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Hartmut Ustorf


Free Mitglied, Wiesbaden

Kommentare 15

  • JOKIST 3. April 2019, 21:11

    Das ist ganz großes Kino!

    Ingrid und Hans
    • Hartmut Ustorf 3. April 2019, 22:54

      Danke Euch beiden. Ja, da ist was los, Mailand ist 'ne tolle Stadt. Die hat sich in den letzten Jahren zu meiner Lieblingsstadt im näheren europäischen Umfeld entwickelt, nachdem es Wien für viele Jahre war. Aber an erster Stelle hier in Deutschland steht bei mir Regensburg. Da MUSS ich einfach immer wieder mal hinfahren. Ich kenne keine andere Stadt, die ich so schnuckelig finde und nach der ich mich in Abständen immer wieder sehne. Eine italienische Stadt nördlich der Alpen.
      Gruß Hartmut
  • sabiri 1. September 2018, 0:00

    Die Architektur kommt sehr gut so hell. Die Leute gehören dazu.
    Wegzaubern mit LZB hat sicher auch seinen Reiz wenn man es gut macht. Jeder wie er will.
    LG Gerhard
    • Hartmut Ustorf 1. September 2018, 11:42

      Hallo Gerhard.
      Vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Diese Menschenmassen lassen sich durch Langzeitbelichtungen nicht unsichtbar machen. Dabei entsteht ein unregelmäßiger Grauschleier und hinten, wo die Schlange auf Einlaß wartet, ein grauer Balken wie mit einem Filzstift gemalt. Denn die Schlange bleibt während der Belichtung erhalten.
      Ich habe im Internet Bilder gefunden, die sind tatsächlich menschenleer. Das läßt sich machen, wenn nur wenige Individuen dort sind, also bei Regen oder  zu bestimmten Tageszeiten oder Jahreszeiten, das gibt es tatsächlich. Es gibt auch Fotos, da sind Tauben, aber keine Menschen zu sehen. Sieht aus wie abgesperrt. Das können also keine Langzeitbelichtungen sein.

      Sind es nur wenige Individuen, kann man eine Bilderreihe schießen und die Personen manuell entfernen. Das geht recht einfach. Das mache ich oft bei ähnlichen Motiven, weil ich möglichst keine Menschen auf meinen Fotos sehen will.

      Es gibt auch Software, die macht das automatisch. Auch da schießt man eine Bilderreihe. Die Software erkennt bewegte Objekte, die sich auf jedem einzelnen Foto der Reihe an anderer Stelle befinden und entfernt sie automatisch. Aber wer still steht, bleibt auf dem Foto. Die Entfernung der Objekte geschieht sehr gut, von der Korrektur sieht man nichts.

      Die Helligkeit ist normal, aber nur selten auf Fotos zu erkennen; auf den meisten Fotos ist der Dom grau. Denn die Helligkeit gaukelt, wie bei Schneemotiven in den Bergen, dem Belichtungsmesser vor: "abblenden!". Wer so fotografiert, wie es der Belichtungsmesser will, wird ein zu dunkles Foto mit einem grauen Dom erhalten. Hier ist jeder Bau, die Wolken und der Himmel sehr hell. Da muß also die Belichtung korrigiert werden.

      In diesem Fall helfe ich mir so, das ist ein sicheres Verfahren: Der Boden ist grau/braun und ideal um die Belichtung zu messen. Dabei muß er aber genau wie die ganze Szene sonnenbeschienen sein (oder bei bewölktem Himmel muß er wie die ganze Szene ebenfalls durch Wolken beschattet sein).
      Ich schwenke die Kamera nach unten auf den Boden und stelle die Blende bzw. die Zeit ein (manuell) oder speichere den gemessenen Wert (Automatic). Dann schwenke ich sie wieder nach oben um die Szene zu fotografieren. Der Belichtungsmesser zeigt jetzt Überbelichtung an. Er lügt, beachte ihn nicht sondern fotografiere mit dem eingestellten Wert bzw. mit dem gespeicherten Wert. Das kommt dann dabei raus, was Du oben siehst. Der Dom ist wirklich so weiß! Ich habe das mit einem 24 mm Tilt&Shift-Objektiv fotografiert, dabei sind besondere Belichtungstricks anzuwenden, die die oben beschriebenen zusätzlich überlagern. Das spielt jedoch hier bei der grundsätzlichen Vorgehensweise keine Rolle.

      Ich kenne das Phänomen der notwendigen Belichtungskorrektur jedoch seit meinen Anfangstagen und kann das eigentlich schon mit vorheriger Abschätzung mittels der Korrekturtaste an der Kamera einstellen; meistens kann ich das aus Erfahrung abschätzen; hier wäre das ungefähr +1 Überbelichtung. Wer sich nicht sicher ist, macht halt mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Überbelichtungsstufen. Aber ganz ohne Überbelichtung geht es nicht!

      Bei Schnee in den Bergen und gleißender Sonne kann die Überbelichtung +2 bis +3 oder sogar mehr betragen, sonst kann man das Foto wegwerfen; es kann dann dunkelgrau sein. Man sollte also dem Belichtungsmesser niemals voll vertrauen, ebenso nicht am Strand bei hellen Lichtverhältnissen. Auch da ist Überbelichtung angesagt, sonst ist alles viel zu dunkel.

      Das gleiche gilt umgekehrt, wenn es viele dunkle, großflächige Stellen im Foto gibt. Dann ist Unterbelichtung angesagt, sonst wird das Foto zu hell.

      Wenn Du Dir mal meine Nachtfotos von Lugano anschaust: Da habe ich als Erfahrungswert schon vor dem Fotografieren eine Belichtungskorrektur von -2 eingestellt, also um 2 Blenden unterbelichtet. Es gibt mehr dunkle als helle Stellen im Foto. Hätte ich das nicht getan, wäre das Foto zu hell und die Lichter ausgefressen. Das läßt sich bei der Bearbeitung gar nicht oder nur sehr schwer und unter Qualitätsverlust korrigieren. Ausgefressene Lichter machen das Foto unbrauchbar.
      Bei diesen Nachtfotos habe ich allerdings die HDR-Technik angewendet. Jedoch - wie gesagt, das ist wichtig - mit 2 Blenden bzw. einem Viertel der Zeit Unterbelichtung fotografiert gegenüber dem, was der Belichtungsmesser anzeigte. Ich wähle stets die Blende vor und korrigiere nur die Zeit. Bei den Nachtfotos also habe ich die gemessene Zeit um den Faktor 4 verringert. Das entspricht 2 Blenden bzw. 2 Lichtwerten, am Korrekturknopf der Kamera leicht vorher einzustellen. Für solche Maßnahmen ist der Korrekturknopf da.

      Smartphones haben bestimmte Szenentypen einprogrammiert, also Sonnenschein, Wolken, Schnee, Dunkelheit, Gesichter, Menschen usw. Das ist nichts anderes als eine Belichtungsanpassung. Stelle ich also Sonnenschein bzw. helles Motiv ein, dann korrigiert das Smartphone automatisch den gemessenen Wert nach oben Richtung Überbelichtung gegenüber dem, was der Belichtungsmesser angibt. Das merken wir nicht beim Smartphone, das geht alles unsichtbar und automatisch. Aber das Ergebnis ist durchaus phänomenal gut.

      Gruß und schönes Wochenende,
      Hartmut
  • noblog 24. Juni 2018, 14:59

    klasse Aufnahme
    Dir einen schönen Sonntag
    LG Norbert
  • LeBreton 17. Juni 2018, 10:55

    Ein Domplatz ohne Menschen wäre realitätsfern; sie gehören dazu wie der Dom zu Mailand. Übrigens: sehr zu empfehlen, das Foto mal im Vollbildmodus anzuschauen.
    VG Klaus
    • Hartmut Ustorf 17. Juni 2018, 11:38

      Hallo Klaus.
      Solange ich lebe werde ich das nie ohne Menschen fotografieren können. Wie Du sagst, die Menschen gehören dazu. Auch wenn das nicht zu meiner fotografischen Annäherung an Motive paßt.

      Ich habe in Google neulich mal ein Foto des Doms gefunden, das der Fotograf mit einer Langzeitbelichtung fotografiert hat; möglicherweise mit einem starken Graufilter. Da ist der ganze untere Bereich des Fotos durch Schatten wegen der verwischten Bewegungen entstellt. Das sieht sehr schlecht aus. Da ist die Ablichtung der leibhaftigen Touristen dann doch etwas ästhetischer.

      Ich habe mir das eigene Foto auf dieser Website noch nicht im Vollbildmodus angeschaut, weil ich das schon oft mit einem Bildbetrachter auf dem Computer getan habe mit der Original-Bilddatei, die auf der Festplatte gespeichert ist. Dabei wirkt das Foto sehr viel brillanter und eine deutliche Nummer schärfer als das hochgeladene Foto auf der Website.
      Bei der Betrachtung auf der Internetseite geht davon so einiges verloren und wirkt lange nicht so stark wie das Original. Das gilt für alle Fotos.
      Gruß und schönen Sonntag, Hartmut
  • Foto-Volker 13. Juni 2018, 17:00

    Ein Touristenmagnet!
    VG Volker
    • Hartmut Ustorf 13. Juni 2018, 17:30

      Ja, das ist wahr, wie man schon an den Besuchermassen sieht, die zum Zeitpunkt des Fotografierens sogar noch recht dünn waren. Ich kenne schlimmere Tage am selben Ort.
      Daß ich diesen Touristenmagnet überhaupt fotografiert und veröffentlicht habe, ist eine totale Ausnahme vom üblichen Usus. Das tue ich normalerweise allein deshalb nicht, weil Touristenmagnete millionenfach fotografiert und veröffentlicht werden. Da will ich mich eigentlich nicht einreihen.
      Gruß Hartmut
  • Daniel Streit 6. Juni 2018, 11:14

    Emsiges treiben vor dem Dom, das gefällt mir. LG Daniel
    • Hartmut Ustorf 6. Juni 2018, 12:35

      Ja, das kann man auch positiv sehen. Allerdings paßt das im ersten Durchgang nicht zu meinen fotografischen Prioritäten, nach denen ich meine Motive ohne Menschen fotografiere.
      Hier wäre also eine großräumige Absperrung des Domplatzes erforderlich gewesen. Natürlich nur, damit ich das auch fotografieren kann.....
      Ist doch eine geradezu selbstverständliche Forderung von mir, oder?

      Aber ich kenne diesen Platz so, daß da noch viel mehr los ist.
      Man kann sich aber auch fotografisch daran gewöhnen.
      Gruß Hartmut
  • Claudio Micheli 5. Juni 2018, 21:41

    Davvero un'immagine molto bella.
    Ciao
  • homwico 5. Juni 2018, 19:18

    Eine tolle lebendige Ansicht der Domfassade.
    LG
    homwico
  • oilhillpitter 5. Juni 2018, 0:53

    Wunderbar, besonders der Himmel zeigt sich von seiner besten Seite. Perfekt. Gruß Oilhillpitter