Den Vilm auf den Film gebannt, na ja, eher den Chip

Den Vilm auf den Film gebannt, na ja, eher den Chip

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Frank ZimmermannBB


Premium (Pro), dem Märk"würdigen" Oderland

Den Vilm auf den Film gebannt, na ja, eher den Chip

Vom Ufer am NSG Goorer Wald bei Lauterbach auf Rügen blickt man direkt zur Insel Vilm, hier der Nordteil mit dem sog. Großen Vilm. Die Insel besteht aus 3 Moränenkernen, die durch die natürliche Ausgleichsküstenbildung durch Schwemmmaterial miteinander verbunden wurden. Die Insel ist NSG und Totalreservat, auf ihr liegt die internationale Naturschutzakademie auf dem Gelände der früheren Feriensiedlung der DDR-Regierungsriege. Sie kann nur im Rahmen von Veranstaltungen der INA oder im Rahmen organisierter Führungen betreten werden. Seit Anfang der 90er jahre war ich dort sicher etwa 20 x bei Tagungen und Workshops.
Was hier so idyllisch aussieht, präsentiert recht deutlich, was für eine Stinkpfütze die Ostsee und v.a. die Boddengebiete geworden sind. Dicke Matten aus angeschwemmtem Seegras und Algen und auf dem Wasser ein Film (schon wieder Film!) von stinkenden, giftigen Blaualgen (Cyanophyceen). Darunter leidet v.a. die deutsche Ostseeküste. An der gesamten schwedischen Küste ist das Wasser glasklar, aber dort herrschen ja auch meist ablandige Winde vor.

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Exif

Kamera Canon EOS 6D Mark II
Objektiv EF24-105mm f/4L IS II USM
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/400
Brennweite 50.0 mm
ISO 100

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