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Das sah ich zum ersten Mal ...

Das sah ich zum ersten Mal ...

703 2

Cristoff


World Mitglied, Telgte NRW

Das sah ich zum ersten Mal ...

...in der Fahrerkabine eine Strassenbahnfahrerin
die dieses Schienenfahrzeug führte.
OST-BERLIN 1967.

In West-Deutschland gab es für solche Tätigkeiten keine Arbeitsplätze für Frauen.

Kommentare 2

  • Floh Schulz 20. Oktober 2013, 17:13

    Ich musste erst mal in alten Karten recherchieren, wo das Bild entstanden ist. Dank der Jahresangabe und dem Linienziel der Straßenbahn fand ich heraus, dass das Bild in der Wallnerstraße aufgenommen sein muss, die zum Aufnahmezeitpunkt nur noch von der Straßenbahn befahren wurde. Die Wallnerstraße existiert heute nicht mehr und auf dem Fotostandort erhebt sich heute ein Wohnhochhaus. Bemerkenswerterweise haben aber die beiden Altbauten die Zeit überlebt.

    Aus der Phase des umfangreichen Stadtumbaus zur Hauptstadt der DDR ist die Abbildungs- und Quellenlage sehr rar. Einzig die Symbiose aus verbliebener Altbausubstanz und modernen Großtafelbauten liefert Hinweise zur Orientierung. Umso mehr erfreut es mich, wenn man solche Schätze in der fc findet.

    VG Floh
  • Steffen°Conrad 11. Oktober 2013, 19:32

    1965 war das schon lange selbstverständlich,
    das Frauen an der Kurbel saßen bzw. standen-
    so wie im 1.+2. Weltkrieg,
    wenn Arbeitskräftemangel herrschte.
    Der Einsatz von Frauen bei der BVG(Ost) als TFSn führte dazu,
    das diese von den Verkehrsmeistern der BVG(West) an der Sektorengrenze nicht weiter fahren gelassen wurden,
    die Schaffner wechselten eh schon wegen der unterschiedlichen Währungen.
    Der massive Einsatz der Fahrerinnen seitens der BVG Ost wurde dann als Anlaß genommen,
    wegen der Zurückweisungen an der Grenze seitens der BVG Ost das schon verwaltungsmäßig getrennte Netz 1953 vollens zu kappen.

    Es gipfelte irgendwann im Mauerbau,
    um die Abstimmung der Menschen mit den Füssen Richtung Westen zu stoppen....

    Das Bild stellt übrigens eine gute Dokumentation dar,
    das die Plattenbauten zusammen mit Fahrzeugen von Baujahr ab 1908,wenn auch im Umbauzustand der 50iger, zeigt.
    Derartige Wagen waren bei der BVG West 1965 schon ausgemustert
    ( Sicherheitsbedenken wg. dem Holzaufbau),
    was dann 1967 in der Abschaffung der Straßenbahn in Westberlin gipfelte, heute als schwerer verkehrspolitischer Fehler anerkannt.
    vg st.

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