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Dahlie_sw

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 19

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. Dezember 2016, 20:31

    Der Fotograf bedankt sich ganz herzlich für die freundliche Diskussion seines Bildes.
  • elevatorjwo 15. Dezember 2016, 17:36

    Ein wahrlich artiges sw Bild einer Dahlie.
  • RKPictures 15. Dezember 2016, 11:23

    Die Diskussion, ob ein Bild dokumentarischen Charakter hat oder nicht, finde ich persönlich wenig sinnstiftend, da grundsätzlich jede Ton-, Text als auch eben Bildinformation ein Dokument i.w.S. darstellt. Darüber hinaus gibt es dann natürlich weitere Rezeptionsmöglichkeiten ... ich für meinen Teil präferiere hier allein die ästhetische Ebene: durch das geschickte Zusammenspiel von Schärfe/Unschärfe, gewähltem Bildausschnitt und der getroffenen Wahl, eine Schwarzweißaufnahme zu machen (also Maßnahmen, die per se schon über einen rein dokumentarischen Charakter hinausgehen), hat der Fotograf schlicht und ergreifend ein wunderschönes, sehr ansprechendes Foto geschaffen. Und um seine Frage zu beantworten: ich sehe es genauso. Diese Aufnahme geht weit über das 'normale Blümchenfoto' hinaus ;)
  • elstp 14. Dezember 2016, 15:08

    Zur Ueberlegung von @Wolfgang Zeiselmair, 12.12., ob das Bild dokumentarisch sei (@twelve pictures) oder nicht (elstp).

    Die Fotografie wurde abstrahiert, also reduziert um Komponenten der natuerlichen Bluete; es fehlen die Farben, aber auch die Umgebung wurde zueck gesetzt, unschaerfer gemacht.
    Das Licht wird benutzt, um der Bluete zu schmeicheln; ihr oberer Rand wirkt auf mich - wohl durch den schwach erkennbaren Hintergrund, wie eine Aureole. Der vermeintliche Tautropfen (Zitat elstp fuer Clara '''der WIE ein Tautropfen schimmernde Bluetenblatt-Ansatz .....) bekommt seine Erscheinung durch die Reduktion um die Farbe und die Schaerfe.

    Eine dokumentarische Darstellung kann mehr oder weniger bemueht sein, das Motiv vorteilhaft herauszuarbeiten; je weiter sie sich vom realen Motiv entfernt, je mehr der Aspekt der Aesthetik in den Vordergrund rueckt, desto weniger kann man von einer Dokumentation sprechen - eine subjektive Sichtweise!!! Man erkennt, dass zwei und mehr Meinungen zulaessig, sogar notwendig sind, um den Charakter des Bildes zu bestimmen.
  • Clara Hase 13. Dezember 2016, 23:52

    Zitat: Wolfgang Zeiselmeier: Die äußeren Blätter liegen in der Unschärfe. Und? Ein Bild braucht einen Schärfepunkt, Zitatende

    ich sehe es nicht als manko oder fehler an, bei all den blättern tuts da unten keinerlei blättchen auch nur irgendwas nehmen. Ich hatte mir die Reihe nur wegen der Strukturen an geschaut.

    es gibt hier so gut wie nichts zu meckern :-)
  • XYniel 13. Dezember 2016, 1:10

    "Dahlie_sw"
    treffend und punkt

    "...Blüten so graphisch wirken.... Schwarz-weiß unterstreicht meiner Meinung nach die grafische Wirkung des Motivs..."

    ja, absolut gut umgesetzt und gut durchgezeichnet (abgeglichenen monitor ist Voraussetzung jedes ernsthaften Bildbearbeiters)

    einzig das format ist für mich nicht mit titel und intention stimmig. hier hätte ich das quadrat gewählt um so nur mehr eine sw dahlie dem betrachter zuzuführen. und rundum der selbe abstand.

    mag selten blumenfotos, aber dieses hier ist in titel und intention, sowie technischer Ausarbeitung für mich sehr gelungen!
  • Wolfgang Zeiselmair 12. Dezember 2016, 19:01

    Mein Senf dazu,
    für den einen (Elstp) ist es kein Doku "Der Betrachter sieht kein dokumentarisches Bluetenbild" für den andern (twelve_pictures) das Doku schlechthin "weil es über einen dokumentatorischen Zweck nicht hinaus kommt". Für mich ist es gut gemacht. Ich verstehe auch nicht wieso immer wieder auf die bildliche Darstellung des alltäglichen abwertend herabgeschaut wird. Die Werke werden dann in eine Hochglanzfotografen-Ecke geschoben. Gut ist nur was sich der Norm entzieht und wenn sonst nichts, dann zumindest unscharf ist (Kunst). Ich sage, hier hat einer versucht, seine Dahlie so gut er es vermochte auf den Chip zu bannen und das ist auch gelungen. Natürlich zieht die Blüte den Blick des Betrachters auf sich, das ist auch die Aufgabe des Motivs. Die äußeren Blätter liegen in der Unschärfe. Und? Ein Bild braucht einen Schärfepunkt, bei Blumen liegt er meist auf dem Stempel oder den Staubgefäßen, der Rest ist Geschmack. Mich freut, dass sich der fotografierende mit der Technik und dem Motiv auseinandergesetzt hat, ich finde es gut.
    Servus
    Wolfgang
  • twelve_pictures 12. Dezember 2016, 9:28

    Rein fototechnisch gesehen sind Grautonabstufung und Schärfeverlauf sehr gut gelungen.
    Auf meinem (kalibrierten) Bildschirm ist vom Reinweiß bis zum Schwarz alles klar und sauber abgebildet und die beabsichtigten Strukturen sind sauber zu sehen.
    Soweit, so gut. Das ist bei vernünftigem Licht eigentlich auch keine besondere Herausforderung an Fotograf und Technik.
    Trotzdem reißt mich das Bild nicht vom Hocker, weil es über einen dokumentatorischen Zweck nicht hinaus kommt, keine Emotionen hervorruft. Jedenfalls nich bei mir.
    Das Bild hat für mich keine Spannung.
    Irgendwie fehlt mir ein Kontrapunkt, der die Blüte begleiten und meine Blick durch das Bild führt.
    Bei dieser Anordnung "knallt" der Blick sofort auf das Hauptmotiv, wodurch alle anderen Bildelemente nutzlos werden.
  • Klaus-Günter Albrecht 12. Dezember 2016, 8:40

    Der Wegfall der Farbe betont die Struktur. Das ist hier auch gelungen, weil die Blütenblätter genug Differenzierung mitbringen. Ein gutes Bild.
    Liebe Grüße Klaus
  • Clara Hase 11. Dezember 2016, 23:34

    soifz Jürgen - ausser mit Irfan kann ich keine Histogramme aufrufen
    und der Wert ist da für alle Farben 81,53 und Luminosy gray auch 81, 53
    ansonsten streike ich bei weiterer diskussion um Histogramme

    wie ich dir ja kürzlich per Pn erzählte kann ich meistens in Schwarz-tönen keine Zeichnung mehr sehen. Bei dieser Blüte unten der unterste kranz der Petalen liegt bereits in der Unschärfe - keine Zeichnung, sehr wohl aber in dem von dir als zu dunkel bemängelten bereich - da ist für mich nichts zu dunkel und die Blattstrukturen gut erkennbar.

    durch den download des Bildes sah ich aber in der inneren Knospe oben die drei-4 Petalen als mittelweiss an, mit kaum Struktur an den Blattspitzen, dort wo sie an der Basis herauswachsen sehr wohl ja, also wo es schattiger ist. Blumen neigen ja leicht zum Glanz, so dass es an den Stellen häufiger vorkommt, das da nur Fläche ohne Struktur sichtbar wird.
    Ich hoffe ich war nun nicht zu umständlich oder unklar.

    elstp - einen Tautropfen habe ich schon als ich das Bild erstmals betrachtete vergeblich gesucht.
    Auch jetzt sehe ich keinerlei Tropfen. Wäre dem so, könnte man dieses Foto auch als Trauerkarte verwenden - in Farbe keinesfalls, dafür ist sie viel zu steif, ohne Tropfen käme mir das aber auch seltsam vor -
    Ich sehe sie als eine Art Sonnenrad - die Gestalt wie du schreibst.
    etwas pulsierendes, durch die sehr vielen Blütenblätter.

    Wenn sie hin ist, ist sie absolut unansehnlich bis matschig.
  • Jürgen W2 11. Dezember 2016, 17:15

    Clara Hase: zum Thema hell-dunkel habe ich mal ins Histogramm geguckt.

    Mittleres Grau ist ja 128.

    Beim Original ist der Mittelwert / Mean 80.6, der Median 59.

    Bei meiner Version: Mean / Mittelwert 136.9, Median 132

    Meine Version ist mehr "Mainstream". Ich mag ja eigentlich dunkle Bilder, aber in diesem Fall allerdings eher nicht.
  • elstp 11. Dezember 2016, 16:40

    Ich kann sehr gut verstehen, wenn jemand ein derartiges Bild als Gruss mit jemandem teilen, ihm eine Freude damit machen moechte.

    Dahlien stammen aus Guatemala und Mexiko, sie sind zwar ausdauernde, den europaeischen Wintern aber nicht gewachsene Blumen, sie muessen im Winter aus dem Boden. Dahlienblueten kenne ich als sehr charakteristisch, sehr streng geformt; fuer mich persoenlich sind sie in dem Moment welk, in das erste Bluetenblatt welk geworden ist - das empfinde ich bei kaum einer anderen Blume so stark.

    Die sw-Darstellung gibt dem, was sonst typisch fuer alle Dahlien ist, ihre Farbenpracht, eine geringere Bedeutung, dafuer wird ihre Gestalt herausgestellt.
    Farbe, umgewandelt in Grauwerte, ist aber auch hier immer noch wichtig, und zwar vermittelt durch den von der linken Seite kommenden Lichteinfall, der erhaelt der Bluete ihr Strahlen.
    So ist diese Bluete etwas besonderes, und als ganz besonders empfinde ich den wie ein Tautropfen schimmernden Bluetenblatt-Ansatz dicht an der Mitte rechts. Der wird ergaenzt durch die hellen Spitzen an den unten weniger besonnten Bluetenblaettern.

    Der Betrachterr sieht kein dokumentarisches Bluetenbild, keine Erinnerung an den vergangenen Sommer, sondern ein Detail, das ihm die Kostbarkeit von Blueten vor Augen fuehrt, etwas, was die Natur ohne Zutun des Menschen immer wieder hervor bringt - wenn er sie denn laesst!
  • Clara Hase 11. Dezember 2016, 15:12

    wenn ich das mit meinem Bildschirm nicht hätte - Jürgen - dann wäre mir deine Maßnahme zu hell, zu kontrastarm und zu weich.
    Ich sehe die Blüte auch nicht gekippt sondern kreisrund - zudem ist es ein Naturprodukt welches auch nicht der Geometrie exakt entspricht.
    Dieses Foto oben als Quadrat zu nehmen - ja dachte ich auch so in meiner Gedankenwelt
    aber ich mag das Umfeld auch gerne als Schemen, sprich Bokeh sehen.

    *
    mein cent zu s od w HGs - ist mir zu tot.. bei den Portraits sieht es gut aus. Völlig in sw
  • Jürgen W2 11. Dezember 2016, 14:52

    Ich finde das Foto sehr gelungen, mit kleinen Schwächen. In der Mitte ist es - zumindest auf meinem Monitor - etwas zu hell, und die Blüte ist oben links heller als unten rechts. Wäre man Perfektionist, könnte man das schon während der Aufnahme mit einem Grauverlaufsfilter "ND8 soft" oder so korrigieren, oder im Nachhinein mit wenigen Mausklicks am PC.

    Der unscharfe Bereich ist mir etwas zu unruhig und kontrastreich. Der Hintergrund ist meiner Meinung nach etwas zu hart. Es gibt Objektive, mit denen man das Bokeh sanfter hinbekommt.

    Karl Blossfeldt wurde schon genannt, ich finde auch Robert Mapplethorpe sehr sehenswert, wenn es um Blumen geht. Die machen oft "gar keinen" Hintergrund - einfach weiß oder grau oder schwarz.

    Was Clara Hase schreibt, dass links Platz gelassen wurde für einen (Gruß-)Text, sehe ich auch so. Wäre es ein Bild, das man ohne Text an die Wand hängen wollte, käme vielleicht eher ein quadratischer Schnitt in Frage.

    Ich habe mal das Bild heller und kontrastärmer gemacht, leicht eingefärbt, den Hintergrund etwas weicher gezeichnet und einen Text hineinplatziert. So sähe es vielleicht aus, wenn ich Bildbearbeiter wäre und daraus beispielsweise eine Postkarte machen sollte. Die Blüte ist nach meinem Sehen auch nicht kreisrund, sondern leicht "hochkant", deshalb habe ich sie leicht in die Breite gezogen.
    Bild aus Agora ... zum Zeigen
    Bild aus Agora ... zum Zeigen
    Jürgen W1


    P.S.
    Ein ganz anderer Stil, aber in meinen Augen der beste Blumenfotograf: Christopher Beane.
    https://www.google.com.do/search?q=christopher+beane&espv=2&biw=1366&bih=662&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwi5yMyppOzQAhUF7CYKHeqDD4sQsAQIIA#tbm=isch&q=christopher+beane+flower