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Der Ölberg - Marienstraße

Mein Kiez.

Ölberg
Ölberg ist die lokale Ortsbezeichnung für ein Wohnviertel des Wuppertaler Stadtteils Elberfeld, das die südliche Hälfte der Elberfelder Nordstadt bildet. Der Name geht darauf zurück, dass noch in den 1920er Jahren in diesem hauptsächlich von Arbeitern bewohnten Viertel – im Gegensatz zu dem unmittelbar westlich anschließenden bürgerlichen Briller Viertel – viele Häuser nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen waren und die Wohnungen hauptsächlich mit Öl- respektive Petroleumlampen beleuchtet wurden.
Dieser Altstadt-Teil ist eines der größten zusammenhängenden Denkmalgebiete in ganz Deutschland. Die Häuser stammen größtenteils aus der Gründerzeit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in der schnell Wohnraum für die Arbeiterschaft der prosperierenden Industrie geschaffen werden musste.

Kommentare 17

  • Eifelpixel 8. März 2021, 9:27

    Ein sehr schönes Eckhaus mit Charakter
    Gute Tage wünsche ich dir Joachim
  • Sarah Tustra 5. März 2021, 18:07

    Über den Erker hab ich mich auch gewundert, aber auch andere Malerarbeiten sind offenbar nicht abgeschlossen. Der Vorgarten hatte mal ein schönes, schmiedeeisernes Tor, und war auch sonst ziemlich mit Gestrüpp zugesichert. Das war vor vielen Jahren auch ein Problem, als es darum ging, von dort in einer Nacht und Nebelaktion, ein Seil herab zu lassen, um eine Figur in der Mauernische darunter aufzustellen. Aber, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, und der "Todesengel von Wuppertal" steht nun schon über 30 Jahre dort.
    Der "Todesengel von Wuppertal"
    Der "Todesengel von Wuppertal"
    Sarah Tustra

    Im Parterre wohnte eine spanische Familie, mit 3 wunderschönen Töchtern. Die sind in den Kindergarten gegangen, wo heute das Katzengold residiert.
    • Sarah Tustra 5. März 2021, 19:12

      Stimmt, ich erinnere mich. Hab auch die Geschichte von dem Steinmetz hier schon mal erzählt meine ich. Schon witzig, damals musste man höllisch aufpassen, nicht erwischt zu werden, und heute ist es auf der Denkmalliste. Da gab es noch ein paar andere, ähnliche Aktionen, einmal wars auch ziemlich knapp, eine Faust aus Stein, vor der Kirche Calvinstrasse, die aus dem Pflaster hochkriecht. Die Pflastersteine waren schon weggeräumt, als jemand von der Gemeinde kam, und wissen wollte, was da los ist. Als er zum Telefonieren ins Pfarrbüro ist, war ne schnelle Flucht angesagt. Der "Todesengel" ist das einzige Relikt, der damaligen Aktivitäten, das die Zeiten überdauert hat.
    • oilhillpitter 5. März 2021, 19:20

      Der Todesengel steht auch bei mir immer auf der Liste wenn ich Auswärtige hier mit in mein Wuppertal nehme. Früher hätte ich das als "grober Unfug" abgetan. Heute finde ich das einfach nur stark und cool.
      Wird man im Alter lockerer und verständiger, aufgeschlossener.
      Ich hoffe es.
    • Sarah Tustra 5. März 2021, 19:31

      Irgendwie wars ja auch grober Unfug, wir haben uns förmlich vor Lachen in die Hose gepinkelt.Und am nächsten Tag, stolz wie Oskar, als die WZ titelte "Woher kam der Todesengel"?
    • oilhillpitter 5. März 2021, 19:37

      Ich denke das war doch das Ziel. Besser ging's doch gar nicht.
  • Vitória Castelo Santos 5. März 2021, 15:43

    Eine sehr interessante Fassade. LG Vitoria
  • anne47 5. März 2021, 15:10

    Ein schöner Anblick bei dem blauen Himmel, nur der Erker könnte mal wieder etwas ausgebessert werden.
    LG Anne
  • Sigrun Pfeifer 5. März 2021, 12:47

    Mei Wuppertal. Dein Ölberg ! So wunderschön ist dieses Haus mit dem besonderen Dach. Der Himmel passt hier mit seinem herrlichen Blau perfekt. LG Sigrun
  • Frank G. P. Selbmann 5. März 2021, 10:24

    ein sehr schöner kiez, pitter. für deine aufnahme hattest du ganz offensichtlich perfektes licht. jedenfalls kommt der prachtbau bestens zur geltung.
    lg franKS
  • Torsten TBüttner 5. März 2021, 9:32

    Gründerzeit pur!
  • smokeybaer 5. März 2021, 9:17

    In schönem Licht gezeigt gr Smokey
  • mheyden 5. März 2021, 8:39

    Ein sehr schönes Gebäude!