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w.marin


Premium (World), Miesbach

der rote faden

(ab-)sperrbarriere augsburg, 01/2020

der rote faden: das nachdenken in der geschichte geht weiter. (habe das foto vor über einem jahr am anfang der corona-krise schon mal veröffentlicht)
...
es gibt ja nicht nur corona, impfgerechtigkeit, impf-neid, die verteilung der impfdosen in der welt: wie viel in israel? wie viel in palästina, in afrika?
es gibt ja nicht nur den klimawandel...
syrien?
ukraine?
sogen. querdenker?
....

Kommentare 25

  • pepe k 9. Mai 2021, 19:26

    Hallo Werner
    dann machen wir uns noch einmal auf ("der rote Faden" dauert ja auch schon über ein Jahr)  :-)     und wohl kaum ein Thema hält unsere Generation emotional und geistig so beschäftigt - vielleicht damals Vietnam und die, zeitlich oder inhaltlich, damit verbundenen Ereignisse - Studentenproteste, Friedensbewegung, Club of Rome, Blackpower ....  (Ähnlichkeiten??)
    Stillstand und Veränderung: ein roter Faden; Hoffnung und Enttäuschung: ein roter Faden; Worte und Taten: ein roter Faden; Wohlstand und Armut: ein roter Faden; Solidarität und Egoismus: ein roter Faden ?!
    Die englische Marine wob früher einen roten Faden in ihre Taue um sie vor Diebstahl zu schützen. Wurde versucht ihn zu entfernen löste sich das gesamte Seil auf.
    Vielleicht ist diese Dualität nötig für den Zusammenhalt, vielleicht müssen wir diese Dualität überwinden für den Zusammenhalt; aber je größer die Herausforderungen werden, desto drängender wären Lösungen im Konsens und auf einer humanen, solidarischen Basis.
    Ein roter Faden: Veränderung, Hoffnung, Solidarität und der Kampf mit dem Optimismus   :-)
    Aber wir sollten uns auch an die Erlebnisse erinnern, die wir erlebt oder durchstanden haben und uns auf die Schätze des Lebens freuen, die doch hoffentlich bald wieder kommen.
    (Senf dazu beendet ;-)  )
    Herzliche Grüße und bis bald   pepe
    • w.marin 10. Mai 2021, 10:25

      servus pepe,
      vielen dank für deinen "senf".
      den roten faden werden wir vermutlich nicht aufhalten. und ob wir die "dualität überwinden", weiß ich auch nicht.
      vielleicht dies:
      weiter nachdenken, zähne putzen, wählen gehen, arbeiten, fotos machen, bäumchen pflanzen, solidarisch sein, nett sein, steuern zahlen, ein bisschen system überwinden, freunde haben, freude haben, lieben lernen, achtsam sein natürlich, dankbar sein, in den urlaub fahren, auto fahren, rad fahren, schlafen, essen, zähne putzen ...
      herzliche grüße zurück und ja: bis bald!
      werner
  • Ines27 9. Mai 2021, 10:28

    Ja, der rote Faden. Eine entsetzliche Erkenntnis. Es scheint nur noch Baustellen und Krisen zu geben. Es zieht sich durch alle Bereiche des Lebens, auf allen Kontinenten. Wo sollen wir nur anfangen? Und wie? LG Ines
  • Geri Barreti 8. Mai 2021, 17:11

    das Leben muss weitergehen, allem Chaos zum Trotz!
  • Klaus Rex 8. Mai 2021, 12:55

    Hier wird wieder Art produziert Werner die du mit einem mehr als passenden Text versehen hast . Gruß in den Süden Klaus !!!!!!
  • Plenilunio 8. Mai 2021, 0:53

    Ich nenne ihn: absolutes Gehoer...
  • Dirk-E 7. Mai 2021, 20:21

    Gut wenn man den roten Faden nicht aus den Augen verliert in dieser merkwürdigen Zeit ...
    VG Dirk
  • anne gattlen 7. Mai 2021, 13:52

    Gute Gedanken zu einem kunstvollen Bild.
    Hast im Moment eine eindrücklich kreative Phase.
    Chapeau!
    Lg 
    anne
    • w.marin 7. Mai 2021, 13:55

      danke anne! mal mehr mal weniger -:))
      hoffe es geht dir gut. herzliche grüße werner
  • bildlich 24. März 2020, 9:53

    Ein bisschen inne halten und Demut ist mehr als angesagt, manchmal kommen höhere Mächte, auf die wir keinen Einfluß haben. Eine kunstvolle Arbeit, mit hintergründigen und anregenden Gedanken, das können wir mehr als gebrauchen, zu jeder Zeit.
    lg claudia
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  • Dirk-E 18. März 2020, 9:43

    Auch als Mehrfachbelichtung gelungen!
    VG Dirk
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  • anatolisches Glühwürmchen 14. März 2020, 22:49

    Wunderbar, diese feinen transparenten Farbschichten. Eigentlich viel zu schön, um mit all den Schrecklichkeiten die du oben beschreibst in Verbindung gebracht zu werden. 
    Ich denke da eher an Blätter mit Gedichten, zärtlichen Briefen, die sich Schicht um Schicht aufeinander beziehen, ineinander verflechten, miteinander geteilt werden. Der rote Faden des Dialogs! Liebe Grüße, Ana
  • lavendelbleu 14. März 2020, 22:30


    Wir sehen jetzt gerade, wer den Faden in der Hand halten will, wer daraus ein Netzwerk flicht und wer sein eigenes Mäntelchen stricken möchte.. Alles ist gerade dabei..
    Deine Aufnahme und Dein Beitrag machen betroffen! Gut so!
    LG von lavendelbleu

  • s. monreal 14. März 2020, 21:47

    Doppelt hält besser und ist (noch) besser!
    VG Stephan
  • pepe k 14. März 2020, 16:06

    Herzlichen Glückwunsch !
    Hier meine Gedanken zur momentanen Lage und die Hoffnung, dass gerade auch die Kunstschaffenden und -vertreiber, die Kleinkünstler und -unternehmer diese Zeit gut überstehen werden.
    Die Frage nach den Profiteuren der momentanen Krise führt natürlich auch zu 2 Kategorien – die Verschwörungstheorien und den Kapitalismus. Verschwörungstheorien gibt’s ja zu (fast) allen Ereignissen – sollten wir sie ernst nehmen und zum Teil unserer Gedanken machen? Könnten sie Teil einer Lösung werden? Ich denke nicht!
    Kapitalismus – aus jeder Krise gehen Sieger hervor, aus jedem Krieg gehen Gewinnler hervor und aus jeder Verknappung erwächst Vermehrung.
    Nichts Neues und wir nehmen es (wenn auch mit Empörung) hin.
    Corona als Chance !
    Corona hat die Welt jetzt schon verändert und mit einem etwas anderen Blick und einer humanitären Lenkung kann der Virus die Gesellschaften positiv verändern.
    So wird langsam immer deutlicher worauf wir den Fokus legen (sollten) und auf welche Fragen wir neue Antworten finden sollten. (Kleine Veränderungen sind doch schon spürbar – wenn auch zum Teil erzwungen – und Gewichtungen verschieben sich: Eltern können erstmal 5 Wochen intensiv Zeit mit ihren Kindern verbringen! Die Alten, bisher als Belastung unserer Rentenversicherung empfunden, erhalten unseren besondern Schutz! Pflegepersonal wird zur geschätzten Stütze der (kranken) Gesellschaft! Milliardenschwere Ersparnisse werden verteilt! Die Nachbarschaften kümmern sich um die Nachbarn! Die Sinnhaftigkeit der Globalisierung (aus Profitgier) wird in Frage gestellt! USW.!
    In Anbetracht der Bedrohung und der Empathie mit den gesundheitlich und finanziell Betroffenen soll die positive Sichtweise nicht zynisch klingen und soll sie nicht sein! Doch was könnte aus der Welt werden, wenn Solidarität und Humanität aus dieser Krise als Sieger hervor gingen!

    Stay cool and take care !
    Alles Gute

    pepe
    • w.marin 14. März 2020, 16:44

      danke pepe! klasse. über solche kommentare freut sich jeder, ich ganz besonders: bringen sie doch möglichkeiten zur sprache, wo andere nur dunkelheit sehen. besonders in krisenmomenten eine ganz wichtige erfahrung. dann bin ich mal froh, dass du mit der technik nicht so... und dass dein kommentar somit im öffentlichen bereich gelandet ist.
      cari saluti + a presto! werner
    • anatolisches Glühwürmchen 15. März 2020, 17:30

      @pepe k:Vielen Dank für diese positive Vision! Ich denke auch, Corona ist die Chance, uns wieder zu besinnen, wie verletzlich unsere Welt ist, wie sehr jeder Mensch plötzlich betroffen sein kein. Für uns alle gibt es Zeiten, in denen wir auf Solidarität,Unterstützung und Zusammenhalt  ganz existenziell angewiesen sind. 
      Viele Grüße, Ana
  • manfred.art 14. März 2020, 14:54

    für mich ist es das tor in die welt nach draussen,  mag es!  herzlichst manfred