiiiimmt ncht !!!
    ....
  • wittebuxe 4. Juni 2019, 17:27

    "Die Sonne bringt es an den Tag" - so sagt man doch, hierzulande - und deckt die Übeltäter mit ihrem schrägen Gesichterlöcher-Fraß auf. "Die machen sie mir aber nicht sympathischer" - denkt der Gärtner, der vorbeigeht, und sogleich seine wenig bekömmliche Brühe anmischt, weil seine zarten Pflanzen Schaden nehmen. Hingegen: der Fotograf mit dem Blick fürs Unwesentliche freut sich über ein Motiv, das - wieder mal, und nur bei Licht betrachtet - die Sonne malt.

    Ja, diese herrliche, wärmende, und doch so gnadenlose Sonne. ;-)
  • Ca 500000 m 3. Juni 2019, 21:21

    WoW dachte ich als ich den Titel und die Vorschau sah... endlich mal wieder was sehenswertes hier... klick ...und wurde enttäuscht Titel und Bild passen für mich nicht zusammen. 
    Rechts diese schwarze Fläche wo aber etwas zu sehen ist, zieht den Blick auf darauf, was ist da ??? will ich wissen.. das riesen Blatt da oben hat bei näherer betrachtung nichts mit den Titel zu tun .. wenn schon dennschon weg damit... was bleibt ... etwas das wir irgendwie irgendwo mit ein wenig Fantasie überall sehen ...
    mit ein paar radikalen Schnitten wäre es interessanter sogar die schattenwerfenden Blätter weglassen .. und womöglich ohne titel dann eine Herusforderung
    VG
    Mr.H
  • Sag mal Micha 2. Juni 2019, 11:40

    Ein unbeschriebenes schelmisches Blatt spricht:
    Schatten sind manipulierbar und können zu falschen Rückschlüssen führen. So führte die Pareidolie schon eine vergammelte Käsebrotscheibe zu unverhofftem Geldsegen.
    Das wahre Ich hat die Frage schon lange beantwortet, im Sinne der Inspiration, der Emotion und gegen die Technik, den Kommerz und vor allem gegen den Perfektionswahn, dass ein Bild anders aussehen müsste als gezeigt.
  • elstp 2. Juni 2019, 9:42

    Mir spielt bei diesem Foto der Kopf einen Streich: Ich sehe einen Halloween-Kürbis mit seinem grinsenden Gesicht. 
    Das kann so nicht sein, sagt der Betrachter, den ich hiermit bitte, mir zu glauben, dass es trotzdem so ist. 
    Gruß LILO
  • Mr. Brighter 1. Juni 2019, 20:19

    Ein Bild/Motiv sollte man nicht erraten und womöglich erst im Kopf drehen, bevor man es versteht.
    Der Ansatz ist gut, jedoch das Ergebnis ist nicht gerade so top.
    Kleiner Tipp meinerseits: "Shadows On The Wall" aus meiner überschaubaren Galerie, und ich denk mal, so hättest es Du Dir auch vorgestellt.
    Gruß
    Mr. Brighter
  • Helge Jörn 1. Juni 2019, 19:55

    Ein Foto, dass mir auf Anhieb, ohne schon den Titel gelesen zu haben (den es nicht benötigt) sehr gut gefällt.
    Der Autor demonstriert, dass er die Technik beherrscht. Doch entscheident ist: Er sieht, woran tausend andere blicklos vorüber gehen.
    Meinen Glückwunsch
  • twelve_pictures 1. Juni 2019, 13:09

    Ich habe das "Gesicht" hier in diesem Bild eigentlich nicht im Sinne von Face gesehen sondern im Übertragenen Sinne.  "Sein wahres Gesicht zeigen" heißt für mich, es wird mir etwas gezeigt, was ich so ohne weiteres nicht sehen könnte. Hier ist das auch so. Schaut man nur auf die Blätter, scheinen sie harmonisch, unversehrt, perfekt. Erst der Schatten zeigt, dass die Blätter löchrig und eben nicht mehr perfekt sind. So habe ich das Bild gesehen und so erzählt es mir seine Geschichte und so macht der Titel für mich Sinn.
    Das andere etwas anderes sehen, macht das Bild umso spannender...
    • Matthias von Schramm 1. Juni 2019, 16:50

      Das macht Sinn es so zu sehen und erklärt den Titel. In der Tat kann ich mir dieser Interpretation etwas anfangen. Ich habe mal als Jugendlicher ein Blatt fotografiert und dieses dann in seiner ganzen Verletzlichkeit unter einer Hülle neben das Foto in mein Album gesteckt. In der Tat ergab eben auch durch den Verlauf der Zeit Original und Foto ein ganz anderes Gesicht, womit klar ist, dass die Abbildung immer etwas anderes ist, als das Motiv. Der Begriff Gesicht ist aber dennoch an dieser Stelle zweischneidig und verschieden zu verstehen.
  • Matthias von Schramm 1. Juni 2019, 12:09

    Wäre nicht die Aufforderung, sich dem versteckten "Gesicht" zu nähern, würde ich sagen, dass dieses Foto ausgesprochen ausgewogen auf mich wirkt. Dabei wird die Glätte des fast schwarz abgewechselt von den Strukturen der Blätter, welche an Lederhaut erinnern. Die Schatten dieser, welche das angebliche Gesicht formen fallen auf überstrahltes Holz, welchem ich etwas mehr Struktur gegönnt hätte. Das ist bei dieser Gesamtwirkung allerdings schwierig zu erzielen, deswegen bleibe ich bei meinem Eindruck: ausgewogenes Bild, welches auch grafisch oben etwas sehr schönes, nämlich am unteren Rand der Blätter eine Welle andeutet. Oben ragt ein Blättchen hervor und gibt dem Gebilde eine liebliche Wiedererkennbarkeit - quasi etwas Typisches.

    Dass wir Gesichter in etwas sehen - für mich sind die Schatten auf dem Holz mit ihrem fulminanten Augenlöchern tatsächlich zweitrangig, hat vorwiegend psychologische Gründe. Es ist erklärbar, warum einige Gesichter sehen und erkennen und andere wieder nicht. Das gewisse Formen Augen, Mündern, Nasen, Haaren oder anderen Gesichtsattributen ähneln können, ist hingegen eine banale Feststellung, zu der es meines Erachtens wenig zu philosophieren lohnt - für mich ist es auch keine wirkliche fotografische Aufgabe diese entdecken zu wollen.

    In der Tat aber können Gesichter, die irgendwo scheinbar auftauchen Emotionen bewegen. Als Kind im Schlafzimmer schaute mich immer im Mahagoni des Kleiderschranks das Antlitz Willy Brandts an. So etwas macht eher Angst, als das es erfreut. Das alles hat Hermann Rohrschach in die Psychoanalyse einfließen lassen und für Menschen hat das Folgen gehabt. Nachdem Hermes Phettberg beim Test im Tintenfleckmuster Ayatollah Khomeini sah, wurde er vom Beamtendienst entbunden, der ihm eh nicht entsprach.

    Die Titelbehauptung "Erst der Schatten zeigt dein wahres Ich" ist daher für mich eine sehr oberflächliche Herleitung über ein Bild, welches dieses inhaltlich nicht wiedergibt, nichts desto trotz, dass ich dem Bild quasi wegen dem oben geschriebenen etwas angenehmes abgewinnen kann.
  • lokalkolorit 1. Juni 2019, 11:05

    alles richtig gemacht. klasse geschichten erzählerische aufnahme, die ich zudem in alle richtungen drehen kann, ohne dass sie an kraft verliert. schärfenebene wunderschön auf die blattrandlinie gelegt, drunter redet der vater dem kopfüber hängenden pinocchio gut zu ....
    die kontraste für mein empfinden genau richtig gewählt, auch die leicht grünmetallisch schimmernde tonung passt bestens.
    und, um auf deine frage zu kommen: ja, ich teile diese fantasie beflügelnde leidenschaft auch.  
    vg von lk
  • Killerkralle 1. Juni 2019, 9:47

    .....  hier gibt's was " auf die Augen" war mein erster Gedanke als ich dieses Foto sah , ich finde den Kontrast viel zu hoch und hätte die noch in der Dunkelheit verbliebenen Motivreste entfernt , als Gegenüberstellung von Licht und Schatten gibt es geeignetere Motive  ......  mich strengt das Betrachten dieses Bildes an und ich mag es nicht .
  • twelve_pictures 31. Mai 2019, 23:53

    phantastisches Bild...
    Titel passt...
    klasse Intension, toll umgesetzt und schön anzuschauen...
    Ich mag es...
  • Florian Ruf 31. Mai 2019, 19:20

    "Erst der Schatten zeigt dein wahres Ich". Welch ein treffender Titel für dieses Bild! Nicht immer ist die WIrklichkeit so, wie wir glauben mögen und das sehen wir hier vortrefflich. Schön oben die freigestellten Blätter, denen man die Verletzungen nicht ansieht und das fantastische Licht und der Schattenwurf. Mir gefällt auch die Bildaufteilung; die strenge Geometrie steht in wunderbarem Kontrast zu dem Schattenwurf. Man sieht, dass sich die Fotografin, der Fotograf Gedanken gemacht hat, wie die Szenerie bestmöglich zur Geltung gebracht werden kann.
    Chapeau für ein aus meiner Sicht im positivsten SInn ganz bezaubernden Bild.

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Kamera NIKON D3200
Objektiv AF-S DX Nikkor 55-200mm f/4-5.6G ED VR II
Blende 8
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Brennweite 200.0 mm
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