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Drahtzieherei (Reduzierung)

Drahtzieherei (Reduzierung)

763 12

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Drahtzieherei (Reduzierung)

Herstellung von Maschinennadeln

Im unteren Bereich des Ostflügels werden am Beispiel von authentischen Maschinen und Werkzeugen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die einzelnen Arbeitsschritte dokumentiert, die zur Herstellung einer Maschinennadel erforderlich waren. Ausgangsmaterial für Nähmaschinennadeln war ein Stahldraht, dessen Durchmesser dem Kolbendurchmesser der herzustellenden Nadel entsprach.

Durch diese Kaltverformung ergab sich auch eine Kaltverfestigung des Materials, so dass sich für den Schaftbereich eine höhere Härte ergab. Dieser Effekt war durchaus erwünscht, allerdings konnte bei zu großem Durchmesserverhältnis zwischen Kolben und Schaft der Grad der Kaltverfestigung eine Größenordnung erreichen, der ein Zwischenglühen der teilreduzierten Nadelrohlinge erforderlich machte.

Die Maschinen wurden von sogenannten Stellern bedient, die das Nachlegen der Drahtrollen, das Einstellen der Maschinen und deren Wartung sowie die Herstellung und Anpassung der Werkzeuge besorgten. Bei Großserienfertigung mit entsprechend geringem Umrüstaufwand konnte ein Maschinensteller bis etwa 15 Reduziermaschinen bedienen.

Reduziermaschine
Reduziermaschine
Klaus-Peter Beck

Gesehen im Industriemuseum
Zinkhütter Hof
Cockerillstraße 90
52222 Stolberg

Telefon: (0 24 02) 9 03 13-0
Fax: (0 24 02) 9 03 13-15

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