Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
* einander abgewandt *

* einander abgewandt *

447 6

Miriam Le Jeune


Pro Mitglied, gewandert und zurückgekehrt

* einander abgewandt *

manchmal bin ich mir fremd,
will mich nicht sehen, nicht sprechen, nicht fühlen,
will nix mit mir zu tun haben.
manchmal wende ich mich ab von mir,
von all meinen Fragen und Zweifeln und Rechthabereien.
kehre mir selbst den Rücken zu,
in den ich mir hin und wieder selber falle.

was für eine Farce.

* zugewandt *
* zugewandt *
Miriam Le Jeune

Kommentare 6

  • Sam4U 21. November 2011, 11:51

    Es ist das Duell der Fragen und Antworten, dem wir manchmal nicht gewachsen sind. In diesen Momenten trifft die Kugel aus dem eigenen Revolver, den wir in der Offensive und Defensive schützend zugleich einsetzen. Wir sind nicht verletzt und doch verwundet. Ein Widerspruch wie Zweifel und Rechthaberei, wenn sie um ihren Platz in unserer inneren Mitte kämpfen. Sie werden nie das Zünglein an der Waage unserer inneren Balance werden, um diese wieder ins Lot zu pendeln. Und so erinnern unsere Gefühle, Gedanken manchmal an den Nullpunkt in der Physik. Wir sind nur einen Hauch davon entfernt, etwas gefrieren zu lassen oder die Schwelle in wärmere Gefilde zu überqueren.

    Dein Bild – einander abgewandt – und doch dabei zusammengehörend. Denn beide „Gesichter“ wirken suchend. Hinten: In sich gekehrt, verletzbar, mit sich allein. Vorn: wiederum suchend, von hoffnungsvoller Stärke getrieben, zurückhaltend und doch kraftvoll. Und so ist die vermeintliche Farce womöglich nur ein Vorstoß auf dem langen Weg des Suchen und Findens.
  • Briba 15. November 2011, 9:39

    So geht es mir nicht. Ich wende mich nie von mir ab. Ich bin zu sehr mit meinen "Fehlern" beschäftigt. Mit meinem Unvermögen. Mit meinen Sehnsüchten. Aber ich wende mich nicht ab. Das ist ein Unterschied.Ich denke, meine Reaktion auf mich selbst ist es, mich gerne durch andere spiegeln zu lassen. Weil andere mich anders sehen als ich mich selbst.
    Dies Bild fällt mir besonders. Und es passt sehr zu Deinen Gedanken.
    LG Briba
  • M.Anderson 14. November 2011, 22:54

    ...und doch ein lächelnd - fragend Auge ...
  • apanachii 14. November 2011, 22:47

    ich mag ja die autofahrenden Ameisen auf Deinem Arm :D

    lg.di.
  • Stefan M. 14. November 2011, 22:24

    "Mir selber seltsam fremd" war einmal ein Buchtitel das ich gelesen habe, der Grund und Inhalt des Buches war sicher ein anderer - aber auch im normalen Leben fühlt man sich selber manchmal fremd.

    Dazu von Dir eine gut gemachte Bildinterpretation wie man es von Dir kennt ;-)
  • fotoGrafica 14. November 2011, 22:18

    das wissen um die wahrheit
    gruss wolfgang

Informationen

Sektion
Ordner selfs
Views 447
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz