Eingewoben in die Horizonte ihrer Zeit

Eingewoben in die Horizonte ihrer Zeit

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Eckhard Meineke


Premium (Pro), Münster

Eingewoben in die Horizonte ihrer Zeit

Am Dümmer bei Lembruch, 14. Februar 2009. Nikon D 100 mit Nikkor f/2,8 35-70 mm bei 70 mm. JPEG (8 Bit) Fein. ISO 200. 1/2500 sec f/22 bei Programmautomatik, mittenbetonter Messung und Belichtungskorrektur -0,3 LW. Farbmodus Adobe RGB. Bearbeitung: Ulead PhotoImpact 12. Tonwertkorrektur: Gamma 1,4. Kontrast +12. Nachschärfen des auflösungsreduzierten Bildes 20/100.

Ich wünsche allen Fotofreundinnen und Fotofreunden ein gutes neues Jahr.

Vaterland
Vaterland
Eckhard Meineke

Grundrisse
Grundrisse
Eckhard Meineke

Kontakt
Kontakt
Eckhard Meineke

Einsicht
Einsicht
Eckhard Meineke



The Rolling Stones

Shine A Light

(M. Jagger/K. Richards)

Saw you stretched out in Room Ten O Nine
With a smile on your face and a tear right in your eye.
Oh, couldn't see to get a line on you, my sweet honey love.
Berber jew'lry jangling down the street,
Making bloodshot eyes at ev'ry woman that you meet.
Could not seem to get a high on you, my sweet honey love.

May the good Lord shine a light on you,
Make every song (you sing) your favorite tune.
May the good Lord shine a light on you,
Warm like the evening sun.

When you're drunk in the alley, baby, with your clothes all torn
And your late night friends leave you in the cold gray dawn.
Just seemed too many flies on you, I just can't brush them off.
Angels beating all their wings in time,
With smiles on their faces and a gleam right in their eyes.
Whoa, thought I heard one sigh for you,
Come on up, come on up, now, come on up now.

May the good Lord shine a light on you,
Make every song you sing your favorite tune.
May the good Lord shine a light on you,
Warm like the evening sun.

Kommentare 42

  • Eckhard Meineke 21. April 2016, 22:36

    Dear Rob, I'm sorry but I don't understand your remark. ;-) BR, E
  • Eckhard Meineke 24. Juli 2014, 10:31

    In diesem Fall war das Licht so stark, dass die Schatten nicht ohne Nachteil für die Bildqualität aufgehellt werden konnten. Natürlich auch eine Frage des Stands der Technik ... aber eigentlich wirkt es so auch sehr gut. HG, E.
  • Michael Jo. 27. Januar 2011, 16:46

    ach so !
  • Eckhard Meineke 27. Januar 2011, 15:49

    Wieso FP; es ist doch eingestellt. Köpfe und Strandlinie: Sollen das Eingewobensein verdeutlichen ;-). Eckhard
  • Michael Jo. 27. Januar 2011, 14:04

    und solche Schätzchen lässt Du schlummern
    auf deiner FP ..?

    nur schade, dass die Köpfe von der dunklen Strandlinie
    verschluckt werden !
    oder bewusst so gehalten, um über den (die) Horizont(e) zu philosophieren ... ?
    Wusste garnicht, dass der Dümmer See so gross ist.

    Gr. aus Spree-Athen, Mi.
  • Eckhard Meineke 3. März 2010, 21:59

    Danke! Es hat ja auch fast ein Jahr auf der Festplatte geschlafen, da kann es jetzt ein aufgewecktes Bild sein ;-). Eckhard
  • Dani Fritschi 2. März 2010, 22:06

    sehr stark!
    schön umgesetzt.
    gruss dani
  • Eckhard Meineke 26. Januar 2010, 12:46

    Liebe Inge, merkwürdigerweise haben meine Neujahrsgrüße (na ja, so viele waren es ja bislang nicht) immer den Effekt, dass die lieben Fotofreunde sie nicht mitbekommen, weil sie anderweitig beschäftigt sind, gerade "zwischen den Jahren". Aber da ich mir für dieses Jahr eine Einstellfrequenz von einem Bild alle zwei Wochen verordnet habe, wird die Flut der Bilder ja auch nicht so groß sein ;-). Eckhard
  • Inge Striedinger 26. Januar 2010, 10:48

    Dieses Foto ist mir am Jahresanfang entgangen, dafür habe ich jetzt mit Genuss betrachtet und die Anmerkungen gelesen!!!
    LG Inge
  • Eckhard Meineke 11. Januar 2010, 19:21

    Liebe Vera, danke! Übrigens war es an diesem Tag auch so kalt wie auf deinen Fotos. Eckhard
  • Vera Laake 11. Januar 2010, 9:54

    Sehr schön wirkt diese
    Lichtstimmung! Hat was!

    Lieben Gruß
    Vera
  • Eckhard Meineke 10. Januar 2010, 20:02

    @ Kerstin (Besprechung): Liebe Kerstin, ich hatte mich ja vor einiger Zeit mit einer Handweberei befasst; aus dieser kleinen Fotosession haben bislang die wenigsten Bilder ihren Eingang in die fc gefunden.

    Maß und Ziel
    Maß und Ziel
    Eckhard Meineke


    Was natürlich nicht zuletzt mit der sich immer stärker stellenden Frage zusammenhängt, welchen Sinn die Mitgliedschaft in der fc überhaupt haben könnte.

    Die sinnbildliche Verwendung von aus dem Handwerk stammenden Begriffen kann man nicht nur bei diesem Beispiel, das Du sehr anschaulich aus dem Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm zitierst, sehen, und es bedarf auch keines Friedrich Schiller, um diesen Schritt zu gehen. Allgemein unterscheidet man bei der Bedeutungsbeschreibung im Wörterbuch zwischen dem eigentlichen und dem uneigentlichen Gebrauch. Aber Schiller hat die übertragene Bedeutung hier sehr berührend verwendet, was auch die mögliche Spannbreite der Dinge konkreter und vor allem abstrakter Natur zeigt, die „eingewoben“ werden können. Hier geht es um den Menschen und sein Leben, das in die Horizonte der jeweiligen Lebenszeit eingewoben ist. Ob er sich darin nun einbezogen oder aber gefangen fühlt, wird von diesem jeweiligen Menschen und seinem Leben abhängen. Über die Gefangenschaft in den Fährnissen der Zeit hatten wir uns bereits unter einem anderen Bild ausgetauscht.

    Non omnis moriar (1): Der Schatten
    Non omnis moriar (1): Der Schatten
    Eckhard Meineke


    Gewiss könnte das Ganze auch als eine symbolische Geschichte für Kinder dargestellt werden. Auf dem Bild sind, wie bereits erwähnt, auch Leute zu sehen, die der Fotograf bereits als Kinder gekannt hat oder aber einer, der den Fotografen bereits als Kind gekannt hat. Durch die Scherenschnitttechnik wird von den konkreten Personen abstrahiert, wie das auch durch den „Comic“-Filter geschehen könnte; auch darüber sprachen wir bereits.

    Das Innere der Sicht
    Das Innere der Sicht
    Kerstin Stolzenburg


    Gewisse Elemente, die, eingewoben in ihre eigene Unwissenheit, hier in der fc ihr Unwesen treiben, sollte man am besten vorsorglich auf „Ignore“ setzen ;-). Wie ich sehe, hast Du ein interessantes neues Foto eingestellt; mit einer nicht scherenschnittartigen Besprechung wird es aber noch etwas dauern.

    Dein Bild „Gestundete Zeit“ dürfte bei der Auswahl des Sujets von „Eingewoben“ mit eine Rolle gespielt haben, was für die Zeitlosigkeit und Wirkmächtigkeit von Themen und Bildern spricht.

    Das Jahr 2000, das ja nicht nur Ängste vor dem Absturz wichtiger Computer geweckt hat, war, wenn ich mich recht erinnere, über die von Dir erwähnten Aktivitäten hinaus auch Anlass für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft, eine ganze Reihe von Büchern über die Problematik der Zeit aufzulegen. Bekanntlich hat sich die Menschheit auch früher zu bedeutenden Jahrhundertwenden oder gar Jahrtausendwenden Gedanken über das Kommende gemacht, aber so etwas ist natürlich massenmedial aufgetischter Quark, weil die Jahreszahlen nicht objektiv gezählt sind. Aber der Glaube (und der Aberglaube) sind eben bedeutende Wirkkräfte; auch man selbst muss sich bei kritischer Prüfung seiner Gedankeninhalte eingestehen, dass man einen Großteil zeitgenössischer Vor-Urteile teilen dürfte.

    Heute leben auf dem Planeten Erde unterschiedliche Gesellschaften, teilweise in mittelalterlichen Strukturen, aus denen ja auch bestimmte Gefahren hervorgehen, die uns gerade jetzt sehr beschäftigen. Das Buch von Bönt habe ich auch gelesen; einmal abgesehen davon, dass da Einstein zu kurz kommt, zeigt sich, wie sich im 19. Jahrhundert jemand aus den kleinsten Verhältnissen ans Licht der Erkenntnis vorarbeiten konnte, freilich in einem fensterlosen, lüftungslosen Keller, weshalb er seine Forschungen infolge der Quecksilberdämpfe mit dem Verlust des Gedächtnisses bezahlen musste. Gottlob ist der Preis nicht immer so hoch, aber auch Marie Curie hat ja die Folgen ihres naiven Umgangs mit strahlenden Stoffen am eigenen Leibe erfahren.

    Das Bild nimmt ein wenig das Licht aus dem Bild

    Der Tisch Gottes
    Der Tisch Gottes
    Eckhard Meineke


    oder Bildern vergleichbarer Thematik auf. Der Einzelne ist mit seinem Leben zugleich in diesen höheren Kontext eingewoben, der ihm doch bei aller Begrenztheit seines eigenen Lebens einen Sinnhorizont eröffnen könnte, der über es hinausweist. Mein nächstes Bild gehört auch in diese Thematik. Eckhard
  • Eckhard Meineke 10. Januar 2010, 14:20

    Lieber Werner, die Realität in diesem Bild wird dem um so klarer, der sich vor Augen hält, dass mit der Zunahme der Lebenserfahrungen gleichzeitig die Zeit abnimmt, in der jemand noch etwas von ihr hast und die Erfahrungen anwenden kann. Es ist daher gut, wenn man sie beizeiten weitergeben kann, aber die nachfolgenden Generationen wollen ihre Fehler leider auch teilweise selbst machen ;-). Eckhard
  • werner weis 10. Januar 2010, 13:15



    eine Fotografie
    wie der dritte Akt eines Theater-Stückes

    doch ohne Illusion
    denn hier steppt die Realität

    langsam, sanft
    und unverfälscht
  • Eckhard Meineke 9. Januar 2010, 15:51

    Lieber Andreas, das Lied von Udo Lindenberg ist ein sehr schönes Gedicht über eine zerbrochene, aber eigentlich unzerstörbare Liebe und gehört damit in einen etwas anderen Kontext als der den hier gemeinten. Ich überlege einmal, was für ein Bild zu dem Lied von Lindenberg passen könnte. Danke! Eckhard

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