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Dieser nur dokumentarisch gemeinte Ausschnitt zeigt alle an der Tragödie beteiligten...

Dieser nur dokumentarisch gemeinte Ausschnitt zeigt alle an der Tragödie beteiligten...

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Velten Feurich


World Mitglied, Dohna

Dieser nur dokumentarisch gemeinte Ausschnitt zeigt alle an der Tragödie beteiligten...

...die sich vor einigen Tagen bei den Dresdner Elefanten ereignet hat.
Nach dem Tod der hier schon von schwerer Krankheit gezeichneten aber noch im Oktober 2009 zum 50. gefeierten indischen Elefantenkuh "Schöpfi" rechts (ich habe als einer der auch mal mit ihr gearbeitet hat davon berichtet) vor einigen Wochen, mußte zwangsläufig eine neue Rangordnung ausgestritten werden und offensichtlich hatte der Jungbulle Thabo umasai (im Bild links) nur darauf gewartet.
So erkläre ich mir den schweren Unfall bei dem der hier zusehende Revierleiter leichtere (er arbeitet inzwischen wieder) und seine Kollegin schwerste und lebensgefährliche Verletrzungen davon getragen haben.
In ofiziellen Verlautbarungen wird ihr Zustand als kritisch aber stabil eingeschätzt. Inzwischen aus dem künstlichen Koma aufgewacht, soll es aber noch problematisch sein.
So drücke ich fest die Daumen, das keine bleibenden Schäden zu beklagen sind und sie den geliebten Beruf vielleicht doch wieder aufnehmen kann.
Kann man den Informationen der Medien glauben schenken, so geht es offensichtlich nicht allen in erster Linie darum , sondern die Organisation Peta nutzt diesen schweren Unfall, um die Elefantenhaltung an sich und die Arbeit mit dem Jungbullen Thabo umasai im Besonderen zu kritisieren.
Sollte dort überhaupt jemanmd an der Meinungsbildung mitwirken, der persönliche Erfahrungen in der Arbeit mit Elefranten hat, würde ich mich gerne mal persönlich informieren woher sie immer ihre Ansichten beziehen und sich für "oberschlau halten " ...
Nach wie vor bin ich der Meinung, das im Naturschutz und im Tierschutz eine Organisation wie die Peta mit soviel begüterten Mitstreitern, viel mehr gutes leisten könnten für das Elend dieser Welt, wenn sie ihre teilweisen "Extremansichten" und die "Besserwissereien" minimieren würden und mit mehr Realismus für das was möglich und auch allen vermittelbar ist, an diese wichtigen Aufgaben gehen würden...die ich dann auch direkt unterstützen könnte.
Und so leiste ich auch weiterhin meinen Beitrag außerhalb von Organisationen bis hin zu einem finanziellen Tierheimdauerauftrag...

Kommentare 9

  • Hachmicha 13. April 2010, 17:16

    Wen die Thematik interessiert, hier ist ein sachlicher
    Artikel zur Thematik: http://www.presseanzeiger.de/meldungen/vereine/332845.php

    Kein Elefant tötet oder verletzt einen Menschen aus Versehen, das hat immer eine Geschichte. Entweder fehlt der Lebensraum und die Elefanten fallen in Dörfer ein, oder sie wehren sich ganz einfach in Menschenhand gegen genau diese...

    @Velten, der Vierjährige! Thabo Umasai wird sicherlich nicht an Rangkämpfen teilnehmen, zum Einen ist er zu jung und zum Anderen gibt es nur eine MATRIARCHIN, ein (JUNG-)Bulle (er ist noch ein Kalb der seine Mama braucht) hat da nix zu melden, das solltest Du doch wissen ;-)
    Gruss, die Micha
  • Heike Picklaps 10. April 2010, 18:13

    Der ungeschützte Umgang mit Elefantenbullen ist immer heikel. In Wien ist vor einigen Jahren auch ein Pfleger von einem Jungbullen beim Spiel getötet worden. Der Elefant konnte seine Kraft nicht einschätzen und die Zerbrechlichkeit eines menschlichen Köpers. Der Elefant hat nach diesem Vorfall ebenfalls gelitten, weil er seine Bezugsperson vermißt hat.
    Zoos im Allgemeinen sind trotz dieser Tragödien aber auch wichtige Einrichtungen für den Erhalt und Fortbestand von Tierarten. Die Haltung der Tiere hat sich im laufe der Jahre auch bedeutend verbessert, was man an den Zuchterfolgen sehen kann.
    Ich denke, es gibt dringendere Themen, um die sich eine Organisation wie Peta kümmern sollte.
    Ich wünsche der Tierpflegerin weiterhin gute Genesung, und daß sie bald wieder mit ihren Schützlingen arbeiten kann.

    LG Heike
  • Kalmia 7. April 2010, 14:46

    Super interessante Doku - danke!
    LG, Karin
  • RMFoto 7. April 2010, 14:33

    Die Dokumentation einer betroffen machenden Tragödie, bei der es wohl keine Schuldigen gibt.
    Ich hatte schon davon gelesen, war und bin bestürzt!
    Und wünsche von Herzen das es keine bleibenden Schäden außer vielleicht Psychischen gibt.

    Im Übrigen , in Indien zB. hat es auch schon Tote durch wild gewordene Elefanten gegeben, zerstörte Felder und Dörfer, da wird es wohl auch nicht an der Haltung gelegen haben?? ODER PETA??
    Wobei ich die Organisation nicht vom Grund auf verurteile!! Es sind schon viele gute Ansätze da, aber man sollte es wie so oft eben nicht zur Ideologie machen.


    LG Roland
  • Joachim Kretschmer 7. April 2010, 9:41

    . . ein wirklich gefühlvoller Beitrag als *Nachruf* für Dresdens Sorgentier . . . dem ich mich nur anschließen kann . . Viele Grüße, Joachim.
  • just a moment 7. April 2010, 8:40

    Da ist wirklich Schlimmes geschehen. Hoffen und wünschen wir, dass die Pflegerin bald wieder ganz genesen wird. Die Arbeit mit diesen großen Tieren ist sicher immer mit einer gewissen Gefahr verbunden, aber solch eine Situation ist ja schließlich in einem Zoo nicht alltäglich und man sollte schon jemanden, der mit diesen Tieren Erfahrung hat, zu Rate ziehen, anstatt seine "Ansichten" als die große Wahrheit zu verkünden.
    Liebe Grüße
    Petra
  • Beate Und Edmund Salomon 7. April 2010, 8:04

    Eine wirklich böse Gesichte, die wir kaum glauben wollten, als wir davon gehört haben. Dabei haben wir ihn ein paar Tage zuvor noch bei Schlammbaden zugeschaut und fotografiert.
    Gruß von Beate und Edmund
  • Eva Winter 7. April 2010, 7:48

    Das ist ja eine schlimme Geschichte und hoffentlich geht es für alle, besonders natürlich für die schwerverletzte Pflegerin, gut aus. Immerhin sind diese großen Tiere ja nicht gerade Schoßhündchen und ich denke mal, ein gewisses Risiko ist da immer vorhanden.
    LG Eva
  • Helga Blüher 7. April 2010, 7:21

    Leider immer wieder ein Problem, das viele denken sie müssen mit ihren Halbwissen die Welt retten.
    Ich denke jeder der mit den großen und wilden Tieren arbeitet, weiss das es nicht ganz ungefährlich ist. Der Pflegerin drücke ich trotzdem beide Daumen das sie wieder ganz gesund wird. Wen es auch sicher noch lange dauern wird.
    LG Helga