Das Fegefeuer von San Fedele in Como

Das Fegefeuer von San Fedele in Como

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smokeonthewater


Premium (World), Berlin

Das Fegefeuer von San Fedele in Como

Eine der naturalistischsten Fegefeuer-Darstellungen ist diese bemalte spätgotische Schnitzerei
im Chor der romanischen Kirche San Fedele in Como.

Während das Fegefeuer die Verstorbenen von allen Sünden reinigt, bevor sie ins Paradies bzw. den Himmel gelangen
(man erkennt hier die erwartungsfrohen Gesichter, die die Feuerqualen erträglich machen),
ist das Höllenfeuer eine ewig dauernde Strafe für alle Unverbesserlichen und Ungläubigen.

Der Betrachter kann sich also bei Lebzeiten darauf einstellen, was ihn erwartet, nach dem Motto:
Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht ;-)

Kommentare 5

  • Foto-Nomade 9. Mai 2013, 18:02

    Diese herrliche Werk hat die Jahrhunderte überdauert.
    Bei der Kurzlebigkeit unserer Politiker bis zu ihrem Fall ist das leider nicht möglich. :-o)
    ~
    Danke zu

    ~
  • smokeonthewater 8. Mai 2013, 19:06

    @Franz: Die Katholiken wollen das so ;-))
    Ihre Interpretation des 1. Korintherbriefes 3:15 "... wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch ..." nimmt fälschlich an, dass der Mensch selbst durch das Feuer gehen muss, obwohl nur seine Werke/Taten gemeint sind. Denn die Läuterung erfolgte bereits durch die Leiden, die Jesus Christus für die Menschen am Kreuz auf sich nahm – eine Läuterung durch das Fegefeuer ist völlig überflüssig.
    Ich weiß nicht, was die katholische Kirche heute dazu sagt. Im Mittelalter war die Drohung der Pfaffen mit dem Fege- und Höllenfeuer ein prima Mittel, die einfältigen und ungebildeten Menschen zu vereinnahmen.
  • smokeonthewater 8. Mai 2013, 16:27

    @Ursula: nein, das Bild ist komplett. Aber damit das Breitformatbild größer kommt, sollte man die FC mit ihrer limitierten Kantenlänge von 1000 Pixel austricksen. Ich stückele dann an der rechten Seite eine graue Fläche mit den RGB-Werten je 34 bzw. dem HTML-Code 222222 an – unsichtbar, aber man kann sie mit dem Mauszeiger anfassen. Man kann auch links noch eine schmale neutralgraue Fläche anfügen, damit das Bild einigermaßen mittig steht – siehe
    Der Drei-Konchen-Chor von San Fedele
    Der Drei-Konchen-Chor von San Fedele
    smokeonthewater

    Dadurch gerät ein Breitformatbild nicht zu niedrig und klein, sondern wird in der Höhe wie ein Pano behandelt, d.h. die limitierte Kantenlänge von 1000 Pixel gilt nicht.
  • KleineBaerin 8. Mai 2013, 16:01

    Fehlen hier die restlichen Bilder, oder warum ist das ein Schiebepano? Verstehe ich hier etwas miß?
    LG Ursula
  • Pacoli 7. Mai 2013, 22:48

    ... was für ein grausamer Gott müsste das sein, der sowas zulässt. Könnte man sich vorstellen, daß ein Vater seine Kinder zur Strafe die Hände auf eine Herdplatte legen lässt? Aber einem Gott, von dem man sagt, er sei Liebe, würde man viel krasseres und verwerfliches zutrauen!? Wie kaputt muss die Phantasie der Menschen sein!
    Abgesehen von meiner Bemerkung, Dein Foto lieber Dieter ist Klasse!
    LG
    Franz

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Kamera SLT-A35
Objektiv Tamron 28-300mm F3.5-6.3 or Tamron SP AF 17-35mm F2.8-4 Di LD Aspherical IF
Blende 3.5
Belichtungszeit 1/8
Brennweite 28.0 mm
ISO 1600