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Das Rathaus

... von Nida/Neringa

die Ortschaften des ca. 50km langen litauischen Teilstück der Kurischen Nehrung wurden zur Gemeinde NERINGA vor einigen Jahren zusammengeschlossen.

Der Sage nach war Neringa eine Meeresriesin, die die Nehrung erschaffen hat
Hier die Sage:
Die Sage von der Riesin Neringa
In alter, alter Zeit, so berichtet die Sage, lebte am Ostseestrand eine schöne Jungfrau mit goldblonden Zöpfen - die Riesin Neringa. Sie liebte die Fischer und half ihnen auf jede nur erdenkliche Weise. Und wenn der Sturm ihre Boote zu versenken drohte, half sie ihnen, sicher die Ufer der damaligen vielen kleinen Inseln zu erreichen.
Dies erboste den Meeresgott Bangputis ("Wellenbläser") und er ließ es das ganze Jahr hindurch stürmen. Da beschloß sie einen langen Wall zu bauen, um das Meer nah der Küste vor Sturm und Wellen zu schützen. In ihrer Schürze schleppte sie gewaltige Mengen Sand heran und schüttete einen hundert Kilometer langen Damm auf, der das heutige Haff vom offenen Meer abtrennte. So schuf sie den Fischern ein sicheres Gewässer, damit sie nicht mehr auf die gefährliche Ostsee hinausfahren mussten. Zwölf Tage lang tobte der Meeresgott gegen den Wall an. Doch als er nichts ausrichten konnte, da verstummten Sturm und Wellen. Und die Fischer entlang der Küste gaben dem schützenden Sandwall aus Dankbarkeit den Namen der Riesin: Neringa.
Eine andere Legende besagt, dass Bangputis deshalb erzürnte, weil Neringa ohne seine Erlaubnis den Burgherren von Venté heiraten wollte, worauf er zwar dessen Burg zerstörte, aber die Hochzeit nicht verhindern konnte.

Kommentare 3

  • KHMFotografie 14. März 2019, 15:00

    ... herrlich wie hier die Spiegelung in den fenstern zur Geltung kommen... klasse+++++

    LG. kalle
  • Lady Durchblick 14. März 2019, 14:16

    eine schöne Sage....
    das Rathaus find ich jetzt nicht so schön.... aber die Aufnahme ist klasse
    LG Ingrid
  • Olaf D. Hennig 14. März 2019, 10:46

    Das moderne Rathaus knüpft auf zurückhaltende und angenehme Weise an die Tradition an (unter den Giebelspitzen). Bei bestem Wetter hast Du es gut aufgenommen.
    Gruß Olaf

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Blende 11
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 18.0 mm
ISO 100

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