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Was ist neu?
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Ein Fingerzeig

+++
+++ BITTE +++
+++ EINMAL NACHFÜLLEN +++
+++ ??? +++
+++ ODER +++
+++ ARROGANZ DER DUMMHEIT +++
+++ ??? +++
+++

Kommentare 8

  • Phi Nale 16. Oktober 2004, 7:33

    Ergänzend noch der Hinweis auf die hier verwendete Farbsymbolik:

    GRÜN: Wo Grünes aufsprießt, da ist selbstverständliches Wachstum.
    BLAU: Das Medium der Wahrheit und Transparenz.
    (Der lehrende Jesus wurde oft in blauem Gewand dargestellt.)
    ROT: In Anlehnung an den Warnhinweis "Halt" und die sonst drohende Gefahr.
  • Phi Nale 12. Oktober 2004, 7:33

    Natürlich gilt es in einer Diskussion keine "Schlacht" im militärischen Sinne zu schlagen, Vera. Aber jeder kennt den Begriff "Wortgefecht" ... und "Fechten" ist ein ehrbarer Sport ...!!!...
    Ich glaube, die verschiedenen Rede- und Kommunikationssformen sind vielen nicht mehr sehr geläufig. Bei einem "Gespräch" herrscht weitgehend Einigkeit bezgl. des Gesprächsgegenstands. Bei einer "Diskussion" geht es um unterschiedliche Sachverhalte, Probleme, Wertungen, Fragen, da "prallen" auch schon mal Meinungen aufeinander. Bei einer "Debatte" oder einem "Disput" geht es um ein scharf umstrittenes Problem, und es kann die Auseinandersetzung durchaus sehr hitzig und in "Kampfstimmung" geführt werden.

    Gegen Besserwisserei und Rechthaberei OHNE sachliche Begründung und Argumentation bin auch ich allergisch. Gegen Belehrungen hingegen habe ich noch immer nichts einzuwenden und nach wie vor rangiert der "Ton" bei mir nach dem "Inhalt". Gut aber, wenn beides zusammenpasst, was aber bei der Unzahl der "Extrem-Mimosen" unter uns fast nicht zu erreichen ist ...
    der "Ton" ist ja beim Empfänger eine sehr subjektive Wahrnehmung.

    Ich danke auch dir für diese sehr sachliche Diskussion zum Bild.

    mlg phi+++
  • Vera Boldt 11. Oktober 2004, 20:18

    Nein, ich persönlich steige nicht von vornherein in eine Diskussion ein, um dort zu unterliegen aber auch nicht um dort zu gewinnen. Gilt doch keine Schlacht zu schlagen. Erkenntnisse gewinnen ja.

    Ich denke aber auch der Begriff "Oberlehrer " ist ziemlich unreflektiert übernommen worden und wird heute mehr für Besserwisserei, Rechthaberei und eben auch erhobenen Zeigefinger angewandt. Und das ist nun mal keine Art , jemandem ws zu lehren, sondern das empfinde ich eher als abschreckend.
    In dem Bild von Holger Karl schleicht sich der Mann links aus der Ecke... wahrscheinlich die Flucht vor einem sogenannten "Oberlehrer":-)))
    LG
    Vera

    PS Vielen Dank für die angenehme und auch teilweise angenommene Belehrung:-)
  • Phi Nale 11. Oktober 2004, 18:03

    Deiner Definition "Arroganz der Dummheit" könnte ich zustimmen, erweitert durch "... sich weigert, besseres Wissen überhaupt anzunehmen", was ja typisch ist für z.B. ideologische Denkweisen.

    Dass aber das Wort 'belehren' grundsätzlich negativ belastet ist, kann ich nicht nachvollziehen. Eine amtliche Rechtsmittelbelehrung hat z.B. einen Hilfscharakter, soll 'aufmerksam auf' machen und evtl. vorbeugen.
    Wenn ich etwas nicht kann oder weiß, darf man es mich lehren. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, darf man mich belehren. Wenn jemand sich nicht belehren lässt, ist es seine Entscheidung.
    Dein "Hab ich dir doch gleich gesagt" ist ja auch inhaltlich keine "Belehrung", sondern so etwas wie "Vorwurf" oder "Rechthaberei".
    Ich glaube inzwischen aber auch, dass der Begriff 'Oberlehrer' an sich eigentlich Quatsch ist. Kein vernünftiger (Ober-) Lehrer tritt vor seine Schüler, um mit Wissen anzugeben oder um diese zu indoktrinieren.

    Vera, ich persönlich steige doch nicht von vornherein mit der Absicht in eine Diskussion ein, dort zu 'unterliegen'. Natürlich versuche ich, meinen Standpunkt zu verteidigen, mit Argumenten natürlich. Du nicht?

    Und überhaupt:
    Sind nicht diejenigen, die andere als 'Oberlehrer' aburteilen, die eigentlichen 'OBER-Oberlehrer' ...???... eine Art Supervisor also ...???...

    mlg phi+++

    PS Jeder hat irgendwo was zu geben, manche merken es nur nicht ...!!!... und manche wollen auch nicht ...!!!...
  • Vera Boldt 11. Oktober 2004, 14:57

    Unter dem Begriff "Arroganz der Dummheit" verstehe ich, wenn jemand wider besseren Wissens auf seiner Minung beharrt. z.B. nicht fähig ist Vorurteile abzubauen.
    Das"Angeben"des Typischen Oberlehrers war mit drei Fragezeichen versehen, auf jeden Fall möchte er belehren, ob`s angenommen wird oder nicht. Das Wort belehren hat im Gegensatz zu lehren schon diese negative Wirkung auf mich,
    Hört sich immer so ein bisschen an nach "Hab
    ich dir doch gleich gesagt" "Warum hörst du nicht auf mich" usw.
    Solange zwei Meinungen aufeinanderprallen und Argumente ausgetauscht werden ist es eine Diskussion. Ein typischer "Ober- be - lehrer möchte dabei wahrscheinlich auch immer die Oberhand behalten.
    Ich nehme auch gerne Dinge an, die für mich einsehbar sind, ich lerne auch gerne dazu, wenn ich meine es nutzt mir was, aber ich lasse mir weniger gerne Meinungen aufdrängen. Ich bin schon oft auf den Bauch gefallen , wenn ich mich nach Belehrungen gerichtet habe.

    LG Vera

    PS. Vielleicht ist das Ganze ja auch nur ein Prinzip des Gebens und Nehmens. Wer mag schon immer was bekommen, vielleicht auch Dinge, die er nicht möchte, wenn er selbst wenig geben kann oder will??

  • Phi Nale 11. Oktober 2004, 12:42

    Ich würde sagen, JEDER hat ... aber nicht IMMER den eines 'Oberlehrers' ...
    Wie oft höre ich 'Rauchen ist ...' usw.

    Auf den ersten Blick liest sich deine Antwort schlüssig, Vera, aber ...
    - Was mich betrifft, interessiere ich mich eigentlich für fast alles. Insofern stört mich eine Belehrung vielleicht auch nicht so sehr. Das geflügelte Wort vom 'lebenslangen Lernen' nehme ich ernst und deshalb lese ich ich ja auch Zeitung etc.
    - Was hindert mich daran, ggf. wegzuhören, wenn etwas für mich langweilig ist ... oder die Belehrung abzubrechen. Das mache ich z.B. regelmäßig bei den quälend langatmigen Reiseberichten ... "... und zum Frühstück gab's immer frisches Obst!"
    - Über den 'Ton' kann ich durchaus hinwegsehen, wenn der Inhalt stimmt. Das mache ich doch auch z.B. bei Fotos so: Wenn der Inhalt stimmt, nehme ich gern pixelmäßige Unschärfe in Kauf? Für mich ist der Inhalt deutlich wichtiger als die Form.

    Allerdings ...
    - Will jemand 'panschen', wird es i.d.T. leicht ungenießbar. Das würde ich dann aber gleichsetzen mit Geplapper und Small-Talk.
    - Ob der 'typische Oberlehrer' immer angeben will, ist wohl deine Vermutung. Vielleicht hat er ja auch mal gute Absichten? Man merkt es doch, wenn man ihm zunächst aumerksam zuhört und ihm dann mit Argumenten begegnet.

    Dumm wäre man ja vielleicht nur, wenn man sich die Chance, etwas dazuzulernen entgehen lässt? Das wäre dann die Arroganz a la "Ich weiß schon alles, ich brauche deine Belehrungen nicht!"

    mlg phi+++
  • Vera Boldt 11. Oktober 2004, 8:16

    Hallo Phi

    Der grüne Zeigefinger springt ja ziemlich gewaltig und auffällig aus dem Bild . Genauso scheinen die Belehrungen eines "Oberlehrers" zu wirken. Oftmals aufdringlich.Was ist in den Gläsern drin? Wahrscheinlich Wasser. Sollen die Gläser mit Wasser aufgefüllt werden oder soll da vielleicht was anderes reingekippt werden. Ich meine damit, Dinge die mich interessieren, da höre ich ganz gerne zu, lasse mich auch einmal belehren ( kommt aber auch auf den Ton an) , will jemand mein Wissen in Mathe oder Physik nachfüllen, habe ich kein Interesse dran, möchte ich nichts nachgefüllt haben. Ist im Glas Wasser drin und jemand will da Bier nachkippen, wird`s eh nur ein ungenießbares Getränk Der typische "Oberlehrer" gibt aber keine Ruh und will sein Wissen unbedingt loswerden. Zeigen was er alles weiß, angeben??? Die Arroganz der Wissenden???? Wer ist schon wissend und wer ist dumm?
    Unbewußt haben wir wohl alle oftmals einen erhobenen Zeigefinger, aber nicht jeder hat den eines "Oberlehrers":-)
    LG
    Vera
  • Phi Nale 11. Oktober 2004, 6:32

    Nachfolgendes Foto nebst Anmerkungen brachten mich auf die Frage:

    WAS IST EIGENTLICH SO STÖREND AM 'ERHOBENEN ZEIGEFINGER' ...???...

    Ich erinnerte mich an mein Bild "Detailteufel", denn solche Zeigefinger gibt es viele ...:
    ... den Aufmerksamkeit erbittenden ... den ermahnenden ... den drohenden ... den warnenden ... den hinweisenden ... ja ... und natürlich den BELEHRENDEN ...!!!...
    Mich stört er eigentlich nicht.

    mlg phi+++

    Auf diesem Bild hat unser Fotograf einen Oberlehrer versteckt. Wer findet ihn?
    Auf diesem Bild hat unser Fotograf einen Oberlehrer versteckt. Wer findet ihn?
    Holger Karl

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