Der bedrohte Frieden

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Antigone44


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Der bedrohte Frieden

https://youtu.be/ws32aV9EHsY Carl Friedrich von Weizäcker

Kommentare 19

  • Christoph Beranek 6. August 2015, 10:05

    Dazu ein Zitat von Bertold Brecht (Dreigroschenoper) :
    Was ist ein Einbruch in eine Bank,
    gegen die Gründung einer Bank ?
    LG
    Christoph
  • Tassos Kitsakis 26. Juli 2015, 16:02

    Die eine Hand wäscht die andere.
    Ich liebe deutsche Sprichwörter :))
  • Antigone44 20. Juli 2015, 13:42

    @Hannes Die Gelder gehen da hin, wo alle die über genügend "Kleingeld" verfügen, ihr Geld bunkern.
    Hier mal eine Liste dazu:
    Da es keine einheitliche Definition für den Begriff Steueroase gibt, ist eine vollständige Liste von selbigen schwer zu erstellen. Die Organisation Netzwerk Steuergerechtigkeit hat dennoch eine Liste erstellt. Diese umfasst auf der einen Seite viele häufig genannte Steueroasen wie die Bahamas, die Virgin Islands oder die Cayman Islands.
    Auf der anderen Seite finden aber auch Israel, Ungarn, Deutschland und die USA Erwähnung. Letztere vor allem wegen des Bundesstaates Delaware, der über besonders attraktive Besteuerung für Unternehmen verfügt.
    In Europa wird immer wieder die Schweiz genannt. Doch auch Liechtenstein, Monaco und Luxemburg können durchaus als Steueroasen bezeichnet werden.
  • CandelaLight 19. Juli 2015, 18:50

    Wie sagte doch Schäublöd während der Verhandlungen...
    "Ich bin doch nicht ble".

    ...aber vielleicht verwechsle ich da auch was...
  • Runzelkorn 19. Juli 2015, 18:21

    Fein, wie Christian Stein das erklärt hat. Jeder
    könnte es nun eigentlich begreifen.
    Und dann kommt die EU - unter Führung von
    Frau Merkel und sagt, die Banken, die sind
    systemrelevant. Dass sie pleite gehen, das können
    wir nicht dulden, wir müssen sie retten. Also
    werden sie gerettet, es geht ihnen gut, die Boni
    fließen in Strömen, aber die arme Bevölkerung
    soll Saus, Braus und Feierlaune der Banken
    bezahlen. Durch Sozialabbau. Und durch Verzicht
    auf das Leben.
    Wie war das noch gleich? Muß nicht der das
    Geld zurückzahlen, der es vorher bekommen hat?
    Wo bitte bleiben die Forderungen an die Banken?
    Wo die Rückzahlungspläne...
  • CandelaLight 19. Juli 2015, 17:46

    Sigrun: der Link funkt ohne Klammer
    https://youtu.be/oRVv6ct6CZ4


    ...und hier noch ein Link von Heiner Flassbeck vom 13.07.2015:
    https://www.youtube.com/watch?v=_opnmWVQxuQ
  • Uli P. Weber 19. Juli 2015, 15:13

    Sigrun. Das heißt nix anderes als:
    Gewinne werden privatisiert – Verluste werden sozialisiert.
    LG Uli
  • Antigone44 19. Juli 2015, 14:40

    @ Eckhard SD kommt in meiner Denkweise NICHT vor, dass hat Uli richtig erkannt. Vielmehr beschäftigt mich folgendes:
    Schulden bei Privatanlegern gibt es, ja. Aber nicht bei Banken. Wenigstens nicht in dieser Höhe.
    Denn Banken dürfen das x-fache von dem verleihen, was sie an Einlagen haben. Das heißt, die verleihen nicht nur Geld, was ihnen gar nicht gehört, sondern die verleihen sogar Geld, was es gar nicht gibt!
    Beispiel (ganz grob vereinfacht):
    Person A zahlt 1.000 aufs Sparbuch ein.
    Person B hat eine Geschäftsidee und braucht dafür einen Kredit von 10.000 Euro. Die Bank gewährt ihn und es wird ein Kreditvertrag über 10.000 Euro für ein Jahr abgeschlossen.
    Die 9.000 Euro kommen jetzt nur daher, weil Person B verspricht, dass er in einem Jahr 10.000 Euro haben wird. Das Geld wird einfach seinem Giro-Konto gutgeschrieben. Es ist reines Buchgeld, dass es vorher nicht gab!
    Nach einem Jahr kommt Person B an und sagt "Tut mir leid, es ist alles in die Hose gegangen, ich kann die 10.000 Euro nicht "zurückzahlen" (lustiges Wort, wenn man bedenkt, dass es das Geld nie gab)". Die Bank sagt dann "Wie stellst Du Die das vor? Wir schulden Person A noch 1.000 Euro. Sollen wir jetzt etwa die Bank zumachen und arbeiten gehen? Dafür sind wir nicht Banker geworden, um arbeiten zu gehen! Pass auf, wir leihen Dir jetzt 11.000 Euro. Damit zahlst Du die 10.000 Euro zurück plus Zinsen und ne kleine Gebühr, dass wir weiter mit Dir Geschäfte machen!"
    Schon steht die Bank bilanziell besser da. Sie hatte vorher 10.000 Euro zu kriegen und 1.000 Euro Schulden und nun hat sie 11.000 Euro zu kriegen und 1.000 Euro Schulden.
    Ein weiteres Jahr später fragt die Bank dann Person B, was nun mit den 11.000 Euro ist. Person B sagt "Ja, was soll damit sein? Das Geld hab ich ja nie ausgezahlt bekommen, das wurde ja direkt zur Ablöse verwendet. Das konnte ich nicht investieren."
    "Ja, stimmt, sagt die Bank. Dann bekommst Du jetzt 12.000 Euro" .....
    Und so geht's immer weiter, bis Person B mit 20.000 Euro in der Kreide steht, obwohl er ursprünglich nur 10.000 Euro geliehen hat, von denen es nur 1.000 Euro real gab!
    Dann sagt die Bank zu Person B "Hör mal, Du siehst n bisschen blass aus. Wir erhöhen jetzt die Zinsen, damit Du schneller wieder auf die Beine kommst!"
    Oder sie sagen "Das hat keinen Sinn mehr, wir verkaufen die Forderung!". Dann kommt der Hedgefonds und sagt "Ich biete 8.000 Euro für die 20.000 Euro Schulden!"
    Die Bank sagt "Was? 8.000 Euro für 20.000 Euro Schulden? Da hab ich ja 60% Verlust in der Bilanz? Naja, wenn es gar nicht anders geht..."
    So, wenn jetzt alles glatt läuft, bekommt die Bank 8.000 echte Euro, kann Person A die 1.000 Euro zurückzahlen und hat 7.000 echte Euro Gewinn gemacht. Und die muss sie nicht mal versteuern, da sie ja einen Verlust von 12.000 Euro in der Bilanz hatte.
    Auf so ein Geschäftsmodell wären wir auch gerne gekommen, ne?
    Und der Hedgefonds will natürlich ebenfalls sein Geld wiederhaben (Person B kann ja nicht zahlen) und macht ein Riesenpalaver und da sagt die Allgemeinheit "Mal langsam, wir können nicht alles den Bach runtergehen lassen. Alles wirst Du nicht kriegen, aber wie wärs mit einem Schuldenschnitt? 50%?" --- "Ja, gut, 50% Schuldenschnitt"
    Dann bekommt der Hedgefond auch 10.000 Euro und hat 2.000 Euro Gewinn gemacht.
    Und wer legt die Kohle am Ende auf den Tisch? Wir, die Steuerzahler. Glückwunsch
    (Christian Stein Anmerkung zu folgendem Link;
    https://youtu.be/oRVv6ct6CZ4 You Tube
  • Uli P. Weber 18. Juli 2015, 19:22

    @Eckhard. Ich denke nicht, dass Sigrun dieses SED-Logo im Sinn hatte, als sie das Bild einstellte.
    Mir drängt sich aber immer wieder eine Frage auf:
    Wer waren wohl nach der deutschen Wiedervereinnahmung, die größten Wendehälse?
    Waren es diejenigen, die vorher schon Sozialisten waren und sich später weiterhin dazu bekannten, oder waren es die Genossen aus den Blockparteien, die sich anschließend nahtlos in die westlichen Parteien integrierten?
    Und wenn ich richtig recherchiert habe, war unsere mecklenburgische Landpommeranze aus der Uckermark auch nicht gerade im Widerstand, oder?
    http://www.chronik-berlin.de/news/cameleon.htm
  • Uli P. Weber 18. Juli 2015, 15:11

    Etwa zu der Zeit als dieses Buch entstand, orakelten viele Leute schon, angesichts des vermeintlichen Sieges der "Demokratie" über den Kommunismus, über das "Ende der Geschichte".
    Wenn das, was wir gegenwärtig politisch in Europa erleben, keine Geschichte ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Fakt aber ist, dass diese Geschichte kein Ruhmesblatt für die "Demokratien" in Europa und der Welt war und ist. Ich setze hier bewusst das Wort "Demokratie" in Anführungszeichen, könnte man es doch getrost auch durch das Wort "Kapitalismus" ersetzen. Es wird uns "freie Marktwirtschaft" unter dem Deckmäntelchen von angeblich "sozialer Marktwirtschaft" verkauft. Dreiste Lügen! Wer hier lügt, und wer hier die Folgen zu tragen hat können wir jeden Tag in den Medien sehen, wir müssen nur mal genauer hinschauen und vielleicht auch mal, im übertragenen Sinn, zwischen den Zeilen lesen.
    LG Uli
  • Runzelkorn 16. Juli 2015, 17:10

    Wenn eine Hand die andere wäscht,
    man sich dabei denkt: Leck mich am Arsch,
    und küsst mir alle die Füße. Dann ist das
    zwar zum Haareraufen, aber Normalität.
    Sollte da was nicht stimmen...
  • Ela Ge 15. Juli 2015, 1:24

    Mit aktueller Symbolkraft
  • Ernesto Ste Obscura 14. Juli 2015, 22:07

    Jemand die Hand entgegen strecken - leider funktioniert das oft nur mehr mit einigen Scheinchen dazwischen...
    Nur ohne diesen Beigeschmack kann wirklicher Friede gedeihen!
    lg Ernst
  • Wmr Wolfgang Müller 14. Juli 2015, 15:22

    es haben sich schon bedeutendere Politiker die Hände gereicht ...und - was ist da rausgekommen ...?
    wolfgang

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