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Erinnerungen an die Heimat - Sonnenuntergang in Fürstenberg/Oder

Erinnerungen an die Heimat - Sonnenuntergang in Fürstenberg/Oder

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K.-H.Schulz


Pro Mitglied, Göppingen

Erinnerungen an die Heimat - Sonnenuntergang in Fürstenberg/Oder

Fürstenberg wurde im Zuge der Ostkolonisation um 1250 durch den Wettiner Markgrafen Heinrich der Erlauchte gegründet. Jahrhundertelang befand sich das Landstädtchen im Besitz und unter der Herrschaft des Zisterzienserstifts Neuzelle. Am 18. Dezember 1286 wurde es zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Mitte des 19. Jahrhunderts erlangte die Stadt gewisse Bedeutung mit dem Anschluss an die Eisenbahnlinie Berlin–Breslau und später mit dem Bau des Oder-Spree-Kanals. Vom Hafen in Fürstenberg aus wurden die von Schlesien antriebslos auf der Oder treibenden, vor allem mit Steinkohle beladenen Zillen von einem Schleppdampfer übernommen und über den Kanal nach Berlin geschleppt.
Die industrielle Entwicklung begann um 1939 mit der Errichtung einiger Rüstungsbetriebe, unter anderem für den Rheinmetall-Borsig-Konzern, und einer Degussa-Chemiefabrik. Die nötigen Arbeitskräfte kamen aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag III B. Zwischen 1940 und 1943 wurde am Oder-Spree-Kanal ein neuer Binnenhafen errichtet, der heutige Hafen Eisenhüttenstadt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Industrieanlagen im Rahmen von Reparationsleistungen demontiert.[1] 1944 und ein zweites Mal 1950 wurde das Dorf Schönfließ nach Fürstenberg eingemeindet.

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