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Der Borkenkäfer

Die meisten Arten besiedeln geschädigte oder bereits abgestorbene Nadelbäume oder Laubbäume. Einige aber sind gefährliche Waldschädlinge - sie befallen auch gesunde Bäume. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich sprunghaft und können Waldbestände flächig zum Absterben bringen.

Borkenkäfer bohren sich durch die Rinde ihrer Wirts-Baumarten wie der Fichte und legen dort Brutgänge für ihre Nachkommen an. Hierbei unterscheidet man holzbrütende Borkenkäfer, deren Gänge ins Holz vordringen, und rindenbrütende Borkenkäfer, die ihre Brutgänge unter der Rinde anfertigen.
Abhilfe nur durch "saubere Waldwirtschaft"
Derzeit einzige wirkungsvolle Bekämpfung sind die Methoden der "sauberen Wirtschaft". Wichtig ist, dass befallene Bäume möglichst frühzeitig erkannt werden (an herausrieselndem Bohrmehl) und:

von Borkenkäfern befallene Bäume schnellstmöglich eingeschlagen werden (bevor die Käfer wieder ausfliegen und neuen Befall verursachen)
das Holz aus dem Wald abgefahren wird
bei Kupferstechergefährdung (ein kleinerer Borkenkäfer) auch Gipfelmaterial unschädlich gemacht wird (Häckseln, Verbrennen).
Diese Aufnahme besteht aus 124 Bildern und ist mit Helicon Focus bearbeitet.
Quelle: www.stmelf.bayern.de

Kommentare 30

  • Schorschi O. 8. Januar 2020, 16:22

    toll++++++++++++++
  • Hubertus R. Becker 23. Oktober 2019, 8:49

    Leider wird der "Borkenkäfer" immer wieder als Waldschädling dargestellt.
    Dies stimmt so aber nicht.
    Natürlich sterben Bäume ab - dabei zeigt der Borkenkäfer aber oftmals letztlich nur den Menschen ihre Fehler auf, die sie bei der Bewirtschaftung des Waldes machen.
    Die toten Bäume sind tatsächlich ein ganz hervorragender Nährboden und ein wunderbares Schutzgerüst für junge und gesunde Waldgenerationen, wenn man sie denn nicht wieder durch Kahlschläge entfernen und diese Flächen dann, durch wieder falsche Aufforstungsbemühungen, zu schnellen Turbohochleistungswirtschaftswäldern machen würde.
    Die grandiosen Antworten der Forstwirtschaft auf Borkenkäfer und Klimawandel, sind dann aber tatsächlich Aufforstungen bspw. mit Douglasie - einer Baumart, die hier nicht einmal heimisch ist, nachdem man mit schwersten Forstmaschinen vorher alles platt gemacht hat. Oftmals werden im Zuge der sauberen Wirtschaft tatsächlich dann noch die Flächen gründlichst geräumt, also selbst das Reisig zusammengeschoben und verbrannt.
    Wann begreifen auch Waldbewirtschafter endlich, dass Borkenkäfer ebenso zum Ökosystem Wald gehören, wie bspw. auch die - angeblich so furchtbar schädlichen - großen Pflanzenfresser wie Rehe und Hirsche.
    Sie alle sind Mitglieder einer Lebensgemeinschaft und nehmen im Zuge ihrer Lebensgewohnheiten nur ihre ökologischen Aufgaben wahr.
    Zu "Schädlingen" werden sie nur deshalb, weil wir Menschen sie falsch sehen und sie immer wieder als solche bezeichnen und wir zudem ihren Lebensraum völlig verändern und nach menschlichen Gesichtspunkten gestalten.
    Der "Borkenkäfer" sorgt tatsächlich für einen - dem absolut nicht zu leugnenden, aber ebenfalls menschengemachten Klimawandel - angepassten Wald, vorausgesetzt wir würden denn endlich mal aufhören, uns als Krönung der Schöpfung zu sehen und permanent regulierend in dieses System eingreifen zu wollen.
    Ich bin übrigens Förster. Ein Glück - ich bin nicht mehr im aktiven Forstdienst und muss daher auch diesen forstlichen Mumpitz nicht mehr mitmachen, der derzeit wieder nahezu täglich durch die Medien geprügelt wird.
    Deine fotogafische Arbeit ist allerdings ganz hervorragend, fasziniert mich und verdient jede Anerkennung.
    • lilly234 24. Oktober 2019, 9:53

      Hallo Hubertus, vielen lieben Dank für deinen fachmännischen Kommentar. Ich finde ihn sehr informativ und bedanke mich auch ganz herzlich für dein Lob. :)  Schöne Grüße Svenja
  • Latigid Wolfgang 30. September 2019, 15:41

    Wooow, ein geniales Makro, kann man kaum besser machen tolle Arbeit Svenja Chapeau!

    LG  Wolfgang
  • philipp52 30. September 2019, 13:20

    ganz fein in der Bearbeitung
    LG Philipp
  • waynorth 28. September 2019, 9:56

    sieht ja unglaublich aus in dieser Schärfe!
  • Sharkingo 7. September 2019, 8:40

    Cool, sehr schöne Detailschärfe.
    VG Ingo
  • Knipsekowski 20. August 2019, 11:46

    Sehr wirkungsvoll vor dem schwarzen Hintergrund.Aus beeindruckender Nähe und mit perfekter Schärfe hast Du den kleinen Schädling festgehalten.Ein großartiges Makro.
    LG Gabi
  • Jürgen aus Lev 11. August 2019, 12:49

    einfach nur faszinierend !!
    LG Jürgen
  • Fotofan9 11. August 2019, 10:33

    Ein tolles Makro mit schöner Detailerkennung. LG Harald
  • Sharkingo 2. August 2019, 17:04

    Hallo, sehr schön präsentiert dieses Makro, tolle Detailschärfe.
    VG Ingo
  • Juli30 25. Juli 2019, 17:26

    Ein eindrucksvolles Makro in bester Bildqualität  mit sehr interessanter Bildbeschreibung! Spitze! LG Julius
  • Moana zwo 23. Juli 2019, 15:51

    Grandios, wie Du diesen Bösewicht zeigst. Ich habe schon oft von ihm gehört, ihn aber nie gesehen. In Deiner schönen Nahaufnahme sind viele Details sichtbar.
    LG Diana
  • Sibille L. 22. Juli 2019, 12:07

    Eine wunderbare Fotoarbeit.
    So nah habe ich diesen Käfer noch nie gesehen.
    Mein Kompliment.
    LG Sibille
  • waynorth 21. Juli 2019, 18:13

    oh, toll erwischt, hatte ich noch nie gesehen obwohl man so viel von ihm hört!
  • Jürgen aus Lev 21. Juli 2019, 16:51

    Herrlich die Detailschärfe !!
    LG Jürgen

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