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Hartmuth Bendig


Pro Mitglied, Bremen

Eiszapfen

Winter.

Das Wasser friert, doch fließed noch
Anfangs von den kalten Tagen
Durchs kleine Regenrinnenloch
Bald müssen Tropfen Tropfen tragen.

Langsam, unscheinbar leise
Wird reglos wachsend ein Glaskristall
Hängend spiegelt er auf schönste Weise
In sich verborgen einen Wasserfall.

Doch oft das Schönste ist vergänglich
Es wird Sommer, die Sonne drängt sich
In die eisige Idylle
Zurück bleiben Tropfen.

Stille.

Kommentare 3

  • Almuth Stender 18. Januar 2010, 19:53

    Hier komme ich ins Grübeln: Kreuz und quer, die Gesetze der Schwerkraft werden Lügen gestraft! Was mag denn die Ursache sein? lgAlmuth
  • Rainer und Antje 18. Januar 2010, 15:43

    Eiszapfen haben etwas sehr reizvolles, aber wie in dem sehr schönen Gedicht beschrieben sind sie leider vergänglich. Vielleicht macht das den Reiz aus.
    L.G. Antje
  • Maren Arndt 18. Januar 2010, 9:33

    Nun tauen sie weg ...
    Wie gut, dass sie das auf Fotos nicht tun..
    Liebe Grüße
    Maren