Das (invertierte) Netzrippengewölbe der Thomaskirche

Das (invertierte) Netzrippengewölbe der Thomaskirche

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Premium (Complete), Leipzig

Das (invertierte) Netzrippengewölbe der Thomaskirche

Zwischen 1212 und 1222 wurde die ältere Marktkirche zur Stiftskirche des neuen Thomasklosters der Augustiner-Chorherren umgebaut. Der Minnesänger Heinrich von Morungen soll dem Kloster anlässlich seines Eintritts eine Reliquie des Hl. Thomas geschenkt haben, die er aus Indien mitgebracht hatte. Reste des romanischen Baus kamen bei archäologischen Grabungen zu Tage.

Der Thomanerchor wurde bereits 1212 gegründet und ist somit einer der ältesten Knabenchöre Deutschlands. Im Laufe der Geschichte bekleideten immer wieder bedeutende Komponisten und ausübende Musiker das angesehene Amt des Thomaskantors.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts gelangte Leipzig durch Silberfunde im Erzgebirge zu üppigem Wohlstand. So riss man das alte Kirchenschiff 1482 ab und errichtete es in der großteils bis heute bestehenden Gestalt neu.[1] Die Kirche wurde durch den Merseburger Bischof Thilo von Trotha am 10. April 1496 erneut geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr sie einige An- und Umbauten; am bedeutendsten ist dabei der 68 m hohe Turm, dessen unterstes Geschoss noch aus der Zeit vor 1355 stammt, der im 14. Jahrhundert den achteckigen Aufsatz und Mitte des 19. Jahrhunderts seine jetzige Gestalt erhielt.[2]

Zu Pfingsten 1539 predigte hier der Reformator Martin Luther. (Wikipedia)

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Kamera Canon EOS R
Objektiv EF16-35mm f/4L IS USM
Blende 5
Belichtungszeit 1/80
Brennweite 16.0 mm
ISO 5000

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