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Eingemachtes

sie selber ordnet ihre arbeiten als surrealistisch ein und sagt:
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+++ NUR FOTOREALISTISCH +++
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+++ DA WÄRE ZU WENIG VON MIR DRIN +++
+++++++

Kommentare 4

  • Phi Nale 25. August 2005, 15:18

    Es war mir von anfang an völlig klar, wie du das gemeint hast, Pit. Und ich stimme darin auch voll mit dir überein. Es gibt KEIN (!!!) Bild ohne Aussage und ein Teil der Aussage bezieht sich rückschließend auf den Fotografen. Für mich wäre es bei der Auswahl und Art deiner Bilder - im Großen und Ganzen betrachtet - schwer vorstellbar, dass DU dich z.B. im privat-häuslichen Bereich mit einer Unmenge von Nippes umgibst.

    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass es die Fotografie wesentlich vereinfacht, sich zu "verstellen". Selbst ein total 'unromantisch-nüchterner' Mensch ist in der (technischen) Lage, sentimental-gefühlvolle Blümchenbilder abzulichten. Ich denke, man muss schon gut zwischen den Zeilen lesen können, um einigermaßen treffsichere Rückschlüsse ziehen zu können. Die vielen z.B. "sozialkritischen" Bilder hier, perfekt mit hightech abgelichtet wirken auf mich zumeist wie für's Modejournal erstellt. Da zeigt dann bereits der Stil, dass es dem Fotografen nicht um's Mitgefühl oder gar authentische Dokumentation ging, sondern um Effekthascherei o.ä..

    Mein Zitat stammt von einer reinen (nicht fotografierenden) Malerin und sie bezieht ihren Satz ausschließlich auf IHRE Malerei, die sie von vornherein eben nicht " realistisch" angeht. Es geht ihr also keineswegs um einen Affront gegen Fotografen, sondern um eine (ihre) Sicht der Dinge. Menschen, die nur real sehen können, mokieren sich oftmals über Verzerrungen, Verfremdungen, scheinbar Unproportionales ... etc. Und nicht nur in der Malerei, auch hier in der Fotografie. Wieso und warum eigentlich? Brauche ich ein 'Erinnerungsbild', bevorzuge ich möglicherweise die bestmögliche Annäherung an die zu erinnernde Situation? Bezwecke ich etwas anderes, darf ich auch ungehemmt und entsprechend verändernd interpretieren.

    mlg phi+++
  • Pit L. 25. August 2005, 12:40

    Meinen ersten Satz meinte ich übrigens ganz ernst. Wim Wenders hat in seinem ersten Fotobuch ("Einmal...") wunderbar beschrieben, wie der Fotograf immer auch derjenige ist, der mit auf dem Bild drauf ist; so ist es ja auch bei allen anderen Äußerungen, die wir machen, dass wir damit gleichzeitig eben viel über uns selbst aussagen.
    Grüße
    Pit
  • Phi Nale 23. August 2005, 19:21

    Das Argument ist (fast) unschlagbar, Pit ...
    getreu der Bibel ...???...
    "Werd da suchet, der findet" ...!!!... :-)
    mlg phi+++
  • Pit L. 23. August 2005, 17:20

    Da muss der Betrachter eben länger und genauer suchen.

    Mir ist beim Betrachten siedend heiß eingefallen, wieviele Bilder ich schon in der Rundablage habe verschwinden lassen - und jetzt geht's ja noch viel einfacher: klick und weg.
    Grüße
    Pit

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