Der Emir von Kathar

Der Emir von Kathar

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Der Emir von Kathar

Der Emir von Katar hat als Feriendomizil für seine Familie griechische Eilande gekauft und möchte auch in die Wirtschaft des Landes investieren. Zuerst aber muss sich der Staatschef des arabischen Landes mit den griechischen Behörden einig werden: Die wollen ihm sein 250 Quadratmeter großes Bad nicht genehmigen.
Eine Küche von 1000 Quadratmetern, ein Bad auf 250 Quadratmetern? Für den Emir von Katar, Hamad bin Khalifa Al Thani, eigentlich kein Problem. Sollte man meinen. Der Emir hat jedoch eine Immobilie in Griechenland gekauft, da ist die Bürokratie mächtiger als jeder Scheich.
Die Liebe des Katarers zu ein paar exklusiven griechischen Inseln soll schon vor vier Sommern begonnen haben. Da ankerte seine Jacht in den blauen Gewässern vor Ithaka, der mythischen Heimat des Odysseus. Der Blick des Reisenden fiel auf eine liebliche Inselgruppe vor der gegenüberliegenden Festlandsküste, bekannt als die Echinades. Viele der rund 20 Eilande sind schon lange in privater Hand, einige standen bereits eine Weile zum Verkauf. Für fünf Millionen Euro erwarb der Emir dann vor einem knappen Jahr Oxeia, mit 4,2 Quadratkilometern immerhin fast halb so groß wie das italienische Capri.
Die Steuern dürften den Staatschef des öl- und gasreichen Katar weniger stören, aber die Bauvorschriften machen ihm zu schaffen. Die Immobilienfirma bot die unbewohnten Meeres-Schönheiten als "ideales Investitionsobjekt mit unbegrenzten Möglichkeiten" an.
Aber der 60-Jährige will, so versichert der Bürgermeister von Ithaka, Ioannis Kassianos, gar keine Hotels bauen, sondern exklusive Feriendomizile für seine Großfamilie, 24 Kinder und drei Ehefrauen. Deshalb raufen sich seine Architekten auch die Haare über die griechischen Gesetze. Danach dürfen Villen nämlich nicht größer sein als 250 Quadratmeter. So groß, ließ der Emir wissen, sei allein schon sein Bad. Und für die Küche brauche er vier Mal so viel Platz, um all die erwarteten Gäste bewirten zu können.
(Auszug eines Artikels der Süddeutschen Zeitung 2013)
Der Scheich von Katar wird Anteilseigner der Deutschen Bank. Bei der zweitgrößten Kapitalerhöhung ihrer Geschichte werde die Bank allein Aktien über 1,75 Milliarden Euro an eine Investmentgesellschaft des Wüstenstaats verkaufen, kündigte das Haus an(Dies geschah im Mai diesen Jahres und gemeint ist die Privatbank DB )

Kommentare 14

  • WendenBlende 23. Juli 2014, 23:48

    Ja, das Geld wird auch hier siegen.
    Aber es freut mich in diesem Fall schon, daß die
    griechische Bürokratie gerade vor ihm nicht halt macht.
    LG
  • Solibieda Peter 12. Juli 2014, 21:09

    Tja, wie sagt man so schön, mit voller Hose kann man gut stinken.
    Ich denke, dass das Geld siegen wird.
    LG
    Peter
  • werner weis 10. Juli 2014, 23:51



    reich sein
    ein Zustand

    lass mich in Ruh damit

    - - -

    OK, da wären STEUERN ZU HOLEN
    das müsste doch jedem klar sein
    das müsste geschehen, denkt man
  • Gabriele Krug 6. Juli 2014, 20:03

    Der Mensch denkt groß, er handelt groß, da lässt er sich nicht gern in enge Grenzen weisen.
    Er muss wissen, wofür er seine Energie hergibt und ob es sich lohnt.
    Übrigens möchte ich nicht wissen, wie viele Menschen hierzulande arbeitslos wären, wenn ihre Wirkungsstätten mangels Investitionskapital abgewickelt worden wären. Statt dessen werden die Arbeitsplätze durch sein Kapital am Leben erhalten.

    Und heute verschafft er uns ein sehr schönes Bild!!!!
    Ich liebe dieses kühle, lichte Blau!!!

    LG von Gabi
  • FoCo-Graugans 5. Juli 2014, 20:35

    Puh.. das sind Zahlen...
  • Tassos Kitsakis 4. Juli 2014, 19:27

    Onassis hatte auch seinen Skorpios und niemand hat sich darum beschwert. Ich gehe davon aus, dass auch stolze Menschen ihren Kindern Essen und Bildung bieten wollen, in solchen Zeiten muss man auch bereit sein Kompromisse zu machen, ohne aber seine Seele zu verkaufen. Wo die Grenzen liegen, ist eine Frage - und Herausforderung - an die Gesellschaft.
    Gruss aus dem Ausland ;-)
    Tassos
  • Lemberger 2. Juli 2014, 21:16

    geld regiert die welt.....
    nein, keine zehn pferde würden mich auf so ein "ding" bringen...
    aber die aufnahme ist gut!
    lg mh
  • Photomann Der 2. Juli 2014, 17:49

    tja das is wenn man einen schlimmen Hirnkatarrh hat ....
  • Ernesto Ste Obscura 2. Juli 2014, 17:23

    Er kriegt was er will. Und dann dürfen nur noch seine Dienstboten das Eiland betreten....
    Sonst wie CandelaLight.
    lg Ernst
  • Runzelkorn 2. Juli 2014, 16:14

    Vermutlich ist dies keine Jacht,
    sondern ein Fußballstadion!
  • CandelaLight 2. Juli 2014, 15:51

    ...die Welt der Reichen und Mächtigen ist nur noch verrückt...!

    ...wünsche ihm einen chronischen Katarrh, damit er wieder
    Boden unter die Füße bekommt...
  • SabineC 2. Juli 2014, 6:47

    Andere und vor allem: absurde Dimensionen!
    Aber beeindruckend sieht das schon aus, dieses "Bötchen" im tiefblauem Meer
    Filakia
    Sabine
  • Eckhard Meineke 2. Juli 2014, 0:21

    So hat jeder 60jährige halt seine Probleme. Hierzulande wären nicht mal drei Ehefrauen erlaubt.