Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
der traurigkeit entfliehen

der traurigkeit entfliehen

699 3

der traurigkeit entfliehen

sie sitzt im zug am fenster. in der hand zerknitterte benutzte taschentücher, mit denen sie ständig die tränen aus ihrem gesicht zu wischen versucht.
erfolglos.
immer wieder folgen neue.
sie schaut aus dem fenster.
versucht sich zu konzentrieren, auf die landschaft, auf irgendetwas anderes.
nur nicht nachdenken, erinnerungen nicht zulassen.
einige schauen sie komisch an.
da sitzt ein mädchen im zug und weint.
kommt nicht jeden tag vor.
sie hasst mitleidige blicke.
so schlimm ist es ja nun auch nicht denkt sie trotzig, obwohl immer wieder neue tränen fließen...
so schlimm ist es ja doch nicht.
scheiß liebeskummer.
immer und immer wieder.
warum lernt man nicht dazu?
ein bahnhof... noch ein bahnhof.
sie will nur noch heim. weg von dem ort der erinnerungen.
wo alles begann.
wo alles endete.
erinnert sich mit wieviel vorfreude sie gefahren war.
wie ein kind das sich auf weihnachten freut.
und nun sitzt sie hier, mit nix als einem schwindenden päckchen papiertaschentücher und ein paar traurigen erinnerungen.
einer tasche mit einem fotoapparat, dessen bilder sie wohl so schnell nicht anschauen wird.
mit einem mp3 player, wo jedes lied eine erinnerung ist.
einem einkaufszettel, der bände spricht.
sie schließt die augen und versucht die erinnerungen zu vertreiben...


wenigstens bis zum nächsten bahnhof.

Kommentare 3

  • gedankenchaos 16. August 2007, 7:35

    danke erst einmal für dein ausführliches feedback. ich selbst bin mit der zusammenstellung auch nicht so zufrieden. mir gefallen auch die ecken in der mitte nicht so richtig. aber wusste ncih wie ich sie wegbekommen kann.
    das bild unten rechts soll dafür stehen das man sich versucht von der traurigkeit zu entfernen und die augen schließt. mh das man die traurigkeit nicht genug sieht...
    okay :)
    ich hatte bevor die bilder enstanden sind ganz schrecklich viel geweint, man sieht es vielleicht noch etwas an den geröteten augen. ich hatte mich gerade halbwegs beruhigt und fotos gemacht um meine eigene stimmung aufzufangen. vorher wäre ich glaub dazu nich in der lage gewesen ^^
    ich nehme mir aber auf alle fälle deine kritiken an.
    dankesehr für den kommentar.
  • gedankenchaos 16. August 2007, 7:35

    danke erst einmal für dein ausführliches feedback. ich selbst bin mit der zusammenstellung auch nicht so zufrieden. mir gefallen auch die ecken in der mitte nicht so richtig. aber wusste ncih wie ich sie wegbekommen kann.
    das bild unten rechts soll dafür stehen das man sich versucht von der traurigkeit zu entfernen und die augen schließt. mh das man die traurigkeit nicht genug sieht...
    okay :)
    ich hatte bevor die bilder enstanden sind ganz schrecklich viel geweint, man sieht es vielleicht noch etwas an den geröteten augen. ich hatte mich gerade halbwegs beruhigt und fotos gemacht um meine eigene stimmung aufzufangen. vorher wäre ich glaub dazu nich in der lage gewesen ^^
    ich nehme mir aber auf alle fälle deine kritiken an.
    dankesehr für den kommentar.
  • Verena Sch. 15. August 2007, 23:10

    Mir gefällt die Anordnung der vier Bilder, abwechselnd Farbe und schwarz-weiß. Schade, dass es so klein ist, dadurch wirkt es etwas zusammengedrängt. Man kann sich gar nicht recht auf die Einzelheiten einlassen. Das Bild rechts unten finde ich in sich nicht ganz stimmig. Das wirkt nicht wie ein ganzes, dadurch, dass der Kopf so weit vom Fenster entfernt ust und die Zugfenster so einen schwarzen Rand haben; der trennt in diesem Fall das Bild.
    Für mich kommt auch die Traurigkeit etwas zu wenig rüber, die im Text erwähnten Tränen sind nicht zu sehen. Manche Ausschnitte hätten auch größer ausfallen können, rechts oben z.B. finde ich den Kopf zu stark abgeschnitten. In der Kopfhaltung hätte man auch etwas mehr abwechseln können, vielleicht einmal zeigen, wie sie mit dem Taschentuch die Tränen wegwischt oder so...

    Der Text an sich ist aber ein Kunstwerk. Mir ist es letztens auch passiert, dass mir gegenüber im Zug ein junges Mädchen weinte. Am Bahnhof zuvor hatte es sich anscheinend von Freunden verabschiedet (sie stand bis zum letzten Moment bei offener Tür im Zug und hat mit ihnen geredet. Daran haben mich deine Bilder erinnert...

    Ich hoffe, ich habe dein Werk nicht zu sehr zerredet; ich finde die Idee sehr schön, auch die Einzelbilder sind anspruchsvoll (am besten finde ich links unten) Die Farben sind stimmungsvoll und passen gut zu den Motiven. Auch die z.B. Unschärfe rechts oben in der Landschaft gefällt mir ausgesprochen gut.

    Viele Grüße und viel Spaß beim Experimentieren,
    Verena

Schlagwörter

Informationen

Sektion
Views 699
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz