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Der "Spatz von Paris" wurde 99

Der "Spatz von Paris" wurde 99

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smokeonthewater


World Mitglied, Berlin

Der "Spatz von Paris" wurde 99

Das Grab von Édith Piaf auf dem Friedhof Père Lachaise.
Édith Giovanna Gassion, verheiratete Lamboukas, genannt Piaf ("Spatz"), hätte gestern, am 19. Dezember, ihren 99. Geburtstag gefeiert.
Aber sie wurde nicht mal 48 Jahre alt.

"À quoi ça sert l'amour ?" ("Inwiefern dient das der Liebe?") mit ihrem Ehemann Theo Lamboukas, genannt Sarapo, bei ihrem letzten Konzert,
das sie am 12. Dezember 1962 im niederländischen Nijmegen gab: https://www.youtube.com/watch?v=7lWQNVIG2Lw

Kommentare 6

  • gelbhaarduisburg 21. Dezember 2014, 11:56

    Ja, solch wunderbare - oder besser noch: wunderbar-simple - Lieder gibt es nicht mehr...
  • smokeonthewater 21. Dezember 2014, 11:22

    @GHD: Schöne Geschichte. Nur die Lieder haben sich bis heute geändert, fürchte ich.
  • gelbhaarduisburg 21. Dezember 2014, 10:35

    Meine Großeltern waren mit ihrem Binnenschiff vom äußersten Osten Deutschlands in den äußersten Westen gekommen und lebten in einem 200-Seelen-Dorf am Rhein. Meine Mutter war, was man damals, 1962, einen „Backfisch“ nannte, meine Großmutter war schon 59. Opa fuhr noch mit seinem Schiff durchs Land, Oma und Mama arrangierten sich im Dorf so gut es eben ging mit der niederrheinischen Mentalität und der für die Zeit typischen Engstirnigkeit: meine Mutter war bereits als 12jährige Opfer boshaften Dorftratsches geworden, weil eine Nachbarin sie in der nächsten Stadt beim Eisessen mit einem gleichaltrigen Jungen gesehen hatte. Es verrichteten die damals noch so genannten „Gastarbeiter“ schweißtreibende Aufgaben wie den Straßenbau, und ein kleines Trüppchen junger Griechen kümmerte sich um eben diesen in dem Dorf, das Emmelsum heißt und an der Schnittstelle von Rhein und Wesel-Datteln-Kanal liegt. In einen der attraktiven jungen Griechen verliebte sich eine Kriegerwitwe, und sie lebte die heiße Romanze zu dem gut zwanzig jüngeren Mann offen aus. Ein zweiter Frühling nach Krieg, Elend und langer Einsamkeit. Natürlich zerriss sich das ganze Dorf das Maul aufs Boshafteste und machte der Frau das Leben schwer. „À quoi ça sert l'amour?" wurde damals in den Radios gespielt, die Romanze zwischen der etwa gleichaltrigen Piaf und ihrem jugendlichen Théo kursierte in den Klatschspalten der einschlägigen Gazetten, und als die Frau den beißenden Spott der Leute nicht mehr aushielt, ließ sie ihrer Wut auf offener Straße freien Lauf. Meine Mutter zitiert noch heute mit breitem Grinsen deren Worte, die da lauteten:

    „Na, leckt mich do´ all´ am Arsch! Wat die Piaf daaf, dat daaf ich auch!!!“
  • Fotobock 21. Dezember 2014, 0:46

    Eine große Künstlerin- schön ihr zu gedenken. lg Barbara
  • smokeonthewater 20. Dezember 2014, 23:56

    Aber natürlich will ich! Was dachtest Du denn!
  • gelbhaarduisburg 20. Dezember 2014, 23:50

    Die große Edith, eine meiner Lieblingsstimmen!!! Zu "À quoi ça sert l'amour?" habe ich eine besondere Beziehung und eine kleine Geschichte aus meiner Familie... Ich schreibe sie hier aber nur auf, wenn Du willst.

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Kamera SLT-A35
Objektiv Sony DT 35mm F1.8 SAM (SAL35F18)
Blende 4
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 35.0 mm
ISO 160