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Der Bunker von Buchenwald.

Der Bunker von Buchenwald.

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Andy Schröder


kostenloses Benutzerkonto, Meiningen

Der Bunker von Buchenwald.

zu dem vorherigen Bild:

no way out
no way out
Andy Schröder

ist dies nun der Innenraum zu dem Fenster.
Hier war die Folter Alltag.
Häftlinge durfen tagelang nicht gehen, sitzen oder liegen. Dazu wurde Mehl auf dem Boden ausgestreut um jede Bewegung feststellen zu können. An den Gittern der Zellen wurden zudem die Gefangenen aufgehänt. Das Überleben von mehr als 2 Wochen war hier eine Seltenheit. Das rechte Bild soll für einen Geistlichen stehen, der wegen einem falschen Gruß hier herein kam und leicht sogar aus dem KZ hätte entlassen werden können. Da er sich aber weigerte dem Führer an seinem Geburtstag den entsprechenden Gruß zu leisten wurde er letztendich hier ermordet. Er predigte von hier zu den anderen Gefangenen und hat ihnen hier Trost für die Seele gegeben.

Andy

P.S. zur Bearbeitung des alten Bilds hab ich dort wieder ein paar Gedanken geschrieben

Kommentare 18

  • Peter Ackermann 18. April 2007, 12:06

    Beim Betrachten des Bildes läuft es mir eiskalt den Rücken runter! Geht unter die Haut, gerade durch diese eindringliche Darstellung! Sehr gut!
    Viele Grüße!
    Peter
  • Ilona M. 17. April 2007, 12:26

    sehr eindrucksvoll, der text unterstreicht
    de eindruck, macht das bild "lebendig"
    manchmal fehlen mir einfach die richtigen
    worte..war in dachau, das macht mich zuerst
    eher stumm... so wie jetzt
    lg ilona
  • Andy Schröder 17. April 2007, 9:55

    zum Motiv: die dunklen Töne sollten vorherrschen.
    auf dem rechten Bild entstand bei der Tonwertverbiegung ein Kreuz, welches symbolisierend für den Pfarrer Paul Schneider. danke Martina Bie 2, für deine Hilfe.

    vielen Dank für die Anmerkungen.
    Ich bin derzeit beruflich leider sehr eingespannt, so dass ich meist nur Zeit für ein paar schnelle Bemerkungen hab.


    LG Andy
  • Gera E.Berg 1. April 2007, 15:56

    Hallo Andy.
    Bewegend deine Bilder zu diesem Thema.Ich hoffe Buchenwald ist Geschichte und sitzt nicht noch in unseren Wohnzimmern und macht Politik.
    Dein Bild gefällt mir sehr gut. LG Gera
  • Michael Leipold 28. März 2007, 21:29

    Ich verfolge schon eine weile deine Bilder zu Buchenwald.
    Du schaffst es immer wieder sie ausdrucksstark zu präsentieren.
    Ich war auch schon einige mahle dort und immer wider beeindruckt.
    LG Michael
  • Susan J. 28. März 2007, 19:41

    Wie die anderen Bilder des KZs hast du auch dieses hier wieder sehr gut dargestellt.

    Das einzige, was mich "stört", ist, dass das linke Bild etwas kippt...
  • Martina Bie. 24. März 2007, 0:20

    ich schreibe morgen ein paar gedanken zum thema bzw. zu den bildern. zunächst eine ergänzung: der geistliche war der weimarer pfarrer paul schneider.
    vg martina
    Weggeschlossen
    Weggeschlossen
    Martina Bie 1
  • Rainer Switala 23. März 2007, 12:06

    die düstere stimmung hier sehr passend
    der blick in die tiefe löst ängste aus
    arbeit mit aussage und macht sehr nachdenklich
    gruß rainer
  • Mario C. 21. März 2007, 23:31

    Die Begleitinfo lässt mich schaudern!

    Die Bilder zeigen wie grässlich Menschen sein können,
    Töten für falsche Ideale!
    Sehr Düstere Stimmung liegt in deinen Bildern sehr gut Abgelichtet !!


    Mfg. Mario
  • Regina Courtier 21. März 2007, 19:19

    Faszinierende Aufnahme.
    lg
    Regina
  • Ines M 21. März 2007, 17:17

    Sektion: Wahn der Menschheit - trifft den Nagel auf den Kopf.
    Man steuert mit deiner Bilderserie immer mehr auf die Grausamkeiten zu, die Luft wird förmlich immer blutiger. Wenn man sich die Menschen, und es waren Menschen, auf den Bildern in den Gängen und an den Stangen vorstellt, kann man sich seiner Rasse eigentlich nur noch schämen. Dein Text dazu deckt viele Wahrheiten auf, die Realität wird greifbar.
    Wie unglaublich stark dieser Geistliche doch war, selbstlos und uneigennützig. Gut, dass du seiner erinnerst.
    Der gezeigte Blickwinkel spricht einen sehr an. Das rechte Bild wäre allein gesehen auch ein Motiv wert, aber erst im Zusammenhang werden noch mehr Tatsachen sichtbar. Der Gang, v.a. der rechte, scheint unendlich lang und am Ende sind kleine vergitterte Fenster. Die Atmosphäre ist einfach nur kalt, genau wie die nackten Glühbirnen. Dazu das spärliche Licht und Farben, die eigentlich nicht farbig sind sondern einfach nur dreckig. Das die Fluchtpunkte unterschiedlich hoch liegen unterstützt für mein Empfinden die Länge der Gänge. Und da der linke Boden durch Größe und Farbe stark dominiert kippt links eigentlich nichts weg.

    LG Ines
  • Wilhelm Fotos 21. März 2007, 13:00

    Tolles Bild mit schlimmen Hintergrund.
    LG
    Norbert
  • Andre Helbig 21. März 2007, 12:51

    gut zusammengestellt, wirkungsvoll in Motiv und Licht. Etwas kritik möchte ich aber auch noch loswerden: das linke Bild, da befindet sich der Fluchtpunkt etwas tiefer als beim rechten, gut wäre wenn die beide auf einer Höhe liegen würden. Beim linken Bild ist der Fluchtpunkt auch sehr am Bildrand. Soll heißen, da fehlt irgendwie links noch was.
    Grüße
  • Die Waldvenus 21. März 2007, 12:36

    gespenstisch und erschreckend-ein Bild voller Nachdruck**
  • my Way 21. März 2007, 12:22

    unglaublich - berührende, niederdrückende Stimmung in dem Bild - das aber als Dokument unglaublich wichtig ist und Erinnerung an das Unfaßbare wach hält ! Danke...
    LG my Way