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" Ende der Proteste der Milchbäuerinnen " ( 1 )

" Ende der Proteste der Milchbäuerinnen " ( 1 )

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Brigitte Specht


World Mitglied, Berlin

" Ende der Proteste der Milchbäuerinnen " ( 1 )

... am 17. Mai 2009 in Berlin.

Die seit fast einer Woche vor dem Bundeskanzleramt protestierenden Milchbäuerinnen haben ihren Protest beendet. Damit beendeten sie auch den seit Mittwoch andauernden Hungerstreik von sechs Landwirtinnen.
Der Protest richtete sich gegen die stark gefallenen Milchpreise, außerdem forderten die Demonstrantinnen einen europäischen Milchgipfel unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.


Steffi Butscher vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) sagte zum Ende des Protestes und des Hungerstreiks, sie sei "frustriert, enttäuscht und schockiert" über das Verhalten der Kanzlerin.
Man werde jedoch für Frau Merkel nicht länger "die Gesundheit aufs Spiel setzen".
Merkel war nicht auf die Demonstranten eingegangen.
BDM will Produktionsmenge flexibel gestalten

Der BDM fordert die Produktionsmenge für Milch künftig europaweit flexibel der Nachfrage anzupassen. So soll nach kanadischem Vorbild nur soviel Milch produziert werden, wie in Europa verbraucht werde. Zu hohe Produktionsquoten würden dazu führen, dass die Milchpreise dauerhaft im Keller bleiben.

DBV-Chef Gerd Sonnleitner kritisierte die Protestaktion.


Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisierte die Aktion der Milchbäuerinnen. DBV-Präsident Gerd Sonnleitner sagte: " ...solche Aktionen sind nicht Stil des Bauernverbandes." Er verstehe aber die Lage der Bauern und deren Emotionen. Dennoch forderte er die Milchbauern auf, sich auf die Marktsituation einzustellen.


" Ende der Proteste der Milchbäuerinnen " ( 2 )
" Ende der Proteste der Milchbäuerinnen " ( 2 )
Brigitte Specht

Kommentare 10

  • werner weis 25. Mai 2009, 13:34

    hier ist eine besondere Nähe zwischen Darstellern und Fotografin
    und dabei ist hier Ruhe, etwas Ruhe
    ------------------------------------------------------------------------------
    Pause und vorrübergehende Gelassenheit, vorrübergehende, und dann ...
  • PHR 21. Mai 2009, 19:31

    Interessante Doku, gut eingefangen.
    VLG
    Peter
  • Klaus-Günter Albrecht 21. Mai 2009, 15:05

    @werner: Nein, privat ist diese Fotografie nicht. Sie ist bewußt so inszeniert. Nicht von der Fotografin, sondern von den Akteuren des Protests. Das sollte fotografiert werden. Besagt allerdings nichts über das Anliegen, das rübergebracht werden sollte.
    LG Klaus
  • werner weis 20. Mai 2009, 23:58

    Deine Fotografie ist fast privat
    das ist ihre Stärke
  • werner weis 20. Mai 2009, 23:58

    Du zeigst hier Menschen wie Du und ich
    wir mögen sie sehr, diese Bauern und Bäuerinnen
    der Milchpreis entfremdet uns voneinander
    -----------------------------------------------------------------------------
    Deine Fotografie erzeugt wieder echte Nähe
  • Wolfgang Weninger 19. Mai 2009, 21:19

    wozu brauchen wir Kühe, bei uns kommt die Milch aus dem Tetrapack ... oder so ähnlich :-(
    Servus, Wolfgang
  • Black Pearl Design 19. Mai 2009, 15:58

    Super ...eine sehr interessante Szene...
    Und man hat Verständnis für ihre Lage...
    Super Doku....
    LG Katharina
  • Gunter Linke 19. Mai 2009, 12:31

    @ Rainer,
    das ist ja eben unser Aller Problem, wir haben Verständnis, aber mehr eben auch nicht. Weil es uns ja nicht direkt betrifft, geht es uns auch so ziemlich weit an uns vorbei genau zur Freude derjenigen, die für die die ganze sauerei verantwortlich sind. Wenn wir endlich mal alle miteinander solidarisieren würden, könnte ma schon etwas verändern. Vor 20 Jahren haben das schonmal eine ganze Menge Leute geschafft. Auch sie haben Unvorstellbares geschafft. Sie haben eine Diktatur friedlich beendet und sollte es uns heute nicht möglich sein, eine Demokratie demokratischer zu machen. Ich denke schon, aber das geht eben nur gemeisam und zusammen. Aber wie Du auch hiers siehst, werden zwar viele dieses Dokument des erneuten Versagens unserer ehemaligen FDJ Sekretärin angeklickt, aber sich dann scheu und ängstlich kommentarlos verabschiedet haben. Die Menschen in der "Ehemaligen" haben 40 Jahre gebraucht, um den Wahnsinn ein Ende zu bereiten, hoffentlich brauch wir nicht auch diese Zeit, denn da müßten wir ja nochmal so lange uns weiter ausbeuten lassen.
    GG
  • Heide G. 19. Mai 2009, 10:14

    prima Doku!!!
  • Rainer Rottländer 19. Mai 2009, 9:01

    Gut drangeblieben, Prima Aufnahme davon, wie man sieht, bzw. bei dir auch nachlesen kann, hat man Verständnis aber ändern tut sich nichts, wie immer auf die Kleinen.
    LG Rainer