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Das grobe Ende an einem ansonsten gut gewählten Brutplatz

Das grobe Ende an einem ansonsten gut gewählten Brutplatz

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Buteo


Free Mitglied, Berlin

Das grobe Ende an einem ansonsten gut gewählten Brutplatz

Diese Stockentin hatte den vermeindlich unbenutzten Turmfalkenholzbetonnistkasten an einer mittelgroßen Pappel in Berlin-Lübars als Nistplatz ausgewählt. Eigentlich eine gute Wahl: Keine Menschen, keine Hunde, Katzen oder Füchse; auch die Turmfalken brüten woanders. Tja, wenn Enten die Gefahr auch riechen statt nur sehen könnten! Denn es gibt auch Baummarder in Berlin. Und dieser Nistkasten ist ausgerechnet die Speisenkammer eines solchen, wie ich anhand einer Kaninchenpfote erkannte, die in einer Ecke des Kastens unter dem Entennest und unter der Entin zum Vorschein kam. Hatte die Entin leider nicht gezogen, diesen Schluss, falls sie die Pfote auch gesehen haben sollte. Und dann wurde sie nach dem fünften Ei schon selber zur Beute des Hasenpfotendeponierers. Ein kräftiger, gut platzierter und gnadenlos fester Halsbiss, ein kurzer heftiger Kampf, bei dem die Hälfte der Enteneier zu Bruch gingen, Blutspritzer und Schluss...

Kommentare 2

  • K.D.Schmitt 22. Juni 2008, 22:40

    Auch der Baummarder will überleben! ...und Stockenten gibt es eigentlich genügend. Aber Baummarder (wenn es denn einer war, sind doch nicht so häufig anzutreffen.
    PS.
    Du machst tolle Aufnahmen, ich bin ja auch viel in der Natur unterwegs, wenn es die Zeit noch zuläßt.

    Grüße aus Hessen

    Klaus
  • B. Walker 2. Mai 2008, 18:46

    Eine außerordentlich interessante Geschichte!
    LG Bernhard