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Energie

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Kommentare 22

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  • Agora Bilddiskussion intensiv 15. Februar 2019, 18:51

    Der Fotograf bedankt sich für die interessante und durchaus kontroverse Diksussion seines Bildes.
  • Matthias von Schramm 15. Februar 2019, 9:25

    Ich mag das Foto. Es erinnert daran, wie man Scherenschnitte aufbaut. Die Fassade eines Gegenstandes bekommt eine klare Struktur, blockartig ohne große innere Schattierungen.

    Die Elemente sind von unten nach oben in klare Motivlinien eingeteilt und zusätzlich hat es sogar, eine nicht konsequent zu ende gedachte Diagonale von unten links nach oben rechts. Diese wird durch die ebenfalls diagonalen Rauchfahnen in einem viel steileren Winkel motivisch beantwortet. In der oberen Wolkenlinie findet sich eine weitere Diagonale als Kondensstreifen. Die scheinbaren Waagerechten besimmten das Bild und hier würde ich sogar von einer Siebenteilung mindestens sprechen, anstatt von einer Dreiteilung. Der Gegenstrich durch Fassadenspiegelung und Sonnenspiegelung in Form eines gelben Stabs lockert die Grafik auf und lässt es eindeutig und gefällig überschaubar. Trotz seiner ausgesprochen vielen Bildelemente wirken die Grafiken Elemente nicht beliebig, sondern im Sinne eines konzentrierten Bildaufbaus "logisch".

    Inhaltlich wird eine Energiefassade dargestellt mit einem "Brennstab" im Wasser. Mit etwas Phantasie könnte man meinen, dass ein Gebäude qualmt. Obwohl ein normaler Alltag fotografiert wurde, wird der Eingriff des industriellen Zeitalters in bereits sehr urbanisierte Natur sehr deutlich.
  • Max Medl 14. Februar 2019, 22:58

    Was sich mit ein bißchen Sonne alles machen läßt:
    ein klein wenig warmes Sonnenlicht und schon wirken Industrieabgase (und wenn´s nur Wasserdampf ist), die die komplette Umgebung einwolken und verfinstern, nicht nur harmlos, sondern gar pittoresk.
    Insofern ein gutes Bild, weil die Manipulation zwar offensichtlich ist, man sich aber recht schnell vom warmen Ton der Sonne einlullen läßt (der Energiemix ist doch voll in Ordnung)..
    Ich bin eher ein Fan der "klaren, eindeutigen" Bildsprache, würde daher auf den warmen Ton verzichten und in S/W konvertieren und v.a. oben und unten ein wenig schneiden, damit der düstere Teil stärker zur Geltung kommt.
  • elstp 12. Februar 2019, 22:00

    Energie ist in diesem Bild in ihrer Anwendung dargestellt.
    Die Dalben fangen die Energie auf, durch die Schiffe von der Strömung mitgezogen werden.
    Das Kraftwerk steht hier für die Verfügbarmachung von Energie ganz allgemein.
    Der Kondensstreifen am Himmel weist auf die Energieanwendung hin.
    Bild und Titel ergeben zusammen eine Frage, der der Betrachter aus seinem Verständnis heraus nachgehen kann.

    Für mich ist die dargestellte Komposition ein Hinweis darauf, dass der Begriff 'Energie' auf einen Bedarf abhebt, der eher als Bedrohung verstanden wird. Die Menschen erleben allergrößte Konflikte in der Weltwirtschaft, in der Weltpolitik, und stehen dabei vor einem Dunst von Undurchschaubarkeit, weil die Konflikte auf anderem Gebiet angezettelt wurden und kaum lösbar erscheinen, weil man sie so natürlich nicht verstehen kann. Das Symbol dafür ist die glatte Wasseroberfläche.

    Gruß LILO
  • milchschäfer2 12. Februar 2019, 20:45

    interessant , wie hier für mich bezüglich Schnitt die Geschmäcker auseinandergehen -- und dass der Schnitt  tatsächlich wohl eine Frage des Gschmacks zu sein scheint .
    Für mich ist es oben zu eng geschnitten , es hätte gerne noch hochformatiger sein können ,
    • Wolf Schroedax 12. Februar 2019, 22:01

      Den Abstand des linken Endes des Kondensstreifens vom oberen Bildrand aber nur höchstens verdoppeln.....
    • elstp 12. Februar 2019, 22:06

      Mich erinnert das Hochformat an diese Handy-Videos, die so wirken, als spinxe man von irgendwo und habe dadurch ein eingeschränktes Blickfeld - nach meinem Verständnis hier sehr passend.
      LILO
  • elevatorjwo 12. Februar 2019, 7:44

    Ein Bild, welches eine große Ruhe ausstrahlt. Der gesamte Bildaufbau und der Schnitt unterstützen diese Ausstrahlung. Die Wahl, die Ufer/Horizontlinie in die Mitte des Bildes zu legen, unterstützt diese Anmutung und schafft zusätzlich Beruhigung. Die Dalben mit ihren Spiegelungen geben dem Bild die nötige Tiefe und verbinden sich mit der dunstigen Industriesilhouette und der aufgehenden Sonne zu einer Einheit. Ein sehr unaufgeregtes aber nicht spannungsloses Bild. Einzig die leichte Objektüberschneidung der beiden Dalben stört ein wenig die Harmonie, ließ sich jedoch in Verbindung mit dem gewünschten Sonnenstand (zumindest an diesem Morgen) nicht vermeiden.
  • Gerhard Körsgen 11. Februar 2019, 22:37

    "In schönem Licht sieht ALLES gut aus", ewige Fotografenregel. Gilt auch hier.
     
    Mir fällt auch gleich das schlanke Hochkant-Format auf, ungewöhnlich, aber an sich passend wenn...man sich das Foto groß genug anschauen kann. Man kann es sich hier zwar noch etwas größer zoomen, aber die 1080 pix hochkant reichen da m.E. nicht um dem Bild gerecht zu werden.
    Für eine Präsentation in der fc hätte ich es folgerichtig nahezu quadratisch geschnitten, cut oben knapp über den Kondensstreifenwolken und unten knapp unterhalb des Schattens des "schwarzen Dingens" im Vordergrund.
    Es wäre dadurch auch komprimierter, verdichteter, nicht unbedingt grundsätzlich besser, "anders". Diese Version benötigt weniger Größe um zu wirken, da reichen die 1080 pix gut aus.
  • UN-ART 11. Februar 2019, 18:02

    wohl für manche nicht plakativ genug.
  • boloking 11. Februar 2019, 16:53

    Mit dem Foto werde ich nicht warm. Mich irritiert die Aufteilung. Ein klares Konzept sehe ich nicht. Wuchtig im Vordergrund der Pfosten, ziemlich zentral positioniert. Warum dominant? Erschließt sich mir nicht. Ganz gelungen finde ich, dass der Pfosten "kontrast-gespiegelt" wird in der hellen Sonne mit der Sonnenspiegelung auf dem Wasser. Aber dann die Rauchfahnen nach links, die Wolken ganz oben.. ??? Zu viele Geschichten auf einem Foto.
  • UN-ART 10. Februar 2019, 17:24

    auf den ersten blick unscheinbar, finde ich das foto nach längerer betrachtung gelungen.
    der dunkle poller oder was auch immer das ist, erinnerte mich an den aufbau eines u-bootes. schön ist der schatten desselbigen im kontrast zum lichtschein der etwas diagonal zwischen kessel und kühlturm stehenden sonne. ja, für mich ist es ein kraftwerk und deshalb passt der titel "energie" schon. eine schöne dreiteilung, wie ich finde:
    im vordergrund das dunkle dingens, in der mitte die industrieanlage samt abgasen+dampf, sowie oben die wolken und der kondensstreifen. verbunden oder auch getrennt werden diese drei teile durch wasser und die weite des himmels. ein gutes foto einer industrielandschaft. so ist die realität, ...ohne piepmatz. geschnitten hätt ich nix,
    finde es nur etwas blass, wogegen etwas bearbeitung helfen würde.
    ist aber nur die persönliche sicht eines dilettanten.

    gruss olli
    • Clara Hase 11. Februar 2019, 20:40

      das ist sanftes Frühmorgenlicht. Blass ist es nicht - milchig auch nicht  eigenlich hat es was lauschiges. Ich schrieb ja man mag gar nicht zur Arbeit gehen, dazu trage die Poller auch bei - sie halten erstmal auch unsere Blicke auf-
  • Jürgen W2 10. Februar 2019, 15:06

    Das Bild kam so nicht aus der Kamera, vermute ich, denn es hat ein eigenwilliges Format irgendwo zwischen 16:9 und 3:2. Mir ist unklar, warum der Fotograf / die Fotografin das Bild so geschnitten hat.

    Wenn man das Bild in zwei Teile, oben und unten, aufteilt, mag ich von jedem der Teile die untere Hälfte sehr und die obere gar nicht.

    Oberhalb der Miittellinie mag ich die Skyline mit dem wunderbar sanften Morgenlicht, aber nicht den Kondensstreifen.

    Im unteren Teil mag ich die Struktur des Wassers ganz vorn im Bild, aber nicht die Silhouetten der beiden Poller im Wasser.

    "Schöne Morgenstimmung" erkenne ich, "Energie" eher nicht, es sei denn, mal wolle den Begriff "Sonnenenergie" bemühen. Im Zusammenhang mit sanftem Morgenlicht ist das etwas irritierend.

    Die Idee, Landschaften im Hochformat (oft dummerweise "Portraitformat" genannt) aufzunehmen, finde ich gut, aber man muss dann den ganzen Rahmen mit interessanten Details füllen. Das ist meiner Meinung nach hier vor allem oben nicht gegeben.
  • Clara Hase 10. Februar 2019, 12:04

    mein Gedanke: ein Morgen zu schön um arbeiten zu gehen - da hinten -
  • Rogam 8. Februar 2019, 23:50

    Industrieromantik war mein erster Gedanke. Passt meiner Meinung nach auch zum Titel. Wenn ich das Bild länger anschaue, überlege ich mir, ob der obere Wolkenteil mit dem Kondensstreifen mitsoll oder ob ich den einfach weggeschnitten hätte. Je länger ich schaue um so eher wurde ich oben schneiden.
    Mehr als eine Morgenstimmung? Ja, wenn noch ein Vogel seine Silhouette auf dem Pfosten? präsentieren würde. Es gäbe ein 'biologisches' Gegengewicht zu dem dampfenden, rauchenden Schornstein, Kühlturm ins Bild. Vielleicht hockt da auch einer auf dem hinteren Pfosten, aber das ist dann zu klein, zu weit weg.
    Gruss Rogam
    • Wolf Schroedax 10. Februar 2019, 18:51

      So sehr die "Energie" der Möven zu bewundern ist , hier würden sie das Bild wirklich zu Industrieromantik kippen lassen... Rauchender Schlot und Kühlturm und Kondensstreifen reichen zum Thema  "Energy and climate killing" .....  Das Gegengewicht sehe ich in der Sonne ... inhaltlich...  lgw
  • Agora Bilddiskussion intensiv 8. Februar 2019, 19:07

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:
     "Eine schöne Morgenstimmung oder doch mehr? Mich würden neben Kritik an der Gestaltung doch vor allem inhaltliche Assoziationen zu meinem Foto interessieren"