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Die Gleisbaumaschine

Die Gleisbaumaschine

940 3

F. Paul


Basic Mitglied, Mainz

Die Gleisbaumaschine

rollt am 09.08.2012 durch den Delitzscher Gbf, vorbei an Wasserturm und Befehlsstellwerk "B 2" rumpelt sie recht gemächlich über die Weichen und wird später vor dem Ausfahrsignal zum Halten kommen. Seit Anfang August ist diese Strecke über Klitschmar, Reußen und Peißen nach Halle (Saale) aus ihrem Dornröschenschlaf gerissen worden, seit die direkten Gleise von Bitterfeld nach Halle wegen im Wasserbad verrostender Stahlschwellen bis auf weiteres gesperrt sind. Diese Fuhre, eingestellt durch die Pressnitztalbahn als DBV 20949 von Elsterwerda nach Merseburg, war wohl einer der interessanten Züge auf dieser noch im alten DR-Design erhaltenen Strecke, von der an diesem Tag unzählige Fotos enstanden sind, weil es ja hieß, die Sperrung der direkten Strecke wäre ja nur "kurzzeitig".
Hier geht es zum Reisebericht:
http://www.eisenbahnwelt.com/20120809.html

Kommentare 3

  • Klaus Berlin 20. Oktober 2012, 18:30

    @ Paul, wie es zu "anhaltinisch" kam, weiß ich nicht. Aber Anhalter und anhaltisch ist eigentlich korrekt. Doch was heißt das heute noch?
    Wichtiger sind Deine tollen Fotos! VG Klaus
  • F. Paul 20. Oktober 2012, 16:50

    Hallo Klaus!

    Das mit dem "Anhaltinischen" bezog sich mehr auf den heutigen Verlauf der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt. Letzteres Bundesland ist ja ziemlich zusammengestückelt worden.
    Ist "Anhaltinisch" denn nicht richtig? Bei meinen Großeltern in Leipzig hieß es in den sechziger/siebziger Jahren immer: "Wir fahren ins Anhaltinische!", wenn es in die Dübener Heide ging (Obwohl es ja da nur die Bezirke Leipzig und Halle gab).
  • Klaus Berlin 20. Oktober 2012, 13:30

    Gleisstopfmaschine und Schotterpflug sind eine gute Wahl als "Titelfoto" Deines interessanten Reiseberichtes, auch wenn diese auf der "Rennbahn" zwischen Bitterfeld und Halle noch lange nicht gebraucht werden, leider!

    Danke für die vielen schönen Fotos in Deinem verlinkten Bericht, find ich ganz toll!
    Habt Ihr gut gemacht...

    Ein klitzekleiner Hinweis zu Deinem Text:
    Diese Strecke hat natürlich keine anhaltinische (oder anhaltische, wie es richtig heißen würde) Seite, denn Halle hat genauso wenig mit Anhalt zu tun, wie Stralsund mit Mecklenburg oder Schwerin mit Pommern ;o)
    Mit dem Wiener Kongress bekam Preußen 1815 die Provinz Sachsen, wodurch das Königreich Sachsen deutlich in Richtung Osten und auch Süden verkleinert wurde und schließlich hier überhaupt eine Grenze entstand. Das zerklüftete Herzogtum Anhalt hingegen lag deutlich nördlicher.
    Interessant ist in dem Zusammenhang, dass eine der wichtigsten von Berlin ausgehenden Eisenbahnstrecken, Berlin - Halle (Saale) bis heute umgangssprachlich in Berlin die "Anhalter Bahn" geblieben ist. Aber sie wurde ja auch 1841 von Berlin nach Köthen in Anhalt eröffnet, für mich ein Phänomen, Wittenberg - Halle kam erst später!

    Ich freue mich auf Deinen nächsten Bericht!
    Viele Grüße Klaus