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der Traum vom Reisen

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Editors' Choice

Es geht ums Entdecken, sowohl bei der Reise als auch bei der Fotografie. Beides braucht Zeit, beim Reisen damit die Seele nachfolgen mag, bei der Fotografie, so hat man oft geargwöhnt, dass sie die Seele einzufangen vermag. Reisen und Fotografie scheinen zusammen zu gehören als zwei Seiten einer geistigen Haltung.
Das Bild hier hat auch zwei Seiten, eine ruhige, detailbeobachtende, die in die Tiefe geht, und eine weite dynamische, welche die (Licht-)Stimmung einfängt. Apollo und Dyonisos, die zwei gegensätzlichen Wesen, die sich bekanntlich den Tempel teilen mussten, Kontemplation und Lust.
Jedem Ort wohnen eigene Nuancen inne, wer sich als Fotograf die Zeit nimmt, dem offenbart sich der Geist des Ortes, in den feinen Details, wie links, oder im großen wie zum Beispiel dem vorherrschenden Licht im Bild rechts.

Kommentare 29

  • sea.inside 24. Juli 2020, 21:40

    ...das braucht bei mir noch eine Weile, um anzukommen...
    • DereL 25. Juli 2020, 8:46

      Wohl erst einen guten Ort zum Starten haben, um anschließend wieder heimzukommen.  ;-)
    • sea.inside 25. Juli 2020, 11:32

      Yessss! :-)

      (...)

      Es gibt viele Bilder bei Dir, die ich immer wieder anschaue und (auch wenn Du das nicht so gerne hörst) einfach nur schön finde - zunächst einmal "nur".
      So wie dieses hier.
      Ja, die Ästhetik, die feine Spannung der beiden Seiten, die "visualisierten" Geräusche (klapperndes Geschirr, Kaffeehausplaudern --- klirrendes Geschirr, quietschende Bahnräder, das Rattern der Schwellen), die hier zusammengebracht werden, obwohl sie ursprünglich vielleicht gar nicht in Verbindung standen und somit auch gleich noch Gerüche "transportieren" (Kaffee, Backwaren --- dieser typische Bahngeruch aus heißgebremsten Schmierfetten, vermischt mit Zigaretten).

      Weiter bin ich aber in meiner Wahrnehmung zu diesem Bild noch nicht gekommen.
      Aber so, wie ich Deine Bilder inzwischen "kenne", ist da noch mehr drin...

      mmhhh...
      Auch ein wenig die Spannung zwischen den Gefühlen:
      Die "gemütliche", beschützende Atmosphäre im Kaffeehaus, die alle 10 Minuten durch das Klirren unbewusst und fast unmerklich "erschüttert" wird.
      Verdrängt.
      Bis zum Rausgehen.
      Dann überall Lärm und auch eine Art Bedrohung, die wir aber ebenfalls gelernt haben, zu verdängen, auszublenden.
      Und mitten im Trouble diese Insel, die mit dem Kaffeehaus-Duft fast unmerklich wieder herüberweht und zur Beruhigung den Traum von süßen Törtchen auslöst.

      (...)
    • sea.inside 26. Juli 2020, 16:08

      ...wie entspannt sich doch diese Reise jetzt guckt! ;-)
  • Anders Varnaemen 11. Januar 2020, 15:43

    Ein etwas anderer Eindruck von New York ... schon deshalb sehr sehenswert.
  • Sabine Hanse 18. November 2019, 18:27

    Eine Einladung, einen Ort zu entdecken.
  • Jörg Klüber 25. September 2019, 20:22

    Glückwunsch!
  • Plenilunio 19. September 2019, 16:38

    Die Bilder, die man hoert....
  • barbara klein 6. September 2019, 10:38

    Diese Bildkombination ist überwältigend ästhetisch. Erst nach dieser Wahrnehmung konzentrierte ich mich auf die Editor's Choice-Beschreibung, worin mir Insbesondere der letzte Satz ausnehmend gut gefällt. Glückwunsch zum Krönchen!
    Grüße von Barbara
  • Andreas Hurni 2. September 2019, 16:40

    Sehr schön
    ich mag diese Anordnung zweier Aufnahmen in einem Bild.

    Gruss
    Andreas
  • Jörg Klüber 29. August 2019, 20:14

    Gratuliere!
  • Eckhard Meineke 29. August 2019, 9:58

    Wer so Poetisches schreibt, ist gewiss nie mit der Deutschen Bahn gefahren. Oder hat die Kraft zur Ausblendung allen Übels. Das ist vielleicht sowieso eine der wichtigsten Fähigkeiten des Menschen. ;-)
  • AnSichtsSachen15 29. August 2019, 9:44

    genauso soll ein gutes foto aussehen, eine passende zusammenstellung.
    die zweigeteilten mag ich sowieso.
    lg di
  • susanna-ka 29. August 2019, 9:05

    Eine interressante Zusammenstellung.
    Herzliche Grüße, Susanna
  • unterFalschemNamen 27. August 2019, 20:45

    Zeit zurückzukehren!
    Glückwunsch...
    VG
    uFN
  • Editors' Choice 27. August 2019, 18:36

    Es geht ums Entdecken, sowohl bei der Reise als auch bei der Fotografie. Beides braucht Zeit, beim Reisen damit die Seele nachfolgen mag, bei der Fotografie, so hat man oft geargwöhnt, dass sie die Seele einzufangen vermag. Reisen und Fotografie scheinen zusammen zu gehören als zwei Seiten einer geistigen Haltung.
    Das Bild hier hat auch zwei Seiten, eine ruhige, detailbeobachtende, die in die Tiefe geht, und eine weite dynamische, welche die (Licht-)Stimmung einfängt. Apollo und Dyonisos, die zwei gegensätzlichen Wesen, die sich bekanntlich den Tempel teilen mussten, Kontemplation und Lust.
    Jedem Ort wohnen eigene Nuancen inne, wer sich als Fotograf die Zeit nimmt, dem offenbart sich der Geist des Ortes, in den feinen Details, wie links, oder im großen wie zum Beispiel dem vorherrschenden Licht im Bild rechts.
  • Plenilunio 22. Juli 2018, 4:57

    Dimensionenbild!! Ich hoere, wie die Tassen zittern....