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Die große Synagoge von Paris

Die große Synagoge von Paris

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Elisabeth Hase


World Mitglied, Jena

Die große Synagoge von Paris


"Die erste Synagoge des Konsistoriums von Paris, die Synagoge der Rue Notre-Dame-de-Nazareth, war bereits wenige Jahre nach ihrer Einweihung zu klein geworden. Im Jahr 1865 vereinbarte die Stadt Paris mit dem Konsistorium den Bau von zwei weiteren Synagogen. Die Stadt Paris verpflichtete sich, die Hälfte der Baukosten für beide Synagogen zu übernehmen und stellte zwei Grundstücke zur Verfügung, eines in der Rue des Tournelles im Maraisviertel, in dem sich im 18. Jahrhundert eine größere Zahl Juden angesiedelt hatte, und eines in der Rue de la Victoire im 9. Arrondissement, das sich seit der Julimonarchie zu einem neuen Geschäftsviertel von Paris entwickelt hatte. Auch der jüdische Bankier James de Rothschild hatte sich im 9. Stadtbezirk, in der Rue Laffitte, niedergelassen. 1867 wurde mit dem Bau der Synagoge an der Rue de la Victoire begonnen, die mit Unterbrechung durch den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erst 1876 fertiggestellt wurde. Die Einweihung der Synagoge erfolgte bereits 1874. Als Architekt war Alfred-Philibert Aldrophe (1834–1895) beauftragt worden, der auch die Synagogen von Versailles und Enghien-les-Bains in der Île-de-France gebaut hatte.

Am 21. April 1890 wurden Alfred Dreyfus und Lucie Hadamard (1869–1945) in der Großen Synagoge von dem Großrabbiner von Frankreich Zadoc Kahn getraut, der sich später in der Dreyfus-Affäre sehr für Alfred Dreyfus einsetzte.

Am Sonntag vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana findet jeweils in dieser Synagoge zum Gedenken an die Opfer der Deportationen im Zweiten Weltkrieg eine Zeremonie statt.
Die Synagoge an der Rue de la Victoire bietet Platz für 1 800 Personen. Sie ist 38 Meter hoch, 44 Meter lang und 17 Meter breit. In ihrer Größe und ihrem Aufbau erinnert sie an eine Kathedrale"(WIKI)

Kommentare 13

  • T. Schiffers 14. Januar 2019, 21:04

    akkurate, eindrucksvolle ansicht.tino
  • Justus50 14. Januar 2019, 19:46

    Eine klasse Aufnahme. LG Justus
  • Andreas Liwinskas 14. Januar 2019, 19:45

    Eines Startseitenfotos würdig !...LG Andreas
  • Stropp 14. Januar 2019, 19:34

    Tolle HG-Info, Danke. Das Bild leuchtet wie ausgemacht vielen Quellen, Fenster und Kerzen, Rosette und Empore. Harmonie und grosse Ruhe strahlt der Raum aus. Klasse.
    VG Ana
  • Hans-Peter Möller 14. Januar 2019, 19:14

    Ein architektonisches Highlight, das du bestens aufgenommen hast, Elisabeth.
    Ein wunderschöner Anblick.
    LG  Hans-Peter
  • Horst-W. 21. November 2018, 20:43

    Einerseits interessante Bildgestaltung … andererseits verdeckt der Leuchter so schon arg die Sicht … ;-)
    Sehr schön die Lichtstimmung, und interessante Info wieder!
    LG Horst
  • Maria J. 14. November 2018, 10:54

    Der mittige angeordnete Leuchter versperrt ein wenig die Sicht ...
    aber es scheint eine sehr große und beeindruckende Synagoge zu sein ..!
    LG Maria
  • Ingeborg 14. November 2018, 2:55

    Ich musste auch gleich an eine "Kathedrale" denken . . .
    Ob sie heutzutage noch - oder wieder - "voll" wird?
    Sabbat.Geschichte:  „Alte Synagoge" in Kazimierz
    Sabbat.Geschichte: „Alte Synagoge" in Kazimierz
    Ingeborg

    nachdenkliche Grüße, Ingeborg
  • anne47 13. November 2018, 11:36

    Ein wunderschönes Bild hast du von der Synagoge gemacht mit dem Leuchter im Zentrum. Eine sehr schöne Stimmung wird durch die unterschiedlichen Lichtquellen erzeugt.
    LG Anne
  • Clara Hase 10. November 2018, 23:32

    wieder wunderbar fotografiert
    das strahtl Ruhe aus da.
    ich dachte aber immer der jüdische Leuchter sei 7 armig.

    und unten die Sitzbänke - sind sie der Mitte zugewandt?
    • Elisabeth Hase 11. November 2018, 10:49

      Du hast genau hingeschaut und ich habe es übersehen, dieser Leuchter ist ein Chanukkialeuchter, wie ich gelesen habe.
      "Das Symbol des Unendlichen wird in der Mathematik als eine liegende Acht dargestellt. Auch in der jüdischen Tradition symbolisiert der achte Buchstabe des Alefbets, Chet, den Übergang von der Zeitlichkeit zur Überzeitlichkeit, die Verbindung der Immanenz (Diesseitigkeit) zur Transzendenz (Jenseitigkeit). Der Name des frohen Lichterfests in der dunkelsten Zeit des Jahres beginnt nicht nur mit diesem Buchstaben, sondern ist auf vielfältige Weise mit der Symbolik der Zahl Acht verwoben. "(aus Jüdische Allgemeine)
      Zu den Sitzbänken kann ich nichts sagenLG Elisabeth
    • Kerstin Stolzenburg 12. November 2018, 19:20

      Interessant mit der Zahl Acht. Ich habe darüber auch schon viel gelesen, hatte das aber bislang vor allem auch mit dem christlichen Glauben in Verbindung gebracht (achteckige Taufbecken oder das Oktogon im Kirchenbau, z.B.). Immer wieder interessant, wie viele Dinge inhaltlich miteinander verwoben sind.
      LG. Kerstin
  • Vitória Castelo Santos 10. November 2018, 22:06

    Super Motiv und ein klasse Foto
    LG Vitoria

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