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Eifel Wind #4

Kall-Dottel / Nordeifel am Abend des 13. Juni 2005

Kamera: Canon EOS 350D mit Sigma 18-125 (28-200 KB)
Schwarz-Weiß-Modus
mit digital zugeschaltetem Rotfilter
Nachbearbeitung in Photoshop: leichte Tonwertkorrektur, Schärfen, Bildschnitt, Rahmen

Kommentare 14

  • Uwe Karmann 23. Juni 2005, 18:49

    Hallo Kai,

    tolle Idee, das in s/w zu machen und nicht den Farben zu erliegen. Die Perspektive finde ich spannend, links am Pfahl hätte ich vielleicht etwas mehr Platz gelassen, aber das ist jetzt etwas kleinkariert.
    Bin etwas überrascht, das die s/w Einstellung der Kamera das so gut hinbekommt, hätte ich nicht gedacht. Meine 10D kann das zwar nicht, hätte aber bisher auch mit einer neueren Kamera eher auf PS und Co. gesetzt. Das BW Workflow-Tool von Fred Miranda benutze ich auch immer. Manchmal fällt es mir aber auch sehr schwer, da was vernünftiges hinzubekommen, obwohl ich lange Jahre Erfahrung mit analoger s/w-Fotografie habe. Ich spiele einfach zu viel mit den vielen Möglichkeiten des Tools herum und kann mich am Ende gar nicht mehr entscheiden. So gesehen würde ich dann vielleicht doch die s/w-Funktion einer Cam nutzen.
    Das mit dem s/w gucken ist wirklich schwer, war schon in analogen Zeiten bei mir so. Ganz in die Hose ging das, wenn ich zwei Kamers dabei hatte, eine mit Farbfilm, die andere mit s/w.
    Komisch ist, das mir das s/w sehen seit D-SLR schwerer fällt als vorher. Analog habe ich zwar auch farbig durch den Sucher gesehen, wußte aber, da ist ein s/w Fil drin. Bei digital kriege ich das nur schwer hin, eine Kamera mit der s/w Funktion würde da sicher helfen. Eigentlich doch nur eine Kopfsache, aber das sind oft die schwierigsten... ;-)
    Was das umwandeln in Graustufen betrifft, bei mir sind dann alle gemachten Einstellungen wie Sepia und andere Tönungen weg, PS wandelt ja RGB in Grau um und futsch ist alles. Reine Rotfilter Einstellungen sollten aber schon erhalten bleiben, sie regeln ja grob gesagt, lediglich die Helligkeitswerte der einzelnen Farben anders (und Kontraste). Muß ich aber auch mal bei Gelegenheit testen und drauf achten...

    Gruß
    Uwe
  • ruepix 21. Juni 2005, 19:21

    Bemerkenswerte Konfrontation der natürlichen Blüten im Vordergrund mit den künstlichen dreiblättrigen "Blüten" im Hintergrund. Ein eher positiver Beitrag zur Frage der Landschaftsverträglichkeit der Windmühlen. - Nebenbei bemerkt: Für mich zählt das Motiv. Natürlich muss auch die technische Ausführung zufriedenstellen, aber das Herumknobeln mit den verschiedensten "Manipulationstools" liegt mir ziemlich fern.
  • Carsten Jensen 16. Juni 2005, 8:08

    Das gefällt mir von den Tonwerten besser als das erste. Die Kontraste sind etwas stärker, was vor allem den Blüten im Vordergrund und dem Windrad zugute kommt. Und auch die Wolken wirken nicht mehr ganz so dumpf und matschig.
    cj
  • TerraPixx by Kai C. Pekie 15. Juni 2005, 23:13

    Und hier ist nun ein Vergleichsfoto, das ich ursprünglich in Farbe aufgenommen habe und nachträglich so umgewandelt habe, dass es den SW-Originalen mit Rotfilter möglichst nahe kommt:
  • TerraPixx by Kai C. Pekie 15. Juni 2005, 8:31

    @Carsten
    Von den Windradbildern habe ich auch ein paar in Farbe gemacht, so dass ich bestes Übungs- und Vergleichsmaterial besitze. Meine ersten Versuche, mittels Kanalmixer in Photoshop CS einen möglichst exakten Klon dieses Fotos herzustellen sind jedoch misslungen. Den besonderen Rotfiltereffekt mit dem dunklen Himmel und den strukturierten Wolken bei gleichzeitig weiterhin guten Grautonabstufungen bei den "Spargeln" und dem Vordergrund habe ich nicht hinbekommen. Möglicherweise muss man zusätzlich noch geschickt mit anderen Manipulationstools nachregeln. Ich werde mir aber auf jeden Fall noch ein paar weitere Erfahrungswerte mit dieser Technik aneignen.
    Andererseits war die kleine Windspargel-Serie auch mein allererster Test mit dem eingebauten zuschaltbaren Kamerafilter - und auch dessen Einsatz kann ich vielleicht noch durch Setzen anderer Parameter perfektionieren. Wenn die Kamera das schon so schön vorbereiten kann, warum dann noch Klimmzüge in Photoshop machen ? 2 Tasten drücken, und ich bin im Schwarz-Weiß-Modus und kann dann noch diverse Filter per weiterem Tastendruck zuschalten. Und ob eine ungenannte Software in der Kamera die Daten manipuliert oder eine aus dem Hause Adobe im PC ist doch egal.

    Fred Miranda werde ich mir aber trotzdem noch mal zu Gemüte führen. Mal sehen, was der noch an Tricks drauf hat.

    Klasse, wie die Community hier funktioniert hat. Carsten , nochmals vielen Dank für Deinen Beitrag, der sicher nicht nur mir alleine etwas Neues vorgestellt hat. Ich bin jetzt ein gutes halbes Jahr ein "bewußt fotografierender" Hobbyknipser. Ohne die Kontakte hier wäre mein bisher angesammeltes Fotowissen sicherlich nicht halb so groß. In den Foren muss man ja mehr oder weniger ohne Foto diskutieren. Hier, in den Anmerkungen, hat man immer das Beispiel vor Augen. Ich werde vielleicht heute Abend noch einmal mit dem Kanalmixer experimentieren und dann ein umgewandeltes Farbfoto als Vergleichsobjekt hier vorstellen.
    Bis dahin.
    Kai
  • Jacky Kobelt 14. Juni 2005, 19:49

    Interessant ! - auch was deine Buddys so unter den Anmerkungen für Anregungen geben. Super informativ.
    LG Jacky
  • Carsten Jensen 14. Juni 2005, 16:40

    Absolut nicht! Das dauert unterm Strich nicht länger als die Anwendung der "Foto-Filter"! ;-))
    cj
  • TerraPixx by Kai C. Pekie 14. Juni 2005, 16:15

    Ja, das nenn´ich doch mal ´ne Anmerkung ! Klasse, Carsten, und Danke ! Schade, dass das Wetter zur Zeit so gut ist. Was Du da schreibst hört sich eher für lange Winterabende an ...
    Kai
  • Carsten Jensen 14. Juni 2005, 15:28

    Aaaalllso ...Sowohl die Modus-Wandlung in Graustufen als auch die in meinen Augen unselige Entfärben-Funktion in PS sollte man getrost vergessen! Das gleiche gilt für die "Fotofilter". Sie sind eine nette Spielerei für die Umsteiger von Corels PhotoPaint, aber für eine vernünftige Bildbearbeitung eigentlich auch nicht zu gebrauchen.
    Für die Umwandlung in sw gibt es eigentlich nur einen "richtigen" Weg: Bild -> Anpassen -> Kanalmixer. Hier ein Kreuz bei "Monochrom" machen und dann die Quellkanäle gegeneinander verschieben. Die Werte sind motivabhängig, aber wenn man mit 60/20/20 anfängt, hat man meistens schon eine nette Ausgangsbasis. Die 3 Werte zusammen sollten übrigens 100 nicht übersteigen, und der Regler für die Konstante ist "pfui" für alle, die nicht wissen, was sie da tun.

    Wer es gerne etwas ausführlicher hat, sollte zu dem "BW Workflow" von Fred Miranda greifen ( www.fredmiranda.com/shopping/BW ). Damit bekommt man nicht nur exzellente Steuerungsmöglichkeiten für die Umwandlung in Schwarz-Weiss, sondern gleichzeitig auch noch die Möglichkeit, hervorragende Tonungen zu erzeugen.
    (Und nein: Ich bekomme keine Prozente! *g*)

    Noch ein Wort zu den "Filterfunktionen" der Kameras. Sie sind im Grunde so etwas wie ein Hilfsmittel für Photoshop-Ungeübte, bleiben aber immer eine Krücke, weil sie die von der Kamera erzeugten Daten manipulieren. Wer ein wenig Übung mit RAW-Daten hat, ist auf jeden Fall besser bedient, diese zu benutzen und die KOMPLETTE Bildbearbeitung selbst zu machen, anstatt irgendetwas der Kamera zu überlassen.
    cj
  • TerraPixx by Kai C. Pekie 14. Juni 2005, 13:37

    Ute L. hat mich per FotoMail gefragt, warum ich den SW-Modus der Kamera verwende und nicht anschließend in der EBV entfärbe und dort z.B. die farbigen Fotofilter nachträglich wirken lasse. Ich poste hier mal meine Antwort darauf, in der Hoffnung, dass sich noch der ein oder andere SW-Erfahrene in die Diskussion einmischt.

    >>>
    Mahlzeit Ute,

    die Software der EOS simuliert einen Schwarz-Weiß-Film, der angeblich etwas anders reagiert, als wenn man Farbfotos hinterher einfach entfärbt. Ich habe das Gefühl, dass diese Funktion tatsächlich eine bessere Abstufung im Graubereich, vor allem im fast weißen Bereich, hinbekommt.

    Ich weiß nicht, ob Du die Wirkung von Farbfiltern bei Schwarz-Weiß-Film kennst ... jedenfalls verdunkelt der Rotfilter u.a. den blauen Himmel und gibt den Wolken mehr Kontur. Die Wolken in meinen Eifel-Wind-Bildern waren im Original tatsächlich ziemlich dünn. Der Rotfilter hat sie eindeutig aufgewertet.

    Die "Fotofilter" in Photoshop CS kann man nur bei Farbbildern verwenden (was ich für unsinnig halte, denn Farben kann man ja auch anders hinzuregeln. Was ich aber schon mal verwende, sind die 4 Filter "Wärmer" und "Kälter" - aber eben bei Farbfotos). Wenn man den Modus "Graustufen" verwendet, lassen sich die Filter nicht mehr anwenden.

    Was passiert, wenn man erst ein Farbfoto in PS mit z.B. dem Rotfilter belegt (was dann evtl. einen lila Himmel erzeugt) und anschließend, als späteren Bearbeitungsschritt, auf "Graustufen" umstellt, habe ich noch nicht probiert. Vielleicht entsteht dann ja doch ein Effekt, wie man ihn mit einem echten Rotfilter auf Schwarz-Weiß-Film erzeugt.

    Bei der Canon EOS 350D hat der SW-Modus bei Testberichten immer sehr gut abgeschnitten (und es wurde immer darauf verwiesen, dass es diesen sonst nur bei der kanpp doppelt teuren EOS 20D gäbe). Es scheint also tatsächlich keine ganz unsinnige Funktion zu sein.

    Meine bisherige Konica Minolta Dimage A2 hatte auch einen SW-Modus, der jedoch schlechtere Ergebnisse, als die nachträgliche PS-Entfärbung brachte.

    Bei der Schwarz-Weiß-Fotografie mit einer Spiegelreflex gibt es ein Problem: man sieht durch den Sucher das Originalbild - und das ist eben in Farbe. Man muss also lernen, in Grau zu denken - was das Fotografieren um einen zusätzlichen Reiz reicher macht.

    Ich werde diese FotoMail-Antwort auch unter dem betreffenden Foto als Anmerkung zeigen. Vielleicht meldet sich ja der ein oder andere mit mehr SW-Erfahrung und kann uns noch etwas Interessantes beibringen.
    >>>

    Na denn, wer macht uns schlau ?

    Kai

    Gruß

    Kai
  • Ute L. 14. Juni 2005, 13:06

    Wieder beste s/w Qualität.
    Die Perspektive zeigt sehr schön den Gegensatz zwischen der Blumenwiese und dem rustikalen Zaun im Vordergrund, zu den High-Tech Windrädern.
    Gefällt!
    Gruß
    Ute
  • Carsten Jensen 14. Juni 2005, 9:16

    Diese aussergewöhnliche Perspektive macht sogar die allgegenwärtigen Spargel halbwegs erträglich ...
    Die Ergebnisse mit dem Rotfilter find ich interessant - zumal ich solche Dinge bisher immer erst in Photoshop erledigt hab. Was mich ein wenig stört ist der mangelnde Kontrast in den Wolken.
    cj
  • Trude S. 13. Juni 2005, 22:47

    in "unserer" Eifel haben wir uns fast an diesen Anblick gewöhnt :-) Die Aufnahme stimmt ohnehin versöhnlich durch den malerischen VG . Die SW-Tonung und auch die guten Weißwerte der Margeriten sind erstklassig. Eine schönes Foto !
    Lb. Gruß, Trude
  • Uwe Thon 13. Juni 2005, 22:47

    du machst mich echt schwach mit deinen rotgefilterten sw bildern, kommt wirklich sehr gut...
    und zum thema windmühlen weise ich immer gerne auf ihre kinderstube hin . . .