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Björn Goldhausen


Free Mitglied, Ettinghausen

Daylight

Unverhofft kommt bekanntlich oft. So erging es uns am vergangenen Freitag. Über den kompletten Tag kam es zu einzelnen Schauern oder Gewittern, welche aber meist nichts besonders waren. Gegen 16 Uhr bildete sich binnen Minuten nordwestlich von uns eine sehr kräftige Zelle, welche den Anschein machte an unserem Wohnort vorbeizuziehen. Also machte ich mich auf um die Zelle aus der Nähe zu fotografieren. Die Blitzaktivität stieg besonders in der Reifephase seht stark an und mittels Serienbildfunktion reichte es sogar zu einem, naja, sogar zwei „Daywalkern“, welche ich im Zusammenspiel mit einer gewaltigen Böenfront im Bild festhalten konnte.
Nun zum „dummen“ Teil: Leider drehte das Unwetter nach Südosten und kam so genau auf mich und meinen Heimatort zu. Als ich dies realisierte war es aber schon zu spät. Sturm, Hagel und sintflutartiger Regen zwangen mich dazu, vor Ort auszuharren. Als das ganze etwas nachließ machte ich mich auf den Nachhauseweg, wo mich das Unheil erwartete. Überall lag teilweise bis 30cm hoch der Hagel (2cm Korngröße, war also nicht ganz so schlimm, außer für die Bäume und die Gärten) und aus den Gullys sprudelte das Wasser. Zu Hause angekommen begann ich zuerst mit der Schneeschaufel die Hofeinfahrt zu räumen, bis meine Frau total aufgelöst heraus gerannt kam und sagte das drinnen alle unter Wasser steht. Tja, so war es auch. Aus sämtlichen Abflüssen kam das Wasser. Nur gut das in unserem Haus überall Fliesen liegen, so hielt sich der Schaden in Grenzen.
Es handelte sich, hier bei uns im Ort (Ettinghausen/Westerwald) um eines, wenn nicht sogar das schlimmste Unwetter der letzen Jahre. Insgesamt fielen in rund 30 Minuten knapp 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Hagel und Wind zerstörten viele Gärten und entlaubten die Bäume zum Teil. So etwas würde ich nicht meinem schlimmsten Feind wünschen. Bis weit in die Nacht hinein waren wir mit putzen und aufwischen beschäftig.
Soweit meine, wenn auch etwas ausführlicher gewordene Ausführung.

Die Aufnahme entstand mit einer Canon EOS 20D / Sigma 15-30 am Fuß des Helleberges bei Freilingen mittels Serienbildfunktion und Stativ (wie immer, 50 Nieten 1 Treffer :-) )

Lg Björn

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