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Der Fotostandpunkt von gerald pforte...

Der Fotostandpunkt von gerald pforte...

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Lutz68


World Mitglied, Vogtland

Der Fotostandpunkt von gerald pforte...

...ca. 20 Jahre zurück . Es war der erste große Arbeitseinsatz bei der Presßnitztalbahn . Für die vielen Bauhelfer , die man erwartete , hatte die NVA (gab es damals noch ) ein Zeltlager für die Übernachtung aufgebaut . Im Bild sind die Waschbecken zu sehen-gespeist von einen Ural-Wasserwagen . War auch sehr erfrischend --es war ja Sommer und von der Arbeit schwitzten alle wie die Schweine .....Damals lagen hier noch keine Gleise und der Lokschuppen war noch eine Ruine . Man sieht auch noch keine Schornsteine und das Dach war nur geflickt ,weil es reintropfte . Hochachtug gilt den damaligen Organisatoren--alles junge Leute ,die das aus den Nichts heraus auf die Beine gestellt hatten . Auch wusste man noch nicht ob es gelingen würde , da die politische Lage ( -noch ) unsicher war . Die Gesetze waren neu und schwer zu verstehen .Und bevorzugt wurden meistens die Investoren, die viel Geld hatten ( meist Westdeutsche ) -die bekamen auch die Grundstücke ( Treuhand ) . Und der noch recht junge Verein hatte verständlicherweise nicht viel Geld . Damals sah man auch noch keine greifbaren Ergebnisse . Heute ist viel fertig und die Museumszüge rollen . Das motiviert natürlich noch mehr , wenn man die Früchte von jahrelanger Arbeit sehen kann .

Kommentare 2

  • Olaf Herrig 22. Januar 2010, 10:22

    Eine interessante Aufnahme!
    Es ist wirklich erstaunlich was "die Verrückten aus dem Preßnitztal" alles geschaffen haben. Und wo würde ich hinfahren wenn es Jöhstadt und die Preßnitztalbahn heute nicht gäbe...
    Die Leute dort unterstützt man gern!

    Gruß, Olaf.
  • Vir Tuell 21. Januar 2010, 15:05

    Kein (oder gerade doch ein) Vergleich mit heute! Ich sehe es wie Bernd. Hut ab vor der Leistung dieser Eisenbahnfreunde. Enthusiasmus ist nicht alles. Es braucht auch noch andere Talente, vor allem Beharrlichkeit. Ich freue mich mit denen, die bei der Stange geblieben sind und etwas einmaliges aufgebaut haben.

    Zugegeben, wenn man die Anfänge, wie hier auf dem Bild ganz deutlich zu sehen, bedenkt, es ist unfaßbar, was entstanden ist. Darum finde ich es großartig an die "Stunde Null" zu erinnern.